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„keine Doppelstrukturen aufbauen“
Bürgermeister entgegnet FDP-Antrag

Stadtplanerin Vera Lauber (l.) besuchte im Rahmen der IKEK-Safari auch Hesselbach und schaute sich dort die Projektideen an.
  • Stadtplanerin Vera Lauber (l.) besuchte im Rahmen der IKEK-Safari auch Hesselbach und schaute sich dort die Projektideen an.
  • Foto: Holger Weber (Archiv)
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howe Bad Laasphe. Ihren Antrag zog die Bad Laaspher FDP-Fraktion am Dienstagabend im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Digitales und Kultur mehr oder weniger zurück. Einen Mitarbeiter aus der Verwaltung dafür einsetzen, die Vereine und Bürger bei ihren Leader-Anträgen intensiv zu beraten, sie beim Ausfüllen der Formulare und bei allen Leader-Angelegenheiten zu beraten – das würde zu weit führen. Bürgermeister Dirk Terlinden sah in dem Antrag der Freien Demokraten ein durchaus „legitimes Thema“.
Keine Beratung für Vereine und EinzelpersonenAber: „Wir können keine Beratung für Vereine und Einzelpersonen leisten. Wir können nur den Lotsen spielen. Dafür haben wir keine Ressourcen“, machte der Verwaltungschef deutlich.

howe Bad Laasphe. Ihren Antrag zog die Bad Laaspher FDP-Fraktion am Dienstagabend im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Digitales und Kultur mehr oder weniger zurück. Einen Mitarbeiter aus der Verwaltung dafür einsetzen, die Vereine und Bürger bei ihren Leader-Anträgen intensiv zu beraten, sie beim Ausfüllen der Formulare und bei allen Leader-Angelegenheiten zu beraten – das würde zu weit führen. Bürgermeister Dirk Terlinden sah in dem Antrag der Freien Demokraten ein durchaus „legitimes Thema“.

Keine Beratung für Vereine und Einzelpersonen

Aber: „Wir können keine Beratung für Vereine und Einzelpersonen leisten. Wir können nur den Lotsen spielen. Dafür haben wir keine Ressourcen“, machte der Verwaltungschef deutlich. Die Verwaltung sei durchaus Ansprechpartner für das Themenfeld Leader, aber es gebe hier mit dem Regionalmanagement und dessen Leiter Holger Saßmannshausen eine professionelle Anlaufstelle, die zuständig sei. „Das Regionalmanagement hat uns gebeten, keine Doppelstrukturen aufzubauen“, so Dirk Terlinden. Insofern bleibe es dabei, dass die Stadt Anliegen weiterleite, aber mehr auch nicht.
Der Rathauschef gab auch zu bedenken, dass Leader im Grunde neu gedacht und geplant werden müsse, weil die Region ohnehin nur bis 2020 finanziert sei. „Wir befinden uns im Moment in einer Übergangsphase.“ Dirk Terlinden bot der Politik an, innerhalb der Verwaltung eine umfangreiche Übersicht zu erstellen, die alle Fragen beantworte – welche Projektideen es in der Stadt und den Dörfern noch gebe, welche sich inzwischen erledigt hätten.

FDP zieht den Antrag zurück

So brachte der Bürgermeister den Wirtschaftsförderungsausschuss auf den Stand, dass man froh sei, das Projekt „Jahresbaumallee“ des SGV Oberes Lahntal aus Feudingen „in die Förderkulisse hineinbekommen“ zu haben – um nur das eine Beispiel zu nennen. Dirk Terlinden betonte auch, dass Verwaltungsmitarbeiter Alexander Heinrich weiterhin als Ansprechpartner im Rathaus für IKEK und Leader zuständig sei, freilich nicht in dem von der FDP gewünschten Umfang. Den Freien Demokraten genügte diese Aussage, sie zogen den Antrag zurück.

Zwei Projekte der TKS bereits genehmigt

Derweil berichtete Alexander Heinrich vom Sachstand der Leader-Kleinprojekte und von IKEK. Genehmigt wurden inzwischen zwei Projekte der TKS, in Kürze kann mit der Umsetzung gestartet werden. Die Mauer und der Ausgang hinter dem Haus des Gastes sollen optisch aufgewertet werden, und zwar mit Hilfe einer Graffiti-Kunst. Durch einen professionellen Sprayer sollen sich die wichtigsten Motive der Stadt dort wiederfinden und in ansprechender Art und Weise zur Geltung kommen.

Das zweite Leader-Projekt ist eine Uhr auf dem Wilhelmsplatz. Ein analoge Anzeige soll hier doppelseitig ausgerichtet und gut lesbar auf einem hohen Mast am Rande des Wilhelmsplatzes installiert werden. Nachdem das IKEK-Konzept im Sommer 2019 beschlossen worden war, meldeten sich nach und nach die Vereine bei der Stadt.

TuS Niederlaasphe erhält 16.500 Euro

Alexander Heinrich sprach von „zahlreichen Anfragen“, die eingegangen seien. Das IKEK sei sehr gut angenommen worden. Der barrierefreie Umbau des Puderbacher Vereinsheims wurde genehmigt und wird aktuell umgesetzt. Der TuS Niederlaasphe erhält rund 16.500 Euro für die energetische Sanierung und Erneuerung der Fenster und der Haupteingangstür der Turnhalle.

Zum Projekt „Multifunktionaler Veranstaltungs- und Begegnungsraum“ aus Hesselbach stehen noch Rückmeldungen und Informationen der Bezirksregierung Arnsberg aus. „Leider liegen keine Informationen darüber vor, inwieweit sich private Projektträger direkt an die entsprechenden Stellen gewandt haben.“

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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