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Beschlüsse in Rat und Ausschüssen
Die Gebühren in Bad Laasphe sollen steigen

Das Wasserwerk der Stadt Bad Laasphe plant in 2020 die Erneuerung von Wasserleitungen, wie hier „Zur Ammelshelle“ in Feudingen. Mit einem Ausbau nach „KAG“ hat das aber nichts zu tun.
  • Das Wasserwerk der Stadt Bad Laasphe plant in 2020 die Erneuerung von Wasserleitungen, wie hier „Zur Ammelshelle“ in Feudingen. Mit einem Ausbau nach „KAG“ hat das aber nichts zu tun.
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howe Bad Laasphe. Es war abzusehen, was zukünftig auf die Bürger Bad Laasphes zukommt. Da dürfte die Erhöhung der Grundsteuer nur der Anfang gewesen sein. Denn jetzt sollen für das Haushaltsjahr 2020 auch die Wasserverbrauchs- und Abfallbeseitigungsgebühren angehoben werden, wie aus der aktuellen Drucksache für die kommenden Sitzungen von Betriebs- (Dienstag, 3. Dezember), Bauausschuss (Mittwoch, 4. Dezember) und Rat (Donnerstag, 5. Dezember) hervorgeht. Zugleich plant das Wasserwerk für das Jahr 2020 wieder einige Investitionen in neue Wasserleitungen. Die größten Projekte sind hier die Wasserleitung im Laasphetal in Bad Laasphe und „Zur Ammelshelle“ in Feudingen.

howe Bad Laasphe. Es war abzusehen, was zukünftig auf die Bürger Bad Laasphes zukommt. Da dürfte die Erhöhung der Grundsteuer nur der Anfang gewesen sein. Denn jetzt sollen für das Haushaltsjahr 2020 auch die Wasserverbrauchs- und Abfallbeseitigungsgebühren angehoben werden, wie aus der aktuellen Drucksache für die kommenden Sitzungen von Betriebs- (Dienstag, 3. Dezember), Bauausschuss (Mittwoch, 4. Dezember) und Rat (Donnerstag, 5. Dezember) hervorgeht. Zugleich plant das Wasserwerk für das Jahr 2020 wieder einige Investitionen in neue Wasserleitungen. Die größten Projekte sind hier die Wasserleitung im Laasphetal in Bad Laasphe und „Zur Ammelshelle“ in Feudingen.

Die Erhöhung der Grundgebühren sei erforderlich, um einerseits die gestiegenen Kosten und andererseits die Verluste aus dem Super-Sommerjahr 2018 decken zu können. Die letzte Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung sei mit Wirkung vom 1. Januar 2019 erfolgt, heißt es. Mit der Anhebung der Grundgebühren ergeben sich für den Erfolgsplan des Wasserwerks für das Wirtschaftsjahr 2020 Mehreinnahmen von rund 104 000 Euro. Im Einzelnen erhöhen sich die Grundgebühren nach Größe/Bezeichnung des Wasserzählers wie folgt:

• Q3 (vier Kubikmeter): Erhöhung von neun auf elf Euro monatlich. Damit ergibt sich ein Jahresaufschlag von 24 Euro.

• Q3 (zehn Kubikmeter): Erhöhung von 13,50 auf 16,50 Euro monatlich. Damit ergibt sich ein Jahresaufschlag von 36 Euro.

• Q3 (16 Kubikmeter): Erhöhung von 27 auf 33 Euro. Damit ergibt sich ein Jahresaufschlag von 72 Euro.

• Q3 (größer 16 Kubikmeter): Erhöhung von 90 auf 110 Euro. Damit ergibt sich ein Jahresaufschlag von 240 Euro.

Die Kanalbenutzungsgebühren für Schmutzwasser betragen 2,86 Euro und somit zehn Cent weniger als im Vorjahr. Die Kanalbenutzungsgebühr für Niederschlagswasser liegt bei 0,68 Euro, somit vier Cent geringer als im Jahr zuvor. Die Gebühr für die Wasserverbrauchsgebühr bleibt konstant bei 1,50 Euro.

Die Benutzungsgebühren für die Abfallbeseitigung steigen. Aufgrund des Handlungsrahmens zur Genehmigung von Haushaltssicherungskonzepten sei die Stadt Bad Laasphe verpflichtet, kostendeckende Gebühren zu erheben, teilt die Verwaltung mit. Ein Blick in die Berechnungen der Benutzungsgebühren für die Abfallsentsorgung in 2020 verrät: Gestiegene Kosten tragen unter anderem zur Erhöhung bei. So liegen die Gesamtausgaben der Stadt bei 1,3 Mill. Euro.

Gegenüber dem Haushaltsansatz in 2019 ist der aufwand um 58 400 Euro gestiegen. Genau dieses Defizit gilt es, mit den Erhöhungen zu decken. Konkret steigt die Abfallentsorgung der Fremdunternehmer von 585 000 Euro in 2019 auf 615 500 Euro in 2020. Auch die Personal- und Gemeinkosten erhöhen sich von 25 000 Euro auf 39 000 Euro. Die Abfallgebühren im Einzelnen:

120-Liter-Altpapier: 22,65 Euro (2019: 13,56 Euro).

240-Liter-Altpapier: 28,68 Euro (2019: 19,08 Euro).

1100-Liter-Altpapier: 138,36 Euro (2019: 105 Euro).

120-Liter-Biomüll: 112,08 Euro (2019: 109,32 Euro).

240-Liter-Biomüll: 182,52 Euro (2019: 177,96 Euro).

1100-Liter-Biomüll: 798,36 Euro (2019: 778,08 Euro).

120-Liter-Restmüll: 103,32 Euro (2019: 96,38 Euro).

240-Liter-Restmüll: 184,80 Euro (2019: 171,60 Euro).

1100-Liter-Restmüll: 831,24 Euro (2019: 770,64 Euro).

Auch die Gebühr für die Auslieferung von Abfallbehältern steigt: bei den 120- und 240-Liter-Gefäßen auf 62,17 Euro (2019: 59,50 Euro) und bei den 1100-Liter-Gefäßen auf 74,59 Euro (2019: 73 Euro).

Für die Sommerreinigung ergibt sich ein niedrigerer Wert von 1,70 Euro (Vorjahr: 1,71 Euro), für die Winterreinigung ebenfalls – nämlich 1,58 Euro (Vorjahr: 1,72 Euro).

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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