Drei Kämmerlings werden neue Laaspher Schlossherren

Die Pächter-Familie übernimmt Gebäude und rund 25 Hektar

sz Bad Laasphe. In einer gemeinsamen Presseerklärung teilen Bernhart Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und die Laaspher Familie Kämmerling mit, dass die bisherige Pächterin Gudrun Kämmerling und ihre Söhne zum Jahreswechsel Eigentümer des Laaspher Schlosses Wittgenstein werden, um die langfristige Nutzung als Internat und Schulzentrum zu gewährleisten. Nachdem verschiedene andere Konzepte wie eine Stiftung für kulturelle Zwecke oder ähnliches gescheitert seien, sähen der alte und die neuen Eigentümer in diesem Schritt die optimale Lösung, um das Wahrzeichen von Bad Laasphe einer langfristigen, angemessenen Nutzung zuzuführen und somit den Erhalt des Objektes über die nächste Generation hinaus zu sichern.

Zwei Söhne sind von nun an mit im Boot

Jeweils zu einem Drittel werden Gudrun Kämmerling und ihre beiden Söhne – der 30-jährige Rechtsanwalt Sven Boris und der 25-jährige Medizinstudent Gordon – das Schloss und eine Fläche von rund 25 Hektar übernehmen. Außer Wiesen und Wäldern stehen da auch die Schulgebäude drauf, diese wurden bereits von der Pächtern errichtet. Ihr Schwiegervater, so Gudrun Kämmerling im Gespräch mit der Siegener Zeitung, habe in 1954 einen auf 99 Jahre laufenden Pachtvertrag abgeschlossen, der demnach 2053 abgelaufen sei. Diese Perspektive sei für die Familie Kämmerling und ihre Planungen zu kurz gewesen, gerade in der heutigen Zeit müssten Schulgebäude mit ihrer Ausrüstung immer auf der Höhe der Zeit gehalten werden.

Beide Schulen sind voll ausgelastet

Ein Schritt zu mehr Planungssicherheit zum einen, aber auch vielleicht zu mehr finanzieller Unterstützung zum anderen. Gudrun Kämmerling hofft, dass sie als Besitzerin vielleicht eher an Fördermittel herankommt. Als Pächterin habe sie da oft Schwierigkeiten gehabt. Mit der jetzigen Übernahme gehen Verhandlungen zu Ende, die bereits 1997 begonnen haben. Die derzeitigen Schülerzahlen dürften Gudrun Kämmerling bestärkt haben, denn sie verheißen volles Haus. Rund 1000 Schüler – gut 500 im Gymnasium, knapp 500 in der Realschule – sowie 52 Jugendliche im Internat plus zehn Tagesschüler, die abends das Schloss verlassen, sind Anlass genug zu Optimismus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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