Elternabend als Teil eines nagelneuen Angebots

Claudia Hofheinz kümmert sich im Banfetal um die kirchliche Jung-Familien-Arbeit. Für Samstag, 23. Januar, hofft sie auf viele Eltern bei dem Abend zum Thema „Liebevoll-konsequente Erziehung“. Die anschauliche Anleitung im Bild bezieht sich übrigens auf die Drachenbau-Werkstatt für Kinder und Eltern, nicht auf das Vortragsthema.  Foto: jg
  • Claudia Hofheinz kümmert sich im Banfetal um die kirchliche Jung-Familien-Arbeit. Für Samstag, 23. Januar, hofft sie auf viele Eltern bei dem Abend zum Thema „Liebevoll-konsequente Erziehung“. Die anschauliche Anleitung im Bild bezieht sich übrigens auf die Drachenbau-Werkstatt für Kinder und Eltern, nicht auf das Vortragsthema. Foto: jg
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jg Banfe. Der Neuanfang in der Kinder- und Jugendarbeit des evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein war im vergangenen Jahr verbunden mit einer kleinen Veränderung, das Arbeitsgebiet wurde ausdrücklich erweitert und dadurch sinnvoll abgerundet: Demnach soll künftig auch auf die Familienarbeit in den einzelnen Kirchengemeinden ein Auge geworfen und diese auch finanziell unterstützt werden. Die ersten, die sich in Wittgenstein die Familienarbeit so offiziell auf die Fahne geschrieben haben, sind die beiden Kirchengemeinden im Banfetal. Also die Banfer und die Fischelbacher, zu denen natürlich auch Hesselbacher, Bernshäuser und Herbertshäuser gehören.

Bereits seit Sommer ist die Diplom-Sozialpädagogin Claudia Hofheinz für insgesamt sechs Stunden pro Woche bei beiden Kirchengemeinden angestellt. Nachdem sich die Feudingerin zunächst einmal in einer Orientierungsphase in die Gemeinden eingefunden hatte, gab es anschließend einen gemeinsamen Drachenbau-Workshop für Eltern und Kinder, danach auch noch - passend zur Jahreszeit - eine adventliche Eltern-Kind-Werkstatt.

Zwei Punkte seien ihr bei den Aktionen stets wichtig: Zum einen, dass die Aktivitäten auch welche seien, die Väter ansprechen würden, damit die Kinder hier auch mal Freizeit mit den Männern verbringen könnten, zum anderen werde mit Materialien gebastelt, die günstig und sowieso in jedem Haushalt vorhanden seien. Egal, ob bei den unterschiedlich großen Mülltüten-Drachen, die von klitzeklein bis riesengroß leicht aufzustocken waren, oder ob bei den weihnachtlichen Landschaften mit Häusern aus Verpackungen.

Die Kommunikation in der Familie - das ist für Claudia Hofheinz der Dreh- und Angelpunkt für ein gutes Familien-Zusammenleben. Und zwar in allen Bereichen, auch das Richtig-Streiten-Lernen gehört für sie dazu. Dabei redet die 34-Jährige nicht als Theoretikerin über das Thema, schließlich hat sie mit ihrem Ehemann Timo drei Kinder zwischen drei und 16. Außerdem verfügt sie nicht nur über ihr Studium der Sozialpädagogik, sondern auch über eine 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in Kinder- und Jugendarbeit von Kirche und CVJM. Zwischenzeitlich hat sie als Teil einer Kooperation von Kirchengemeinde und Offener Ganztagsschule Banfe eben dort eine Spielewerkstatt angeboten.

Als Nächstes steht der Auftakt einer Reihe von Elternabenden zu pädagogischen Themen auf dem Plan von Claudia Hofheinz. Am Samstag, 23. Januar, beginnt um 20 Uhr die Veranstaltung im Banfer Haus Emmaus zur „Liebevoll-konsequenten Erziehung“. Dabei geht es darum, durch gleichzeitiges Liebevoll- und Konsequent-Sein Grenzen zu setzen und Halt zu geben. Über die Vermittlung der Hesselbacherin Sabine Lang haben die Banfetaler als Referentin Christine Faix gewonnen, diese ist Dozentin am Marburger Bibelseminar. Zielgruppe der Veranstaltung sind Mütter und Väter von drei- bis zwölfjährigen Kindern. Wer weitere Informationen möchte, meldet sich bei Claudia Hofheinz unter Tel. (0 27 54) 17 56 oder per E-Mail unter mailto:hofheinzfeudingen@web.de. Eine Anmeldung ist jedoch nicht nötig.Insgesamt sind für dieses Jahr drei bis fünf solcher Elternabende geplant. Daneben gibt es weitere Projekte, die vorgesehen sind: So wird sich Claudia Hofheinz um Familien-Gottesdienste kümmern, sogar Babysitter-Seminare sind geplant. Außerdem soll es weitere Eltern-Kind-Werkstätten sowie eine Mitarbeiter-Begleitung in den beiden Kirchengemeinden geben. Und möglicherweise arbeiten Kirchengemeinde und OGS nach den Osterferien erneut noch einmal zusammen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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