Fischereiverein justiert Wehr bei Saßmannshausen

Dieter Schaumann werkelte als Gewässerwart vom Wittgensteiner Fischereiverein vorgestern Abend am Lahn-Wehr bei der Wahlbachsmühle. Foto: jg
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jg Saßmannshausen. Gut drei Wochen nach einem Artikel in der Siegener Zeitung über die teilweise trockengelaufene Lahn hat sich vorgestern Abend etwas bei dem Wehr hinter der Wahlbachsmühle getan. Erneut hatte ein Oberlahntaler Anrainer bei der SZ angerufen, weil wieder wenig Wasser in der eigentlichen Lahn plätscherte, während der Mühlgraben fröhlich sprudelte. Just als die SZ vor Ort war, fuhr zufällig auch Dieter Schaumann vor.

Der Gewässerwart des Fischereivereins Wittgenstein erläuterte, dass es in den vergangenen Wochen Gespräche mit Philipp Griesenbeck gegeben habe. Diese seien in einer guten Atmosphäre verlaufen, schnell habe man sich geeinigt, dass das Wehr so justiert werde, dass immer genügend Wasser in der Lahn verbleibe. Das hatte auch die Untere Wasserbehörde vom Kreis Siegen-Wittgenstein nach einem Termin zwischen Saßmannshausen und Bermershausen Philipp Griesenbeck mitgeteilt, dieser darf - rechtlich abgesichert - sich einen Teil Lahn-Wasser in den Mühlgraben abzweigen, um daraus Strom zu gewinnen - so lange die Lahn nicht trocken läuft. An dem Wehr kann durch Wegnehmen oder Hinzufügen von Brettern die Wassermenge reguliert werden, die in den Mühlgraben läuft. Dieter Schaumann richtete das Ganze so ein, dass schon nach kurzer Zeit wieder Bewegung in die Lahn kam. Wobei ihm ein Blick auf das Wehr sagte, dass hier ohnehin - auch wenn es komplett zugemacht werde - noch Wasser abfließe. Das zeigte ihm eine Wasserbewegung hinter dem kurzfristig komplett verrammelten Wehr. Und auch wenn er sofort danach wieder größere Wassermengern durch ein Brett weniger in den Mühlgraben ließ, war es Philipp Griesenbeck gestern Morgen ein bisschen zu wenig Wasser im Mühlgraben. Und schließlich lebten ja auch hier Fische, die das Wasser bräuchten.

Dennoch waren beide Seiten sich gestern sicher, dass man einen für beide Seiten gangbaren weg finden werden. „Man kann ja miteinander reden“, erläuterte Dieter Schaumann. Der sagte gestern zu, dass der Fischereiverein das Ganze jetzt zwei oder drei Tage beobachten werde, um sicherzustellen, das in der Lahn genügend Wasser verbleibe.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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