Bürgerbüro – ein Zufallstreffer?

Laaspher Stadtverwaltung gestern Abend auf dem Prüfstand

Bad Laasphe. Der Marburger Soziologe Dr. Dr. Leo Kißler stellte gestern Abend im Bad Laaspher Rathaus mit Jürgen Gmereck und Markus Weber die Ergebnisse eines zweisemestrigen Forschungsseminars an der Philipps-Universität vor. In die Wittgensteiner Lahnstadt waren die Herrschaften gekommen, weil die Modernisierung der örtlichen Stadtverwaltung das Thema des Seminars gewesen war.

Und dass das so gekommen ist, ist vor allem dem Laaspher Markus Weber zu verdanken, der als einer der jüngsten Kommunalpolitiker ohnehin auf Seiten der SPD schon die eine oder andere Stunde im Rathaus zugebracht hat. Er schlug seinem Professor vor, die graue Theorie mit der Praxis in der Kurstadt zu vergleichen. Und wie immer stand auch hier am Ende – nachdem 24 Marburger Studenten mit Politikern, Normalbürgern und Verwaltungsangestellten in Bad Laasphe befragt hatten – die Erkenntnis: Theorie ist schön, aber Praxis ist anders.

Vor relativ lichten Reihen zog Leo Kißler, nachdem Jürgen Gmereck und Markus Weber die Ergebnisse der Befragungen ausführlich dargestellt hatten, sein Resümee. Demnach hat es die eher überschaubare Stadt Laasphe richtig gemacht mit ihrer Reform der kleinen Schritte, die sich aus verschiedenen Theorien das Passende herauspickt. Allerdings dürfe der allseits beliebte Volltreffer „Bürgerbüro” kein Zufallstreffer bleiben. Die Reformen der Verwaltung müssten dringend weitergeführt werden. Und Bad Laasphe müsse sich dafür eine genaue Strategie überlegen, bei der eines ganz sicher feststehe: „Ohne Personal geht es nicht.” Die genauen Ergebnisse der Studie gibt es einem fast 90 Seiten starken DIN-A-4-Buch.JG

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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