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Aktionstag „Wittgensteiner Miteinander“
Für echte Teilhabe gibt es noch sehr viel zu tun

Zahlreiche Aussteller standen hinter dem Aktionstag „Wittgensteiner Miteinander“ – ein Netzwerkprojekt, das auch in Zukunft weiterhin gepflegt und aufgebaut werden soll. Foto: anka
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anka Bad Laasphe. Der Aktionstag „Wittgensteiner Miteinander“ erlebte am Samstag im Bad Laaspher Haus des Gastes eine gelungene Premiere. Zahlreiche Besucher kamen hier zusammen, um ein breit gefächertes Angebot wahrzunehmen. Bereits vor der offiziellen Premiere hatte die Idee „Ein Tag für alle“, die hinter diesem Netzwerkprojekt steckt, große Wellen geschlagen. Die im Wittgensteiner Psychosozialen Forum (WiPs-Forum) entstandenen Überlegungen kursierten sehr schnell und so erweiterte sich das Spektrum des Aktionstages von Mal zu Mal.

So sollten Gesundheit, Inklusion sowie Barrierefreiheit die Oberthemen der Veranstaltung bilden, an der sich schlussendlich 33 Aussteller beteiligten.

anka Bad Laasphe. Der Aktionstag „Wittgensteiner Miteinander“ erlebte am Samstag im Bad Laaspher Haus des Gastes eine gelungene Premiere. Zahlreiche Besucher kamen hier zusammen, um ein breit gefächertes Angebot wahrzunehmen. Bereits vor der offiziellen Premiere hatte die Idee „Ein Tag für alle“, die hinter diesem Netzwerkprojekt steckt, große Wellen geschlagen. Die im Wittgensteiner Psychosozialen Forum (WiPs-Forum) entstandenen Überlegungen kursierten sehr schnell und so erweiterte sich das Spektrum des Aktionstages von Mal zu Mal.

So sollten Gesundheit, Inklusion sowie Barrierefreiheit die Oberthemen der Veranstaltung bilden, an der sich schlussendlich 33 Aussteller beteiligten. „Hier ist gerade ganz viel in Bewegung und es steckt eine Menge Energie und Wille dahinter“, betonte Jan-Frederik Fröhlich von der Teilhabe-Beratung Siegen-Wittgenstein. Der Netzwerkaspekt sei grundlegend, da das Konzept auch in Zukunft weiter aufgebaut und das Netzwerk, das sich durch den Aktionstag bildete, weiter gepflegt werden solle. Dafür geht es am Mittwoch, 4. März, im Bad Laaspher Rathaus weiter, wo als eine Art kleine Folgeveranstaltung eine Wanderausstellung zum Thema „Persönliches Budget“ ihren Platz finden soll.

Das Erfreuliche an dem Konzept des Aktionstags sei, dass nicht nur „Profis“ mit Ständen zur Beratung und Information zur Verfügung standen, sondern auch viele Selbsthilfegruppen ihre Arbeit vorstellten und zum persönlichen Gespräch einluden. Ganz im Sinne des „Wittgensteiner Miteinanders“, betonte Jan-Frederik Fröhlich. So bot die gesamte Veranstaltung auf multiple Art und Weise die Möglichkeit, sich in neue Perspektiven reinzudenken und gegebenenfalls sogar auszuprobieren.

Selbsterfahrungsstände deckten damit viele verschiedene Bereiche ab. Neben Showdown-Tischball und einer Tovertafel stand auch ein kleiner Parcours zur Verfügung, den man mit einer Dunkelbrille und einem Blindenstock anhand von Bodenplatten ablaufen konnte. Auch ein Tremorsimulator und Geräte zur Simulation von Augenkrankheiten gaben konkrete Eindrücke für die Besucher.

Wolfgang Henkel, der seit vielen Jahren die Rollstuhlbasketball-AG am Gymnasium Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe betreibt, war ebenfalls mit einem Parcours im Haus des Gastes vertreten. Das Netzwerk wuchs auch über Wittgenstein ins Siegerland hinaus. Eine Abordnung des Lehrstuhls für Medizinische Informatik und Mikrosystementwurf der Universität Siegen stellte eine Virtuelle-Realität-Brille vor, die ebenfalls von den Besuchern des Aktionstages ausgetestet werden konnte.

Ebenfalls aus dem Siegerland war das Team des inklusiven AWo-Restaurants „Fünf10“ aus Kreuztal angereist. Mit leckeren Speisen und Getränken übernahm das Restaurant und Bar-Café das Catering für den Aktionstag im Haus des Gastes. „Es ist schön, dass sich so viele aus der Region und auch darüber hinaus beteiligen“, resümierte Jan-Frederik Fröhlich. Von Informationsständen über Selbsthilfegruppen bis hin zu lokalen Anbietern: Die Vielfalt rundete den Aktionstag final ab.

„Besucher sollten den Aktionstag möglichst mit weniger Barrieren und Ängsten im Kopf verlassen und erkennen, dass Inklusion Teilhabe und Miteinander in der Gesellschaft bedeutet“, erläuterte Margit Haars vom WiPs-Forum.

Christel Rother, stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Laasphe, und die stellvertretende Landrätin Waltraud Schäfer erinnerten in ihren Grußworten daran, dass ein gelebtes Miteinander der Motor unserer Gesellschaft sei. „Wir haben aber noch viel zu tun, denn bei der Umsetzung von Inklusion stehen wir trotz guter Ansätze erst am Anfang“, meinte die Niederlaaspherin Waltraud Schäfer. Mit einigen Liedvorträgen setzte anschließend der Bad Laaspher Chor „Pop-Chorn“ musikalische Akzente für den Aktionstag.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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