Burschen »klimperten« wieder auf eigene Gefahr

Dorfjugend Schameder richtete Turnier in Rüppershausen aus

ans Rüppershausen. Die Dorfjugend Schameder richtete jetzt zum sechsten Mal das Klimpertunier auf der Alten Brache in Rüppershausen aus. Elf Mannschaften hatten sich angemeldet, wobei insgesamt 68 Teilnehmer an den Start gingen. Neben den Dorfjugenden aus Womelsdorf, Berghausen, Weidenhausen und Erndtebrück wollten sich auch die Burschenschaften Müsse, Dotzlar, Arfeld und Beddelhausen dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Auch der Motorradclub »Friends on Tour«, die Gruppe »Omega Laser Defense Overkill« und die Banfer Thekenmannschaft »Zur Po« hatten sich zu diesem Turnier angemeldet.

Nun stellt sich die Frage, was sich überhaupt hinter Klimpern verbirgt. Mit der Einladung lieferte die Dorfjugend Schameder die passende Erklärung: »Man nehme ein paar Leute, ein sauberes 10-Cent-Stück und genügend Gerstensaft. Das Geldstück wird auf die Handfläche gelegt und ihr müsst versuchen, mit einem Schlag unter die Tischkante das 10-Cent-Stück in ein Bierglas zu befördern. Trifft man, muss der nächste Mitspieler dieses Glas in seinen Magen-Darmtrakt befördern (natürlich nur das Bier).«

So weit zur Theorie. In der Praxis sah das Ganze dann so aus, das an vier Tischen »geklimpert« wurde. Jeweils vier Burschen aus verschiedenen Mannschaften spielten vier Mal um vier Becher – und zwar im K.o.-System. An jedem Tisch kamen die zwei Teilnehmer weiter, die die meisten Treffer erzielten. Unter den strengen Augen der am Tisch anwesenden Riegenführer wurde eine Trefferliste geführt und darauf geachtet, dass alles nach den Richtlinien ablief. Denn Regeln gibt es beim Klimpern auch. Zum Beispiel mussten die Teilnehmer das Glas in einem Zug leeren. Nach jeder Runde wurden die Sitzplätze gewechselt, um gleiche Trefferchancen für alle zu ermöglichen.

Nach fünf Durchläufen war es Zeit für das Finale. Zwei Dotzlarern war es gelungen, in den Endkampf vorzustoßen und sie mussten sich im Zweikampf behaupten. Sören »Hawa« Berger setzte sich hier in einem spannenden Endkampf gegen seinen Freund Jan-Peter »Jackass« Kroh durch. Der Jubel bei der Burschenschaft Dotzlar war natürlich entsprechend groß. Als Belohnung gab es einen großen Wanderpokal für den Sieger, der übrigens vor zwei Jahren schon einmal den Titel holte. Außerdem bekam er vom stellvertretenden Vorsitzenden der Dorfjugend Schameder, Florian Stöcker, einen Gutschein über eine Eintrittskarte für die kommende Silvesterparty geschenkt. Denn dieses Jahr ist die Dorfjugend Schameder Ausrichter einer großen Silvesterparty am Flugplatz in Schameder. Weitere Informationen hierzu gibt es demnächst in der Zeitung oder im Internet unter der Adresse »dorfjugend.schameder.de«.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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