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Verbesserung der Rad-Verkehrssituation in Bad Laasphe
Brücke in B 62-Konzept einbetten

Im Sommer ermittelte die Stadt Bad Laasphe zwei Studentinnen der Uni Siegen als Siegerinnen des Brücken-Wettbewerbs. Das Projekt sieht die Stadt nun in einem „umfassenden Konglomerat von Maßnahmen“, unter anderem eingebettet in das aktuelle Konzept der neuen Bundesstraße 62 durch die Innenstadt.
  • Im Sommer ermittelte die Stadt Bad Laasphe zwei Studentinnen der Uni Siegen als Siegerinnen des Brücken-Wettbewerbs. Das Projekt sieht die Stadt nun in einem „umfassenden Konglomerat von Maßnahmen“, unter anderem eingebettet in das aktuelle Konzept der neuen Bundesstraße 62 durch die Innenstadt.
  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

howe Bad Laasphe. Die Brücke „Unterm Hombach“, die über die Lahn direkt in die Stockwiese führen soll, soll in ein „umfassendes Konglomerat von Maßnahmen“ zur Verbesserung der Rad-Verkehrssituation in der Kernstadt eingebettet werden. Das teilte die Stadt Bad Laasphe jetzt auf Anfrage mit, nachdem im Sommer zwei Architekturstudentinnen der Universität Siegen einen Siegerentwurf für ein Brückenbauwerk an besagter Stelle präsentiert hatten. So werden aktuell Überlegungen angestellt, die Brücke in einen größeren Maßnahmen-Zusammenhang zu stellen, um womöglich entsprechende Fördermittel zu generieren. Im Juli lieferten zwei Studentinnen des Lehrstuhls für Tragekonstruktion an der Uni Siegen den besten Entwurf eines Ideenwettbewerbs schlechthin.

howe Bad Laasphe. Die Brücke „Unterm Hombach“, die über die Lahn direkt in die Stockwiese führen soll, soll in ein „umfassendes Konglomerat von Maßnahmen“ zur Verbesserung der Rad-Verkehrssituation in der Kernstadt eingebettet werden. Das teilte die Stadt Bad Laasphe jetzt auf Anfrage mit, nachdem im Sommer zwei Architekturstudentinnen der Universität Siegen einen Siegerentwurf für ein Brückenbauwerk an besagter Stelle präsentiert hatten. So werden aktuell Überlegungen angestellt, die Brücke in einen größeren Maßnahmen-Zusammenhang zu stellen, um womöglich entsprechende Fördermittel zu generieren. Im Juli lieferten zwei Studentinnen des Lehrstuhls für Tragekonstruktion an der Uni Siegen den besten Entwurf eines Ideenwettbewerbs schlechthin. „Die Brücke ist mit einer Harmonie und Ruhe in die Landschaft eingebettet“, erklärte Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thorsten Weimar damals.

Straßen NRW arbeitet an Ausbaulösung

So ragen besonders zwei Abspannseile an jeder Seite der Brücke hervor, die markant sind und als Eingangsportal dienen könnten. „Die Brücke als solche ist sehr geradlinig und einfach in ihrer Form. Das Bauwerk ist als Holzkonstruktion gedacht, eingefasst in ein Fachwerk. Die Brückendecke liegt dabei leicht über dem Fachwerk – dies unterstreich die Leichtigkeit und Filigranität des Bauwerks“, berichtete Thorsten Weimar. Lange Zeit fehlte es für die Brückenverbindung an finanziellen Mitteln, auch vor dem Hintergrund des Nothaushalts, in dem sich die Stadt Bad Laasphe befindet.
Jetzt könnte die Chance genutzt werden, die Idee der Bad Laaspher SPD von 2013 wieder aus der Schublade zu holen. Denn, so erfuhr die Siegener Zeitung, die Brücke könnte unter anderem in die Neugestaltung der Bundesstraße 62 eingebettet werden. Hier arbeitet der Landesbetrieb Straßen NRW aktuell an einer Ausbaulösung. Die Sozialdemokraten hatten bereits vor Jahren vorgeschlagen, vom Wilhelmsplatz über den Kurpark, dann unterm Hombach und über die besagte Brücke in die Stockwiese eine alternative Radroute zur gefährlichen Innenstadt-Alternative zu schaffen.

Stadt hat Brücke weiter „auf dem Radar“

Die Stadt Bad Laasphe erklärte dieser Tage auf SZ-Anfrage, man habe das Thema Radfahr- und Fußgängerbrücke am Hombach nach wie vor „auf dem Radar“. Pressesprecherin Ann Kathrin Müsse: „Diese neue Verbindung ist auch im vor Kurzem erstellten Wirtschaftswegekonzept zu finden.“ Auf Basis des studentischen Entwurfs könnten konkrete Planungen gemacht und weitere Schritte vorbereitet werden. Dies sei bisher noch nicht geschehen, da diese Maßnahme kein Einzelprojekt darstelle. So stehe das Thema im Zusammenhang mit den beiden Radwegekonzepten, die derzeit seitens der Wittgensteiner Kommunen und des Kreises erstellt würden und deren Ergebnisse noch ausstünde. Des Weiteren sei es auch eng verknüpft mit der geplanten Sanierung der B 62 und solle nicht davon losgelöst angegangen werden.
Wenngleich es also nach außen hin noch keine sichtbaren Ergebnisse in Form einer neuen Brücke gebe, solle das Projekt zu gegebener Zeit und in enger Abstimmung mit den anderen Maßnahmen weiter forciert werden. „Eine grobe Kostenschätzung ist ganz zu Beginn der Überlegungen gemacht worden. Damals bewegten sich die geschätzten Kosten zwischen 150.000 und 250.000 Euro.“ Inwieweit diese Schätzung jedoch noch realistisch sei, würden erst konkrete Planungen der Brücke zeigen.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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