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August-Hermann-Francke-Haus
Diakonie investiert 3,5 Mill. Euro in Bad Laasphe

Dieses Projekt plant die Diakonie in Südwestfalen gGmbH am Standort Bad Laasphe: Das Gebäude verfügt über eine Wohn- und Nutzfläche von 1300 Quadratmetern.  Grafik: Diakonie
  • Dieses Projekt plant die Diakonie in Südwestfalen gGmbH am Standort Bad Laasphe: Das Gebäude verfügt über eine Wohn- und Nutzfläche von 1300 Quadratmetern. Grafik: Diakonie
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vö Bad Laasphe. Im zweiten Anlauf soll es jetzt funktionieren: Die Diakonie in Südwestfalen gGmbH ist dabei, den Standort Bad Laasphe zukunftsfähig aufzustellen – und einen Neubau für das in die Jahre gekommene August-Hermann-Francke-Haus an der Sebastian-Kneipp-Straße zu realisieren. „Die vorbereitenden Bauarbeiten beginnen jetzt, die Bagger rollen dieser Tage an“, bestätigte Stefan Nitz, Sprecher der Diakonie in Südwestfalen, entsprechende SZ-Informationen. Laufe es diesmal nach Plan, rechne der Träger Mitte Mai mit der Grundsteinlegung und Ende Juni 2021 mit der Fertigstellung. Bezogen werden könnte das Haus dann im Juli 2021.

Bad Laasphe. Im zweiten Anlauf soll es jetzt funktionieren: Die Diakonie in Südwestfalen gGmbH ist dabei, den Standort Bad Laasphe zukunftsfähig aufzustellen – und einen Neubau für das in die Jahre gekommene August-Hermann-Francke-Haus an der Sebastian-Kneipp-Straße zu realisieren. „Die vorbereitenden Bauarbeiten beginnen jetzt, die Bagger rollen dieser Tage an“, bestätigte Stefan Nitz, Sprecher der Diakonie in Südwestfalen, entsprechende SZ-Informationen. Laufe es diesmal nach Plan, rechne der Träger Mitte Mai mit der Grundsteinlegung und Ende Juni 2021 mit der Fertigstellung. Bezogen werden könnte das Haus dann im Juli 2021. Zweiter Anlauf übrigens deshalb, weil die Diakonie in Südwestfalen mit diesem Projekt sprichwörtlich schon einmal auf der Startlinie stand: „Ursprünglich wollten wir bereits im vergangenen Jahr mit dem Bau beginnen. Die Ausschreibung hatte jedoch eine derart nicht darstellbare Kostenexplosion zur Folge, dass wir uns neben ein paar kleineren Anpassungen für eine neue entscheiden mussten“, ergänzte Stefan Nitz in diesem Zusammenhang.

Das Angebot orientiert sich am Bedarf für die Region. Das barrierefreie Gebäude werde 24 Plätze und zusätzlich zwei Krisenplätze für Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten. Aufgeteilt werde die Immobilie in drei Wohngruppen, zu denen neben den Einzelzimmern mit Nasszellen (Toilette, Dusche, Waschbecken) jeweils eine Küche sowie ein Wohn- und Essbereich gehörten. Jede Wohngruppe könne den Gartenbereich nutzen. Sechs Zimmer würden als Zimmer für Rollstuhlfahrer ausgeführt.

Barrierefreiheit ist bei dem Projekt ein Kernthema, so Stefan Nitz: „Das Gebäude wird über einen Aufzug verfügen.“ Ein Pflegebad, in dem auch umfänglichere Pflegemaßnahmen durchgeführt werden könnten, sei ebenfalls vorgesehen. Hinzu komme ein Tagesstrukturbereich mit drei Räumen plus einem zusätzlichen Sanitärbereich und Ruheraum. Der Tagesstrukturbereich werde für 20 Menschen – zwölf Plätze seien intern reserviert, acht externe Besucher seien möglich – ausgelegt. Zusätzlich werde sich dort angrenzend auch ein separater, trennbarer Mehrzweckraum für Veranstaltungen befinden. An den Ebenen 1 und 2 seien Balkone vorgesehen.

Stefan Nitz weiter: „Das gesamte Grundstück hat eine Größe von 4300 Quadratmetern, das Gebäude eine Wohn- und Nutzfläche von 1300 Quadratmetern. Die Baukosten sollen sich auf rund 3,5 Mill. Euro belaufen.“ Die Diakonie in Südwestfalen betreibt das August-Hermann-Francke-Haus in Bad Laasphe seit 1996 und beschäftigt dort 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dies entspricht 16 Vollzeitstellen. Der Altbau wird so lange betrieben, bis der Neubau bezogen ist und soll dann später abgerissen werden.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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