Brasilianischer Fußballzauber in Hesselbach

Markus Lienhard und sein Team unterstützen Straßenkinder / »Wir wollen was für die Seele bieten«

JH Hesselbach. Der in Brasilien geborene Markus Lienhard war zusammen mit seinem Team KFC Sao Paulo Diadema zu Gast in Hesselbach. Dort fand ein Kleinfeldturnier mit mit sechs Mannschaften statt. Der KFC Sao Paulo Diadema, der VFB Banfe 1 und 2, der SV Oberes Banfetal 1, 2 und 3 traten gegeneinander an.

Jede Mannschaft ging mit fünf Feldspielern und einem Torwart an den Start. Schon beim Aufwärem zeigte das brasilianische Team seine Ballkünste. Beim Aufeinandertreffen mit den Klubs aus Wittgenstein waren die Brasilianer klar überlegen und ließen ihnen kaum eine Chance. So musste beispielsweise der SV Oberes Banfetal 3 eine 0:5 Schlappe hinnehmen – ganz zum Leidwesen des Stadionsprechers, der durch die schwierige Aussprache der brasilianischen Namen manchmal sehr gefordert wurde.

Die Kontakte nach Hesselbach entstanden durch Matthias Lienhard, dem Bruder von Markus Lienhard, denn Matthias Lienhard wird den SV Oberes Banfetal ab nächster Saison trainieren. Durch den Besuch von Markus Lienhard konnte er für seinen Förderkreis ALEM-Brasil werben. ALEM-Brasil möchte den Straßenkindern in Brasilien Hoffnung geben und Menschen mit Jesus Christus bekannt machen.

»Wir wollen was für die Seele bieten.« Dies leistet der Förderkreis durch Fußball und Sprachkurse. Die Idee zu einem solchen Sozialprojekt hatte Markus Lienhard gemeinsam mit seiner Frau Teresa, einer Italienerin. Er möchte mit dem Förderkreis den Straßenkindern in Sao Paulo die Möglichkeit geben, sich in der Freizeit mit Fußball zu beschäftigen und die Kinder somit vor Drogen, Kriminalität, Prostution und sexuellem Missbrauch zu schützen. Zusammen mit seinen Mitarbeiten, die zu der Fußballmanschaft gehören, betreut er die Kinder. Allerdings liegt der Schwerpunkt seiner Tätigkeit keinesfalls auf der Ausbildung zu Profifussballern, da die Chance, einen Profivertrag zu bekommen, in Brasilien sehr gering ist.

»Das Wichtigste sind christliche Werte«, so Lienhard. Er möchte den Kindern Nächstenliebe vermitteln, was auf dem Fußballplatz sehr gut möglich ist. In Brasilien wird auf dem Spielfeld noch mehr als in Deutschland geschimpft und deshalb hat jedes Schimpfwort als Strafe einen Elfmeter zur Folge. Lienhards Mitarbeiter waren schon öfters in Deutschland und kommen immer wieder gerne hier hin.

Er sieht die Besuche immer als »Bonbon für die Arbeit.« Wer sich über das Projekt ALEM-Brasil informieren möchte, kann dies im Internet unter »www.diadema.de« tun.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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