Geräusche kamen aus 250 Kehlen

Feudinger Rassegeflügelzüchter boten wieder ihre Schau zum Anfassen in der Volkshalle

BW Feudingen. Ohrenbetäubende Geräusche in der Volkshalle, das kennt man ja von Sportlerpartys oder von Oldie-Discos in Feudingens größtem Vergnügungszentrum. Nicht anders war es jetzt, auch hier verstanden die Besucher so manches Mal ihr eigenes Wort nicht mehr. Nur Art und Herkunft des Lautstärkepegels kamen diesmal nicht vom Band oder von einer Live-Band, sondern aus den Kehlen von rund 250 Tieren. Denn die Volkshalle war wieder mal der Ausrichtungsort einer Geflügelausstellung des ortsansässigen RGZV, bei der insgesamt 25 Züchter ihr Federvieh den Besuchern präsentierten. Und das nun schon zum zweiten Male in großen Freigehegen.

»Unser Konzept ist sehr erfolgreich«

»Unser neues Konzept ist sehr erfolgreich«, berichtete Manfred Müller, Vorsitzender des RGZV Feudingen. Man habe bereits im vergangenen Jahr positive Erfahrungen gemacht, diese Ausstellung setzte diese Erfolgsstory fort. Das Entscheidende bei der ganzen Sache: »Die Tiere vertragen sich untereinander ausgezeichnet«, betonte Manfred Müller, obwohl in einigen Gehegen sogar Tiere von vier oder fünf verschiedenen Züchtern herumliefen«. Schließlich seien die Gehege aber nicht nur für das Geflügel doch viel angenehmer als in Käfigen eingesperrt zu sein – vielmehr birgt dieses Konzept auch für die Gäste einer solchen Ausstellung immer neue Erfahrungen. »Viele Besucher gehen gleich mehrmals herum«, meinte Manfred Müller, wobei diese jedes Mal etwas Neues entdecken könnten. Beispielsweise die natürlichen Verhaltensweisen dieser Tiere. Was wäre jedoch eine Geflügelausstellung ohne viele Preise? Nichts, und daher gab es auch in Feudingen wieder einige Landes- und Kreisverbandsehrenpreise sowie mehrere Sonderehrenpreise.

Züchter erhielten zahlreiche Preise

Insgesamt zwei Landesverbandsehrenpreise wurden unter den Züchtern ermittelt, einen davon erhielt der Vorsitzende Manfred Müller selbst, und zwar für seine Zwerg-Barnevelder. Den anderen LVE – so die Abkürzung dieses Preises – holte sich zudem Joachim Dietrich mit seinen Deutschen Modeneser schietti. Auch die Jugend teilte sich zwei dieser Landesverbandsehrenpreise, die wie alle anderen Auszeichnungen für die Tiere mit den höchsten Bewertungen »vorzüglich« oder »hervorragend« überreicht wurden. Erfolgreichste Jungzüchter waren zum einen Thorsten Knoche mit seinen Ostfriesischen Zwergmöwen und zum anderen Alexander Weber, der mit seinen Zwergenten den LVE der Jugend gewann. Bei den Kreisverbandsehrenpreisen (KVE) erzielte Eberhard Hoffmann mit seinen Wyandotten eine Auszeichnung, eine weitere ging derweil an Markus Knoche für seine Altenglischen Zwerg-Kämpfer. Zuletzt gewann auch Heinrich Wied einen Kreisverbandsehrenpreis für seine Voorburger Schildkröpfer. Darüber hinaus wurden vier Sonderehrenpreise an die Züchter verteilt: an Alexander Weber für seine Zwergenten, an Wiebke Müller mit Zwerg-Barneveldern sowie an Walter Krombach ebenfalls mit Zwerg-Barneveldern und an Eberhard Hoffmann mit Zwerg-Wyandotten. Einen letzten Preis – den so genannten Leistungspreis – holte sich dann noch Walter Krombach, der die besten Bewertungen auf vier Tiere einer Rasse und einer Farbe erzielte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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