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Platz 3 Bei internationalem Wettbewerb
Die Mathe-Asse vom "GymBaLa"

Schulleiterin Corie Hahn (l.) und Bad Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden (r.) bedankten sich bei Lehrer Steffen Roth und zeichneten dessen erfolgreiches Mathe-Team Ole Witt, Lea Grübener und Mohamed Taher Khazuran (v. l.) aus.
  • Schulleiterin Corie Hahn (l.) und Bad Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden (r.) bedankten sich bei Lehrer Steffen Roth und zeichneten dessen erfolgreiches Mathe-Team Ole Witt, Lea Grübener und Mohamed Taher Khazuran (v. l.) aus.
  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

howe Bad Laasphe. Wo sie auftreten, räumen sie ab: Lea Grübener aus Feudingen, Ole Samuel Witt aus Banfe und der Biedenkopfer Mohamed Taher Khazuran aus der „Q 1“ besiegen den so oft zitierten Zahlen-Dschungel, als sei das alles ein Klacks. Sie sind die Mathematik-Asse des Städtischen Gymnasiums Bad Laasphe, und sie haben in diesem Jahr eine herausragende Leistung erzielt, die am Dienstag von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer mit einer Belobigungsurkunde gewürdigt wurde.
Ohne „Corona“ wären die drei womöglich persönlich nach Düsseldorf eingeladen worden. So gab es statt Shake-Hands mit der Ministerin immerhin im Computerraum drei Medaillen und einen Team-Pokal, präsentiert auf der bemusterten Tischdecke von Schulleiterin Corie Hahn.

howe Bad Laasphe. Wo sie auftreten, räumen sie ab: Lea Grübener aus Feudingen, Ole Samuel Witt aus Banfe und der Biedenkopfer Mohamed Taher Khazuran aus der „Q 1“ besiegen den so oft zitierten Zahlen-Dschungel, als sei das alles ein Klacks. Sie sind die Mathematik-Asse des Städtischen Gymnasiums Bad Laasphe, und sie haben in diesem Jahr eine herausragende Leistung erzielt, die am Dienstag von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer mit einer Belobigungsurkunde gewürdigt wurde.
Ohne „Corona“ wären die drei womöglich persönlich nach Düsseldorf eingeladen worden. So gab es statt Shake-Hands mit der Ministerin immerhin im Computerraum drei Medaillen und einen Team-Pokal, präsentiert auf der bemusterten Tischdecke von Schulleiterin Corie Hahn.

Schüler waren ein Team

Die Urkundenübergabe übernahm Bad Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden, sozusagen stellvertretend für die Ministerin. Und sein Lob war den Schüllern vielleicht sogar noch mehr wert als das Stück Papier. „Für uns als Stadt Bad Laasphe seid ihr ein Glücksfall“, stellte er fest. „Ihr habt euch als Team präsentiert“, bei Mathe-Wettbewerben nicht immer selbstverständlich. „Hier kommt es auf die Stärken eines jeden einzelnen an, und das habt ihr eindrucksvoll gezeigt.“ Seit 15 Jahren mischt das Städtische Gymnasium bei der Mathe-Olympiade mit. „Wir haben uns noch nie international qualifiziert“, konstatierte der betreuende Lehrer Steffen Roth. „Das sind für uns Gänsehautmomente“, erinnerte er an den sensationellen 1. Platz im Landeswettbewerb in Soest und den 3. Platz im niederländischen Garderen bei Amsterdam.

Aufgaben aus der Stochastik

Allein die NRW-Runde sei eine enorme Leistung gewesen, formulierte Steffen Roth, weil sich die drei Schüler aus Bad Laasphe Konkurrenten stellen mussten, die mitunter zwei bis drei Jahre älter waren. Der absolute Höhepunkt stieg dann im März in Amsterdam. Und beinahe hätte die deutsche Delegation vom „Städtischen“ wegen „Corona“ gar nicht anreisen können. Just am 13. und 14. März begann in zahlreichen Ländern der Lockdown, sodass etwa Teams aus Dänemark, Iran und Japan nicht anreisen konnten. Glücklicherweise hatten sich die Laaspher nach grünem Licht aus dem Ministerium schon am 12. März auf den Weg gemacht. Die zu lösenden Aufgaben fielen in den Bereich der Stochastik. Hier galt es, bestimmte Würfelspiele auf Gewinnchancen, Attraktivität für mehr oder weniger risikofreudige Spieler, Spielverlauf und Strategien zu untersuchen.

3. Platz ein großer Erfolg

Der 3. Platz auf internationaler Ebene war am Ende ein riesiger Erfolg, den Bürgermeister Dirk Terlinden am Dienstag mit drei Medaillen, den Urkunden, einem Team-Pokal sowie für jedes Mathe-Ass mit dem Buch „Facettenreiche Mathematik“ belohnte. Übrigens hat die erste Runde im neuen Mathe-Wettbewerb bereits stattgefunden.
Inzwischen hat sich aus dem Trio ein Quartett gebildet. Denn Katharina Rink komplettiert nun die Runde mit Lea Grübener, Ole Samuel Witt und Mohamed Taher Khazuran. Ins Visier nahmen die Schüler das Punktesystem der Vier-Schanzentournee im Skispringen. Die Aufgabe sei machbar gewesen, hieß es.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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