»Bis zum bitteren Ende«

Querelen um die Hesselbacher Schutzhütte reißen nicht ab

vg Hesselbach. Der Streit um die Hesselbacher Schützhütte (die Siegener Zeitung berichtete exklusiv) wurde gestern um ein weiteres Kapitel ergänzt. Erneut verständigte Franz-Wilhelm Sklorz den Ordnungsamtsleiter der Stadt Bad Laasphe, Jürgen Pospichal, damit dieser sich die Hütte und das Grundstück des Rentners noch einmal genauer ansehe.

Am Sonntag bereits habe er die Polizei verständigen müssen, betont Franz-Wilhelm Sklorz, da man ihm Toilettenpapier in den Garten und einen Stein ans Dach geworfen habe: »Dabei ist eine Dachpfanne zersplittert«, sagt er. Jürgen Pospichal sah sich vor Ort um und machte Fotos. »Dann hat man auch noch die Schutzhütte im Park plakatiert«, so der erzürnte Rentner. Die Plakate seien am Wochenende dort angebracht worden. Wieder hat Franz-Wilhelm Sklorz dabei die Jugendlichen in Verdacht, die die Hütte als Treffpunkt nutzen.

»Bis zum bitteren Ende« heißt eine der Botschaften, die man an der Fassade des Jugendtreffs anbrachte. Ein anderes Poster trägt die Formulierung: »Nachbarn sind die Aufgaben, die einem das Leben stellt«. Wieder ein anderes Poster zeigt den Aufdruck »Punk's not dead«, der kurzerhand in »Park's not dead« umgeschrieben wurde: Der Park ist also nicht tot – eine klare Feststellung. »Die provozieren mich«, kritisiert Franz-Wilhlem Slorz.

Jürgen Pospichal nahm die Poster an sich und hängte stattdessen einen eigenen Vermerk an die Außenwand der Schutzhütte: »Die Schriftsätze habe ich heute um 11.30 Uhr entfernt. Jürgen Pospichal, Stadt Bad Laasphe.« Jetzt wolle man die Texte prüfen und dann die Hesselbacher Jugendlichen gezielt darauf ansprechen. Zu einem geeigneten Zeitpunkt müsse man sich dann einmal mit allen Beteiligten zusammensetzen und die Sache so schnell wie möglich aus der Welt schaffen. »Am Donnerstag hat es diesbezüglich schon ein Gespräch im Rathaus gegeben«, so Jürgen Pospichal, aber man habe noch keine Lösung gefunden, wie man eine Alternative zum bestehenden Problem umsetzen könne. »Jetzt müssen Stadtverwaltung, Jugendliche, Eltern und Ortsvorsteher und Nachbarn an einem runden Tisch zusammen kommen und eine Lösung finden«, der der Leiter des Ordnungsamtes.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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