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Winterschlaf in Kürze vorbei
Frühjahrsputz für Freibäder

ako Bad Laasphe. Ende April freut sich normalerweise die ein oder andere Wasserratte auf die bevorstehende Freibadsaison im Mai. Doch die Corona-Pandemie verhindert den ursprünglich geplanten Start – und das bereits zum zweiten Mal in Folge. Wie im Vorjahr fällt die Öffnung zum 1. oder 15. Mai ins Wasser. Dennoch müssen sich die verantwortlichen Betreiber derzeit auf den Betrieb ihrer Anlagen einstellen. Die Stadt Bad Laasphe hat deshalb für ihre beiden Bäder bereits umfangreiche Vorkehrungen getroffen, sodass je nach Pandemie-Verlauf kurzfristig geöffnet werden kann.

„Sobald die Lage es gestattet, könnten die Bäder kurzfristig geöffnet werden. Wir rechnen mit einer Vorlaufzeit von maximal zwei bis drei Tagen“, sagte Ann Kathrin Müsse.

ako Bad Laasphe. Ende April freut sich normalerweise die ein oder andere Wasserratte auf die bevorstehende Freibadsaison im Mai. Doch die Corona-Pandemie verhindert den ursprünglich geplanten Start – und das bereits zum zweiten Mal in Folge. Wie im Vorjahr fällt die Öffnung zum 1. oder 15. Mai ins Wasser. Dennoch müssen sich die verantwortlichen Betreiber derzeit auf den Betrieb ihrer Anlagen einstellen. Die Stadt Bad Laasphe hat deshalb für ihre beiden Bäder bereits umfangreiche Vorkehrungen getroffen, sodass je nach Pandemie-Verlauf kurzfristig geöffnet werden kann.

„Sobald die Lage es gestattet, könnten die Bäder kurzfristig geöffnet werden. Wir rechnen mit einer Vorlaufzeit von maximal zwei bis drei Tagen“, sagte Ann Kathrin Müsse. Auch wenn die aktuell geltenden Corona-Beschränkungen die ursprünglich geplanten Öffnungen des Wabach-Bads am 1. Mai sowie des Feudinger Freibads am 15. Mai nicht zulassen, werden die Anlagen gegenwärtig aus ihrem „Winterschlaf“ geholt: „Seit rund vier Wochen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, Vorbereitungen für die neue Badesaison 2021 zu treffen, damit die Bäder schnellstmöglich aufgemacht werden können – sobald dies gesetzlich und vor dem Hintergrund der pandemischen Lage möglich ist“, erklärte die Pressesprecherin der Lahnstadt auf Anfrage der SZ.

"Frühjahrsputz" durch Fachpersonal"

In den vergangenen Wochen habe das Fachpersonal demnach die Zeit genutzt, um die Becken zu reinigen, die Hecken zu schneiden, den Rasen zu mähen, die Bänke rauszustellen sowie die Flächen der Anlagen zu säubern. Des Weiteren seien auch die Umkleiden auf „Vordermann“ gebracht worden. „Der TÜV hat zudem die Wasserrutsche im Wabach-Bad einer Prüfung unterzogen und abgenommen“, sagte Ann Kathrin Müsse. Auch das Wasser sei bereits wieder ins Becken gefüllt worden.

Sobald ein Besuch der Freibäder wieder möglich ist, kommt es für die Gäste jedoch Corona-bedingt zu Einschränkungen. So müssen beispielsweise Hygiene-Maßnahmen beachtet werden: „Das Hygiene-Konzept orientiert sich größtenteils an dem Hygiene-Konzept aus dem vergangenen Jahr, mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben“, so die Pressesprecherin. Im Klartext bedeutet das, dass es „definitiv“ wieder mindestens zwei verschiedene Zeitfenster geben wird, in denen die Gäste die Bäder besuchen können. Die maximale Anzahl an Badegästen pro Zeitfenster wird laut Ann Kathrin Müsse auch „in diesem Jahr“ vermutlich wieder beschränkt werden müssen. So dürfen die Bäder nur nach vorheriger Buchung, die wie 2020 über ein Online-Portal vorgenommen wird, besucht werden. Im Freibad selbst sind die Besucher dazu angehalten, auf die gebotenen Verhaltens- und Abstandsregeln zu achten und Menschenansammlungen – z. B. in den Dusch-, WC- und Umkleidebereichen oder rund um die Becken – zu vermeiden. Hinweisschilder gäben zudem darüber Auskunft, dass auch für das Schwimmen besondere Regeln gelten.

Bestehendes Konzept ggf. anpassen

„Je nach (Gesetzes-)Lage kann es nötig werden, das bestehende Konzept noch etwas anzupassen – beispielsweise in Bezug auf das Tragen von Masken oder die maximale Besucherzahl pro Zeitfenster“, sagte die Pressesprecherin. Die Anpassungen würden dann kurzfristig vorgenommen und entsprechend kommuniziert. Zum jetzigen Zeitpunkt habe die Stadtverwaltung noch keine Information darüber, dass für einen Besuch in den Freibädern ein tagesaktueller, negativer Corona-Test vorliegen muss: „Sollte dies doch noch Voraussetzung werden, so wird auch darüber natürlich informiert.“

"Das Hygiene-Konzept orientiert
sich größtenteils an dem Hygiene-Konzept
aus dem vergangenen
Jahr, mit dem wir
gute Erfahrungen
gemacht haben."

Ann Kathrin Müsse
Pressesprecherin Bad Laasphe

Das Online-Portal zum Erwerb von Tickets werde dann freigeschaltet, wenn genau feststeht, wann die Freibäder geöffnet werden können. Bezahlt werden die Tickets an der Kasse am Eingang – Besucher sollen dafür die Buchungsbestätigung mitbringen. Die Verwaltung der Stadt Bad Laasphe will nicht ausschließen, dass der Erwerb einer Eintrittskarte am Eingang des Bades auch ohne vorherige Online-Buchung möglich ist – z. B. wenn wenig los ist oder nur wenige Buchungen vorliegen. „Allerdings sollte das die absolute Ausnahme bleiben! Die Gäste werden dringend gebeten, ihren Besuch vorab online zu buchen. Nur so kann der Zutritt zum Bad sicher gewährleistet werden“, betonte Ann Kathrin Müsse. Denjenigen, die Schwierigkeiten mit der Online-Buchung haben, will die Stadtverwaltung auch in diesem Jahr wieder telefonisch unter (0 27 52) 9 09-1 54 Hilfe anbieten.

Autor:

Alexander Kollek

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