SZ

Ausbau des Fernwärmenetzes
Ende des Jahres 2020 bei 100 Prozent

Für Wittgensteiner Verhältnisse durchaus früh, können nach dem Winter die Bauarbeiten in der Bad Laaspher Altstadt fortgesetzt werden. Aktuell wird die Wallstraße an das Fernwärmenetz angebunden.
  • Für Wittgensteiner Verhältnisse durchaus früh, können nach dem Winter die Bauarbeiten in der Bad Laaspher Altstadt fortgesetzt werden. Aktuell wird die Wallstraße an das Fernwärmenetz angebunden.
  • Foto: Timo Karl
  • hochgeladen von Martin Völkel (Redakteur)

vö Bad Laasphe. Der milde Winter spielt den Verantwortlichen der Bad Laasphe-Energie GmbH (BL-E) durchaus in die Karten: Vielleicht einige Wochen früher als geplant wurden am Dienstagmorgen die Arbeiten in der Bad Laaspher Altstadt fortgesetzt – ganz konkret in der Wallstraße. Hier werden sich die Anlieger in den kommenden Wochen auf die ein oder andere Einschränkung einstellen müssen. „Die Maßnahme findet im Zuge des Ausbaus des Fernwärmenetzes der Bad Laaspher-Energie GmbH statt, der nach der Beendigung der Arbeiten in der Königstraße und der Winterpause nun in diesem Bereich der Altstadt weitergeht“, erklärte Ann Kathrin Müsse, Pressesprecherin der Stadt Bad Laasphe, auf Anfrage.

Bad Laasphe. Der milde Winter spielt den Verantwortlichen der Bad Laasphe-Energie GmbH (BL-E) durchaus in die Karten: Vielleicht einige Wochen früher als geplant wurden am Dienstagmorgen die Arbeiten in der Bad Laaspher Altstadt fortgesetzt – ganz konkret in der Wallstraße. Hier werden sich die Anlieger in den kommenden Wochen auf die ein oder andere Einschränkung einstellen müssen. „Die Maßnahme findet im Zuge des Ausbaus des Fernwärmenetzes der Bad Laaspher-Energie GmbH statt, der nach der Beendigung der Arbeiten in der Königstraße und der Winterpause nun in diesem Bereich der Altstadt weitergeht“, erklärte Ann Kathrin Müsse, Pressesprecherin der Stadt Bad Laasphe, auf Anfrage.

Nach der Wallstraße fehle eigentlich nur noch der östliche Teil der Königstraße, erläuterte Andreas Johann von der Fernwärmeversorgung Niederrhein (FN), der auch Prokurist der BL-E ist, im Gespräch mit der Siegener Zeitung: „Dann sind wir bei 100 Prozent.“ Klar sei aber auch, dass die „Kö“ nur dann realisiert werde, wenn auch eine entsprechende Resonanz bei den Anliegern gegeben sei. Drei bis vier Anschlussnehmer in diesem Bereich müssten es schon sein.

Generell befinde man sich mit dem Gesamtprojekt so weit in der Spur, dass der Zeitplan eingehalten werde, den man sich im Vorfeld selbst gesteckt habe. Die Anzahl der Haushalte, die bislang dabei seien, gehe in Ordnung – doch über weitere Interessenten werde man sich definitiv nicht beschweren, so Andreas Johann: „Die Netze sind verlegt, deshalb besteht die Gelegenheit, sie weiter zu verdichten.“ Das Bewusstsein der Menschen werde eigentlich dann geweckt, wenn der Bagger in der Straße stehe oder wenn der Nachbar im Sportverein oder am Gartenzaun von positiven Erfahrungen berichte. Dann gebe es bekanntermaßen einen gewissen Rückenwind. Andreas Johann machte gegenüber der SZ kein Geheimnis aus seiner Enttäuschung bei einer Informationsveranstaltung im November 2019: Seinerzeit seien ganz gezielt 135 Anlieger angeschrieben und zu einer Informationsveranstaltung ins Haus des Gastes eingeladen worden: „Gekommen ist einer – und wir haben weder parallel zu einem wichtigen Fußballspiel, noch zu einer bedeutenden Veranstaltung eingeladen. Da ist also noch jede Menge Luft nach oben.“ In Gesprächen sei herausgekommen, dass der ein oder andere Hauseigentümer etwas die Vertragslaufzeit von zehn Jahren scheue. „Aber wir lassen uns da nicht entmutigen und stehen weiterhin für ein gutes Produkt auf dem Markt.“

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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