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Baugenehmigung für Seniorenpark
Der Bauantrag ist kurz vor der Entscheidungsreife

Die Seniorenpark Bad Laasphe GmbH wartet auf die Baugenehmigung für das Altenheim auf dem Gelände der Hauptschule. Die SZ fragte beim Kreis nach und erfuhr: „Der Antrag ist kurz vor der Entscheidungsreife.“ Archivfoto: Holger Weber
  • Die Seniorenpark Bad Laasphe GmbH wartet auf die Baugenehmigung für das Altenheim auf dem Gelände der Hauptschule. Die SZ fragte beim Kreis nach und erfuhr: „Der Antrag ist kurz vor der Entscheidungsreife.“ Archivfoto: Holger Weber
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howe Bad Laasphe. Die Seniorenpark Bad Laasphe GmbH dürfte wohl in Kürze mit der Baugenehmigung des Kreises Siegen-Wittgenstein rechnen. Dann kann das Unternehmen aus Winsen an der Aller auf dem Grundstück der Hauptschule im Gennernbach ein Alten- und Pflegeheim mit 80 Plätzen bauen. „Der Antrag ist kurz vor der Entscheidungsreife. Es fehlen nur noch ein Nachweis zur Löschwasserversorgung, die dort liegende Wasserleitung reicht für die Löschwasserversorgung nicht aus“, teilte Jana Schröder aus dem Referat des Landrates auf SZ-Anfrage mit.

Die Umstände seien dem Antragsteller seit Mai dieses Jahres bekannt. Am 7. August habe ein Ortstermin mit Antragsteller, Stadt Bad Laasphe, Feuerwehr, Wasserverband und der Brandschutzdienststelle des Kreises stattgefunden.

howe Bad Laasphe. Die Seniorenpark Bad Laasphe GmbH dürfte wohl in Kürze mit der Baugenehmigung des Kreises Siegen-Wittgenstein rechnen. Dann kann das Unternehmen aus Winsen an der Aller auf dem Grundstück der Hauptschule im Gennernbach ein Alten- und Pflegeheim mit 80 Plätzen bauen. „Der Antrag ist kurz vor der Entscheidungsreife. Es fehlen nur noch ein Nachweis zur Löschwasserversorgung, die dort liegende Wasserleitung reicht für die Löschwasserversorgung nicht aus“, teilte Jana Schröder aus dem Referat des Landrates auf SZ-Anfrage mit.

Die Umstände seien dem Antragsteller seit Mai dieses Jahres bekannt. Am 7. August habe ein Ortstermin mit Antragsteller, Stadt Bad Laasphe, Feuerwehr, Wasserverband und der Brandschutzdienststelle des Kreises stattgefunden. „Dabei wurden die verschiedenen Möglichkeiten der ausreichenden Löschwasserversorgung diskutiert.“ Es scheine so, als ob diese nur durch Zisternen sichergestellt werden könnten. Hierzu müsse der Antragsteller seinen Antrag ergänzen, hieß es. Derweil fasste der Rat der Stadt Bad Laasphe in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag einen für die Seniorenpark Bad Laasphe GmbH, eine Tochter der Lindhorst-Gruppe, wichtigen Beschluss.

Bekanntlich hatte die Bezirksregierung Arnsberg seinerzeit ihre Zustimmung für den Bau von vier weiteren Gebäuden auf dem Hauptschul-Areal versagt – mit der Begründung, dass Bad Laasphe über große Reserveflächen verfügt, die zuvorderst zu bebauen seien. Die Seniorenpark Bad Laasphe GmbH will zu dem Altenheim in den genannten Gebäuden 32 barrierefreie Wohnungen schaffen. Mit dem Einleitungsbeschluss zur Umplanung von Wohnbauflächen in Flächen für die Landwirtschaft sowie die Umplanung von Flächen für Gemeinbedarf in Wohnbaufläche und Grünfläche in der Kernstadt kann sie das nun. Die Stadt Bad Laasphe nimmt nämlich einige Wohnbau-Reserveflächen zurück und erreicht somit die Zustimmung für die Realisierung des Altenheim-Projekts. Flächen für Wohnen in Flächen für die Landwirtschaft sollen nun wie folgt umgeplant werden: 1,97 Hektar im Bereich „Rote Hardt“, 0,33 Hektar im Bereich „Galgenberg“ und 0,47 Hektar im Bereich „Bienhecke“. Die Umplanungsflächen, so die Verwaltung, seien „baulich nur schwierig nutzbar“, sodass grundsätzlich einer solchen Umplanung nichts entgegenstehe. Im Übrigen befänden sich die genannten Flächen weder im Bereich eines Bebauungsplanes noch in einer Innenbereichssatzung.

Die Baugenehmigung seitens des Kreises scheint also im Fluss – wenngleich Klaus Preis (FDP) im jüngsten Bad Laaspher Bauausschuss kritisch angefragt hatte, ob man der Bauaufsichtsbehörde nachweisen könne, dass sie langsam arbeite. Dezernent Rainer Schmalz wusste – ob der aktuellen Entwicklungen –, dass im Frühjahr 2020 mit dem Baubeginn gerechnet werden könne. Sobald die Seniorenpark GmbH die Baugenehmigung vorliegen habe, werde umgehend mit dem Abriss der Hauptschule gestartet – wohl noch in diesem Jahr.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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