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Rundwanderweg von Hesselbach zum Diabassee
Der Schatz heißt Silbersee

Besonders bei Sonnenschein glänzt der Silbersee, der vom Hesselbacher Sportplatz aus in wenigen Kilometern zu Fuß erreichbar ist. Baden ist hier allerdings nicht erlaubt.
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  • Besonders bei Sonnenschein glänzt der Silbersee, der vom Hesselbacher Sportplatz aus in wenigen Kilometern zu Fuß erreichbar ist. Baden ist hier allerdings nicht erlaubt.
  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

howe Hesselbach. Der Schatz heißt Silbersee. Und wer ihn je besucht hat, der weiß warum. Für gewöhnlich kennt man den Silbersee des berühmten Abenteuerromans von Karl May (1842 – 1912). Auch der Film, uraufgeführt 1962 in Stuttgart, dürfte bekannt sein: mit Lex Barker, Pierre Briece und Götz George in den Hauptrollen. Und doch gibt es etwas, das dem Original trotzen kann: derjenige Silbersee im Steinbruch Kleingladenbach. Das kleine hessische Dörfchen liegt nur wenige Kilometer von Wittgenstein entfernt und ist eingebunden in den Boxbachpfad.
Wanderweg zum DiabasseeDer idyllische Rundwanderweg führt von Hesselbach im Wittgensteiner Banfetal, genauer gesagt vom Sportplatz des Oberen Banfetals aus, hin zum idyllisch gelegenen Diabassee, dem sogenannten Silbersee. Warum der so heißt?

howe Hesselbach. Der Schatz heißt Silbersee. Und wer ihn je besucht hat, der weiß warum. Für gewöhnlich kennt man den Silbersee des berühmten Abenteuerromans von Karl May (1842 – 1912). Auch der Film, uraufgeführt 1962 in Stuttgart, dürfte bekannt sein: mit Lex Barker, Pierre Briece und Götz George in den Hauptrollen. Und doch gibt es etwas, das dem Original trotzen kann: derjenige Silbersee im Steinbruch Kleingladenbach. Das kleine hessische Dörfchen liegt nur wenige Kilometer von Wittgenstein entfernt und ist eingebunden in den Boxbachpfad.

Wanderweg zum Diabassee

Der idyllische Rundwanderweg führt von Hesselbach im Wittgensteiner Banfetal, genauer gesagt vom Sportplatz des Oberen Banfetals aus, hin zum idyllisch gelegenen Diabassee, dem sogenannten Silbersee. Warum der so heißt? Seine Wasserfläche schimmert herrlich grün, fast silbern. Hier bietet sich dem Wanderer oder E-Biker ein wunderbares Naturschauspiel.

Hinunter ins Boxbachtal

Vom Sportplatz führt der Weg übrigens um den Hommerichskopf und anschließend hinunter ins Boxbachtal bis nach Wiesenbach, das zur hessischen Nachbargemeinde Breidenbach gehört. Es lohnt sich, in der Banfetaler Boxbach den malerischen Garten zu bewundern, wo altes landwirtschaftliches Gerät im Freien steht und die Hühner laufen, wie sie wollen. Anschließend geht die Wanderung oder die Bike-Tour weiter bergauf am Görzberg und am Spreitzkopf entlang zurück zum Startpunkt. 16 Kilometer ist der Premiumweg lang. Zugegeben: Hier und da sind ordentliche Steigungen zu überwinden. Und nicht zu übersehen sind die überdimensionalen Windräder der Wittgenstein New Energy von Ludwig Ferdinand Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Aber die Ausblicke entschädigen für die Strapazen der Wanderung. Immerhin werden 600 Meter Steigungen durch stille Waldpassagen gemeistert. 

Diabas bis 1985 abgebaut

Vielleicht noch ein Wort zur Geschichte: Über 100 Jahre lang wurde auf dem Gelände des Steinbruchs Kleingladenbach bis in das Jahr 1985 Diabas abgebaut. Bekannt ist der Paläopikrit-Diabas als „Hinterländer Grünstein“. Genauer, also wissenschaftlich betrachtet, handelt es sich um einen „silikatarmen Typ des unterkarbonischen Magmatismus.“ Übersetzt: ehemals glühende und flüssige Masse aus dem Erdinneren.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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