Bürgermeister übte für Landrat-Job

Laaspher AKK-Karnevalisten vermissten Gravemeier / Publikum vom Programm begeistert

tk Bad Laasphe. Die Narren sind los: Nicht nur entlang des Rheins und anderer karnevalsverrückter Gegenden, nein, auch in Bad Laasphe hieß es am Samstag »Helau« und »Alaaf«. Der AKK – das Motto des Veranstalters lautet »Alle können kommen« – orientierte sich bei seiner Veranstaltung im Ramada-Treff-Hotel am Kölner Vorbild und erntete vom Publikum viel Beifall.

Nachdem der Elferrat pünktlich um 20.11 Uhr Platz genommen hatte, begrüßte Sitzungspräsident Paul Schubert die Anwesenden mit humorvollen Worten, wie es sich für einen echten Karnevalisten gehört. Natürlich wurden vor allem die Ehrengäste nicht von seiner bösen Zunge verschont. Pastor Tiwi müsse ja leider immer allein kommen und Bürgermeister Robert Gravemeier, der nicht anwesend war, übe sicherlich schon zu Hause vor dem Spiegel für seine Aufgaben als Landrat. Zum ersten Mal sorgte »Jo's Dance Band« für die musikalische Umrahmung. Vor allem Lieder der Kölner »Höhner« ließen beste Stimmung aufkommen.

Die AKK-Funkenmariechen mussten aufgrund eines »vorübergehenden anatomischen Defektes« durch eine Ersatztanzgruppe vertreten werden. Die überzeugte aber das Publikum voll und ganz. Als Frauenpower und Sex-Appeal aus Feudingen und Umgebung angekündigt, zogen die Tänzerinnen der AKK-Garde viele bewundernde Blicke auf sich. »Euer Anblick ist Balsam auf die Seele dieser älteren Herren hier neben mir«, so Schubert. Vor allem für ihre in Schwarzlicht aufgeführte Darbietung zum No-Angels-Hit »Something about us« ernteten Simone Wick, Geli Jendryschik, Sindia Pinnen, Sandra Schlabach, Annett Roth, Meike Scholl, Melanie Hackler, Susan Martin, Sarah Schubert, Marion Keller und Petra Hackler Applaus.

Auch die »Sioux« überzeugten das Laaspher Publikum mit einem Tanz zu »Spirit of the hawk« der Gruppe Rednex. Als Indianerinnen verkleidet, traten Christine Sänger, Ingrid Wagner, Sabine Riesinger, Sabine Steuber, Simone Martin, Monika Lenninghaus und Veronika Mautsch auf. Zuvor hatten Simone und Jürgen Martin sowie Ingrid und Klaus Wagner mit einem äußerst zweideutigen Gespräch als »Familie Martinche« die Lacher auf ihre Seite gebracht. Die erste Büttenrede übernahm der Sitzungspräsident höchstpersönlich. Paul Schubert teilte wie schon zu Beginn kräftig aus. Allerdings dehnte er jetzt als Pastor verkleidet die Zahl seiner Opfer etwas aus, so dass nicht nur die heimische Prominenz veralbert wurde.

Vor allem auf die Politiker in Berlin hatte er es abgesehen, von Gerhard Schröder über Wolfgang Clement bis hin zu Angela Merkel. Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Sabine Steuber, die als »Un's Julche« in Kölner Manier zu überzeugen wusste. Gekonnt reihte sie einen Witz an den anderen. Als Überraschungsgäste angekündigt, zeigten Karel Gott und die kleine Julia alias Klaus Wagner und Jürgen Martin, was sie musikalisch zu bieten haben. Die vermeintlichen AKK-Girls, bestehend aus Jörg Biedermann, Mario Müller, Klaus Wagner, Jürgen Martin und Thomas Hille, tanzten in Frauenkleidung zum »Ketchup-Song«.

Für ihre außergewöhnlich kreativen Kostüme wurden unter anderem ein Schneemann, eine Hexe sowie Donald Duck prämiert. Alle zehn Gewinner erhielten Preise, zum Beispiel eine Reise ins Ramada-Hotel Engelberg in der Schweiz. Nachdem das offizielle Programm beendet war, wurde bis in den frühen Morgen getanzt und gefeiert.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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