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Laaspher Schulausschuss abgesagt
Forderung: IT-Aufrüstung in den Schulen vorantreiben

Die Grundschulen starten am 15. Juni wieder mit dem Regelbetrieb und dem normalen Unterricht für alle Klassen. Der Bad Laaspher Schulausschuss-Vorsitzende Martin Achatzi will wissen, ob die Schulen dafür vorbereitet sind. Symbolfoto: Archiv
  • Die Grundschulen starten am 15. Juni wieder mit dem Regelbetrieb und dem normalen Unterricht für alle Klassen. Der Bad Laaspher Schulausschuss-Vorsitzende Martin Achatzi will wissen, ob die Schulen dafür vorbereitet sind. Symbolfoto: Archiv
  • hochgeladen von Björn Weyand (Redakteur)

bw Bad Laasphe. Nicht nur die abgesetzte Ratssitzung sorgt in Teilen der Bad Laaspher Kommunalpolitik für erhebliches Unverständnis, wie unsere Zeitung am Samstag berichtete. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bad Laaspher Schulausschusses übt CDU-Ratsmitglied Martin Achatzi Kritik an der Absetzung der geplanten Sitzung des Gremiums. Er protestiert, dass die Sitzung „ohne vorherige Rücksprache mit mir“ abgesagt worden sei. Die Ausschussmitglieder hätten ja auch schon die Anmeldezahlen für die Schulen aus der Zeitung erfahren müssen, ohne Information vorab an den Ausschussvorsitzenden. Wenn nun schon die Sitzung ausfällt, bittet Achatzi um Informationen zu verschiedenen Themen:
• Er fragt nach dem aktuellen Stand der Förderanträge zum „Digitalpakt Schule“.

bw Bad Laasphe. Nicht nur die abgesetzte Ratssitzung sorgt in Teilen der Bad Laaspher Kommunalpolitik für erhebliches Unverständnis, wie unsere Zeitung am Samstag berichtete. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bad Laaspher Schulausschusses übt CDU-Ratsmitglied Martin Achatzi Kritik an der Absetzung der geplanten Sitzung des Gremiums. Er protestiert, dass die Sitzung „ohne vorherige Rücksprache mit mir“ abgesagt worden sei. Die Ausschussmitglieder hätten ja auch schon die Anmeldezahlen für die Schulen aus der Zeitung erfahren müssen, ohne Information vorab an den Ausschussvorsitzenden. Wenn nun schon die Sitzung ausfällt, bittet Achatzi um Informationen zu verschiedenen Themen:
• Er fragt nach dem aktuellen Stand der Förderanträge zum „Digitalpakt Schule“.
• Er will wissen, ob die technisch-pädagogischen Konzepte der Schulen inzwischen vorliegen.
• Er erkundigt sich nach dem Sachstand der Umsetzung des Medienentwicklungsplans, konkret nach der schon für dieses Jahr vorgesehenen Erneuerung der Serverstruktur im Städtischen Gymnasium.
• Aus aktuellem Anlass will der Vorsitzende des Schulausschusses wissen, ob die Grundschulen die Anforderungen zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs erfüllen und umsetzen können.
• Zuletzt stellt er noch die Frage, wer für die Reinigung der Sanitäranlagen im Tagesbetrieb an den Schulen zuständig sei.

Die Corona-Krise habe deutliche Auswirkungen auf Schülerinnen, Schüler sowie die Lehrkräfte, stellt Martin Achatzi fest. Das „Homeschooling“ bedeute neue Anforderungen an die IT-Struktur der Schulen: „Die Digitalisierung der Pädagogik wird durch die Krise drastisch beschleunigt, die passende Ausstattung der Schulen sichert die Beschulung – gerade in Anbetracht einer möglichen zweiten oder gar dritten Welle der aktuellen Pandemie.“ Es sei aus seiner Sicht dringend geboten, so Achatzi, die digitale Aufrüstung an den Schulen voranzutreiben und den Medienentwicklungsplan schnellstmöglich umzusetzen.

Für die nächste Sitzung des Schulausschusses bittet der Vorsitzende darüber hinaus um einen Bericht der Schulleitungen zu den Auswirkungen durch die Corona-Krise sowie zu den zu erwartenden neuen Herausforderungen in den einzelnen Schulen im Hinblick auf die Möglichkeit einer neuen Corona-Welle bzw. einer neuen Pandemie. Außerdem verlangt Achatzi Vorschläge der Verwaltung zur Beschleunigung der Umsetzung des Medienentwicklungsplanes. Hierzu merkt er noch an, „dass wir sicherlich kein pädagogisches Konzept benötigen, wenn nur rein technische Voraussetzungen wie Server, WLAN etc. zu erstellen sind.“

Die Sommerferien seien ideal, um die technische Voraussetzung zu schaffen. Die technisch-pädagogischen Konzepte könnten währenddessen weiter erarbeitet werden, um eine weitergehende Beantragung zu ermöglichen. Es gelte, diese Vorgehensweise mit der Bezirksregierung zu erörtern, merkt Achatzi an.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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