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Online-Beratung ist die Zukunft
Caritas immer offen für neue Ideen

Brigitte Kuhr, Hildegard Müller und Anne Benscheidt (v. l.) von der Caritas-Konferenz St. Petrus und Anna in Bad Laasphe rühren aktuell die Werbetrommel für mehr Mitglieder und Mitstreiter.
  • Brigitte Kuhr, Hildegard Müller und Anne Benscheidt (v. l.) von der Caritas-Konferenz St. Petrus und Anna in Bad Laasphe rühren aktuell die Werbetrommel für mehr Mitglieder und Mitstreiter.
  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

howe Bad Laasphe. „Ihr Leben schlägt Purzelbäume? Probleme wachsen Ihnen über den Kopf? Lassen Sie sich von Fachleuten der Caritas online beraten. Die Beratung kostet nichts, ist anonym und sicher.“ So liest man es auf der Internetseite der Caritas und kommt rasch auf den Trichter, dass genau solche Angebote – schon allein wegen der Corona-Beschränkungen – die Zukunft sind. So ähnlich sehen das übrigens Hildegard Müller, Anne Benscheidt und Brigitte Kuhr vom kürzlich neu gewählten Vorstand der Caritas-Konferenz St. Petrus und Anna aus Bad Laasphe.
Liebe zu den MenschenDie Caritas versteht sich ja als eine Grundhaltung gegenüber Menschen, besonders gegenüber Menschen in Not. Ihr geht es um die Liebe Jesu zu den Menschen.

howe Bad Laasphe. „Ihr Leben schlägt Purzelbäume? Probleme wachsen Ihnen über den Kopf? Lassen Sie sich von Fachleuten der Caritas online beraten. Die Beratung kostet nichts, ist anonym und sicher.“ So liest man es auf der Internetseite der Caritas und kommt rasch auf den Trichter, dass genau solche Angebote – schon allein wegen der Corona-Beschränkungen – die Zukunft sind. So ähnlich sehen das übrigens Hildegard Müller, Anne Benscheidt und Brigitte Kuhr vom kürzlich neu gewählten Vorstand der Caritas-Konferenz St. Petrus und Anna aus Bad Laasphe.

Liebe zu den Menschen

Die Caritas versteht sich ja als eine Grundhaltung gegenüber Menschen, besonders gegenüber Menschen in Not. Ihr geht es um die Liebe Jesu zu den Menschen. „Wie er sieht die Caritas ihre Aufgabe darin, den Menschen ohne Ansehen von Herkunft, Status oder Religion mit Liebe und Achtung zu begegnen. Überall“, sagt die Caritas von sich. Und jetzt, wo die Pandemie alles durcheinander wirbelt, haben auch die Caritas-Frauen aus Bad Laasphe ein Problem, das sicher schon seit einigen Jahren besteht und das mit Corona bestimmt nicht besser wird.

Senioren betreuen ist die wichtigste Aufgabe

„Wir haben zuletzt Mitglieder geworben, weil viele unserer Gemeindeglieder verstorben sind“, erzählt die Vorsitzende Hildegard Müller. Ein bisschen habe man die Werbetrommel in der Gemeinde gerührt und bereits einiges an Zuspruch erfahren. Trotz Corona wollen die Frauen die Caritas-Konferenz in Bad Laasphe wieder mehr ins Gespräch bringen. Zwölf feste Helferinnen unterstützten den Vorstand nicht nur bei der Arbeit, sondern bei den vielfältigen Aktivitäten. „Wir betreuen Senioren, unsere wichtigste Arbeit“, berichtet Kassiererin und Schriftführerin Brigitte Kuhr. Eine ganz elementare Aufgabe seien überdies die Besuche im Krankheitsfall, zu Geburtstagen oder Weihnachten.

Hausbesuche wegen Corona nicht möglich

Worin genau hier aktuell das Problem liegt: Wegen Corona sind Hausbesuche nicht möglich. Schon gar nicht ist das Gemeindehaus in der Gartenstraße für größere Veranstaltungen oder Zusammenkünfte geöffnet. 60 Senioren betreut die Bad Laaspher Caritas in der Kernstadt und den Dörfern. Viele der alten Menschen sind über 80. „Wir dürfen zurzeit etwas vor die Tür stellen“, ergänzt die zweite Vorsitzende Anne Benscheidt. Ansonsten wird es in diesen Wochen und Monaten schwierig. Dennoch will der Vorstand den Kontakt zu den Menschen nicht abreißen lassen. „Wir nutzen jede Gelegenheit, irgendwie zusammenzukommen. Wir wollen uns nicht aus den Augen verlieren“, sagt Hildegard Müller. So hat zuletzt etwa eine kleine Wanderung durch die Natur stattgefunden. Mit dem Treff ab 50 ist demnächst ein Gänseessen in einem Lokal geplant.

Ehrenamtliches Engagement für die Caritas

„Es liegt uns am Herzen, Möglichkeiten der Begegnung zu finden“, so Hildegard Müller. Die Aktivitäten der Caritas sind vielfältig: Der Treff ab 50 findet einmal im Monat statt und bietet überkonfessionell eine gemeinsame Sache – zum Beispiel Wandern, Spielenachmittage, kreatives Basteln oder Gesprächskreise, um nur einige zu nennen. Daneben steigt ebenfalls einmal im Monat mittwochs das Frauenfrühstück nach der Messe um 9.30 Uhr. Zwei Seniorennachmittage gibt es.
Die Mitarbeiterinnen der Caritas-Konferenz engagieren sich alle ehrenamtlich. Sie besuchen und begleiten Familien oder auch ausländische Mitbürger. Zurzeit ist jedoch Kreativität gefragt. Und da arbeitet der Vorstand an der ein oder anderen neuen Idee.
Eine wäre die Telefonaktion, bei der mal wieder der Kontakt zu den Menschen hergestellt werden könnte. Interessierte, die sich bei der Caritas-Konferenz St. Petrus und Anna einbringen möchten oder Fragen haben, melden sich unter Tel. (0 27 52) 62 85 bei Hildegard Müller oder unter Tel. (0 27 52) 20 03 90 bei Brigitte Kuhr.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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