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Laaspher Ideen für die Regionale 2025
Das KWK-Modell auf die nächste Stufe heben

Die Stadt Bad Laasphe hat für die Regionale 2025 eine Weiterführung der KWK-Modellkommune im Blick: Womöglich könne man, so die Stadtverwaltung, das Projekt auf eine zweite Stufe heben und unter der Berücksichtigung des Brennstoffes Holz (Stichwort: „Käferholz“, hier ein Bild aus Feudingen) einen Energie-Quellen-Multi-Mix erzeugen. Bisher sind das noch Vorüberlegungen. Foto: Björn Weyand
  • Die Stadt Bad Laasphe hat für die Regionale 2025 eine Weiterführung der KWK-Modellkommune im Blick: Womöglich könne man, so die Stadtverwaltung, das Projekt auf eine zweite Stufe heben und unter der Berücksichtigung des Brennstoffes Holz (Stichwort: „Käferholz“, hier ein Bild aus Feudingen) einen Energie-Quellen-Multi-Mix erzeugen. Bisher sind das noch Vorüberlegungen. Foto: Björn Weyand
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bw Bad Laasphe. In dieser Woche fragt die Siegener Zeitung in den Rathäusern in Wittgenstein nach, welche Pläne die Kommunen im Hinblick auf die Regionale 2025 haben. Das Strukturförderprogramm läuft seit gut einem Jahr, insgesamt 23 Projekte haben bis zum Jahresende den ersten oder sogar zweiten Stern erhalten – bislang ist jedoch kein Projekt aus Wittgenstein dabei. Doch das könnte sich bald ändern. Nicht nur in Bad Berleburg werden konkrete Pläne geschmiedet, welche Vorhaben für eine Bewerbung zur Regionale in Frage kommen könnten, auch in Bad Laasphe macht sich das Rathaus Gedanken über die Möglichkeiten des Förderprogramms, wie die SZ von Pressesprecherin Ann Kathrin Müsse erfuhr.

bw Bad Laasphe. In dieser Woche fragt die Siegener Zeitung in den Rathäusern in Wittgenstein nach, welche Pläne die Kommunen im Hinblick auf die Regionale 2025 haben. Das Strukturförderprogramm läuft seit gut einem Jahr, insgesamt 23 Projekte haben bis zum Jahresende den ersten oder sogar zweiten Stern erhalten – bislang ist jedoch kein Projekt aus Wittgenstein dabei. Doch das könnte sich bald ändern. Nicht nur in Bad Berleburg werden konkrete Pläne geschmiedet, welche Vorhaben für eine Bewerbung zur Regionale in Frage kommen könnten, auch in Bad Laasphe macht sich das Rathaus Gedanken über die Möglichkeiten des Förderprogramms, wie die SZ von Pressesprecherin Ann Kathrin Müsse erfuhr. Sie betonte indes auch: „Da sie aber nicht nur uns betrifft, sondern auch unsere Nachbarkommunen und -kreise, sind wir, was Ideen und Projekte angeht, sehr viel im Austausch mit anderen Städten und Gemeinden, um die Sache gemeinsam anzugehen – interkommunale Zusammenarbeit wird dabei groß geschrieben.“

Schon bei der Regionale 2013 war Bad Laasphe nicht mit einem eigenständigen Projekt vertreten, sondern nur gemeinsam mit anderen Kommunen. Das eine Projekt war das „Labor WittgensteinWandel“, das Bad Laasphe über den Zweckverband Region Wittgenstein zusammen mit den beiden Nachbarn im Regionale-Prozess platzierte. Die Wittgensteiner Kommunen arbeiten an Strategien und Maßnahmen für den Umgang mit leerstehenden Gebäuden.

Das Ziel dieses Regionale-Projekts ist es, auf Grundlage der bestehenden Arbeit eine nachhaltige und beispielhafte Strategie für den Umgang mit Leerständen und Brachflächen zu entwickeln und gemeinsam den Auswirkungen des demographischen Wandels zu begegnen. Ebenso geht es um eine schlankere Verwaltungsorganisation durch interkommunale Zusammenarbeit, die Angebote der regionalen Daseinsvorsorge, nicht zuletzt auch um neue Wohnformen und -angebote. Den dritten Stern erhielt das Regionale-Projekt im Dezember 2013. Der Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann sagte über das Projekt: „Labor WittgensteinWandel ist nicht nur ein Projekt von drei Kommunen. Es ist ein Vorhaben, das gemeinsam mit den Bürgern entwickelt wird, denn es geht hier um ganz konkrete Zukunftsgestaltung unserer Städte und Dörfer.“ Das Projekt läuft auch nach wie vor und befindet sich in der konkreten Umsetzungsphase.

Bad Laasphe hatte sich bei der letzten Regionale freilich noch an einem zweiten interkommunalen Projekt beteiligt: „Netzwerk Zukunft – Kurorte neu profiliert“. Mit der Lahnstadt waren auch noch Bad Berleburg, Bad Sassendorf, Brilon, Winterberg, Schmallenberg und Olsberg involviert. Ihr gemeinsames Ziel: Angebote der Gesundheitsbranche enger mit Tourismus verzahnen für Menschen, die Erholung- und Fitnessangebote und Entspannung vom Alltagsstress suchen. Südwestfalen sollte sich als Regenerations- und Gesundheitsregion etablieren. „Unser Kneipp-Heilbad in Bad Laasphe hat mit dem Projekt die Chance, sich neu zu positionieren und sich für die Zukunft auszurichten“, meinte Dr. Torsten Spillmann seinerzeit.

Jetzt prüfen die Kommunen ein Folgeprojekt unter dem Titel „Gesundheitslabor gesund.bewegen.leben“, bei dem die Stärken der Kurorte, medizinische und touristische Angebote und Bedarfe mit Hilfe von Digitalisierung verknüpft werden sollen. Ann Kathrin Müsse verriet: „Ein besonderes Augenmerk soll auf den Themen Gesundheit und Digitalisierung liegen, wir als ländlicher Raum wollen uns für die Zukunft unter Mithilfe der digitalen Möglichkeiten zusammen bestmöglich aufstellen.“

Erste Vorüberlegungen für eine eigene Bad Laaspher Bewerbung betreffen hingegen die KWK-Modellkommune: „Womöglich könnte man das Projekt auf eine zweite Stufe heben und unter der Berücksichtigung des Brennstoffes Holz (Stichwort: „Käferholz“) einen Energie-Quellen-Multi-Mix erzeugen“, berichtete die Sprecherin der Stadtverwaltung. Das Ziel wäre dabei eine von außen unabhängige Energieversorgung, die Digitalisierung könnte zur Einbindung und Optimierung des Multi-Mix’ genutzt werden. Ob und inwieweit sich das alles umsetzen ließe, müsse allerdings „noch genauer eruiert und geprüft werden“. Ann Kathrin Müsse: „Es sind wie erwähnt erstmal nur Vorüberlegungen.“ Weitere Bad Laaspher und Wittgensteiner Regionale-Projekte könnten sich indes auch aus den Leader-Vorstudien ergeben.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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