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Glasfaserleitung verlegt
Filme streamen im Freibad Hesselbach kein Problem mehr

Förderfristen enden im Winter – eingeweiht wird die Streaming-Wiese dann doch im Sommer. Die Hesselbacher stießen am Dienstagabend mit Leader-Vorstand Holger Saßmannshausen (4. v. l.) auf das Projekt an.
  • Förderfristen enden im Winter – eingeweiht wird die Streaming-Wiese dann doch im Sommer. Die Hesselbacher stießen am Dienstagabend mit Leader-Vorstand Holger Saßmannshausen (4. v. l.) auf das Projekt an.
  • Foto: Christian Völkel
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

vc Hesselbach. Ein kleines Dorf braucht Idealismus, engagierte Helfer und ein wenig Sonne, um ein kleines Freibad in Wittgenstein zu betreiben. Engagement ist in den Reihen des Fördervereins Freibad Hesselbach reichlich vorhanden, nur an der Sonne hapert es ab und an – was mit Ideen und Einsatz aber wieder wett gemacht wird. Der Förderverein will sein Freibad stets weiterentwickeln – fast jede Saison gibt es für das Areal neue Ideen und Projekte. „Nun ist es so, dass viele – oft jüngere – Gäste gerne im Internet surfen oder Filme streamen. Auch hier auf unserer Liegewiese. Bisher gingen die Gäste dafür dann immer nach Hause“, sagt Volker Gerhardt, Vorsitzender des Fördervereins.
Freibad Hesselbach mit Glasfaserleitung versorgt
Denn bisher war schnelles Internet im Freibad Fehlanzeige.

vc Hesselbach. Ein kleines Dorf braucht Idealismus, engagierte Helfer und ein wenig Sonne, um ein kleines Freibad in Wittgenstein zu betreiben. Engagement ist in den Reihen des Fördervereins Freibad Hesselbach reichlich vorhanden, nur an der Sonne hapert es ab und an – was mit Ideen und Einsatz aber wieder wett gemacht wird. Der Förderverein will sein Freibad stets weiterentwickeln – fast jede Saison gibt es für das Areal neue Ideen und Projekte. „Nun ist es so, dass viele – oft jüngere – Gäste gerne im Internet surfen oder Filme streamen. Auch hier auf unserer Liegewiese. Bisher gingen die Gäste dafür dann immer nach Hause“, sagt Volker Gerhardt, Vorsitzender des Fördervereins.

Freibad Hesselbach mit Glasfaserleitung versorgt

Denn bisher war schnelles Internet im Freibad Fehlanzeige. 2-G ist für Hesselbacher keine Corona-Schutzmaßnahme sondern die maximal machbare Datenübertragung im mobilen Netz. Das hat sich am Dienstag zumindest im Freibad geändert. Zwei Techniker der Telekom haben das kleine Schwimmbad an eine Glasfaserleitung angeschlossen. Sechs Hotspots sorgen nun für eine flächendeckende gute Datenversorgung. 500 Megabit zeigt dann auch das Laptop an, mit dem die Verteilerpunkte von Volker Gerhardt angesteuert werden. „Das ist vor Weihnachten ein super Geschenk für den Förderverein. Wir sind jetzt ein Gigabyte-Schwimmbad“, meinte der Vorsitzende augenzwinkernd. Er dankte im Namen der Hesselbacher herzlich für die Wittgensteiner Leader-Förderung und die Unterstützung aus dem Leader-Management: „Die Unterstützung war unkompliziert – wie so Vieles in Wittgenstein. Hier kann man sich auch mal kurzfristig einen Bagger bei einem Bauunternehmen leihen. Es gibt halt immer viele Menschen, die sich beteiligen.“

Leader-Förderung für das Freibad Hesselbach

Diese Sicht auf den Altkreis und seine Bewohner kann sicherlich auch Holger Saßmannshausen, Vorsitzender der Leader-Region Wittgenstein, teilen. Für Hesselbach hat er ein dickes Kompliment im Gepäckt: „Wir bedanken uns erst einmal bei der hervorragenden Dorfgemeinschaft in Hesselbach. Fördermittel gibt es zwar genug. Es gibt aber immer noch weiße Flecken auf der Wittgensteiner Karte. Dort fehlen eben die Leute, die etwas vorantreiben. Und genau das habt ihr in Hesselbach hinbekommen“, betont Holger Saßmannshausen, der darauf hinweist, dass eben nicht alle Leader- der Leader-Kleinprojekte gleich etwas mit einer Baumaßnahme zu tun haben.

Leader-Förderungen seien vielschichtig. Der Berghäuser erinnert auch an das Förderprojekt „Zauberteppich“ am Hesselbacher Gletscher – eine Schlepphilfe, die Kinder rasch den Hang hochziehen kann. Die Förderung der Projekte sei aber nicht möglich ohne die Hilfe von Stefanie August, Andreas Bernshausen und Jens Steinhoff, die die Förderanträge umsetzen und praktische Unterstützung anbieten würden, betont Holger Saßmannshausen, der mit Blick auf das kommende Jahr berichtet: „Wir haben uns als Region Wittgenstein für die nächste Förderphase beworben und hoffen, dass das erfolgreich sein wird und wir für das nächste Jahr wieder eine Förderzusage bekommen. So kann Wittgenstein Leader-Region bleiben.“
Bei den Bürgern von Hesselbach sei er sicher, dass diese dann wieder mit im nächsten Leader-Zug sitzen – mit Ideen, die das Leader-Management unterstützen kann.

Autor:

Christian Völkel

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