Goldene Ära der 20er und 30er Jahre lebte wieder auf

»Capella Amalfi« gastierte im Laaspher Haus des Gastes

JH Bad Laasphe. Obwohl das Orchester erst seit 2000 existiert, trat es schon in Europa und weiten Teilen Deutschlands auf. Am Sonntag war es im Bad Laaspher Haus des Gastes zu Gast, das Salonorchester »Capella Amalfi«. Die knapp 70 Besucher konnten die Musik des Orchsters und gleichzeitig Kaffee und Kuchen genießen, weshalb das Konzert auch unter dem Motto »Salonmusik mit Kaffee mit Kuchen« stattfand. Das Orchester hat es sich zur Aufgabe gemacht, die schwungvolle Musik der Caféhäuser und Tanzpaläste mit ihrer unvergleichlichen Atmosphäre in die heutige Zeit zu übertragen.

Die goldene Ära der 20er und 30er mit ihren unvergänglichen Melodien und Schlagern soll durch die »Capella Amalfi« wieder aufleben. Vor Beginn des Konzertes mussten noch weitere Tische in den Saal des Haus des Gastes gebracht werden, denn scheinbar hatte man nicht mit so einer großen Anzahl von Besuchern gerechnet. Genauso schnell wie das Orchester die Bühne betrat, ging es auch los. Auftaktlied war ein spanischer Marsch. Danach begrüßte Thomas Bauer, der Mann an der Violine, die Zuschauer. Danach ging es mit einem Hexentanz und einem Rendezvous weiter, bevor das Orchester den ersten Konzertwalzer von Johann Strauß spielte. Thomas Bauer erzählte dabei immer wieder kleine Geschichten zu den Stücken. Nach einem zusätzlichen Walzer folgte ein Ballett. Auch das Stück »Gold und Silber« von Franz Lehár kommentierte Bauer mit einer Geschichte aus England. Dort wurde der Walzer »Gold und Silber« häufig an den Promenaden Londons gespielt.

Mit einem orientalischen Stück entführte »Cappella Amalfi« das Publikum sogar auf einen persischen Markt. Anschließend betrat das Orchester den Tanzpalast der 20er und 30er. Während des Konzertes war den Besuchern die Begeisterung deutlich anzumerken. Sie waren wohl vom Umgang der Mitglieder mit den Instrumenten begeistert, die sie in der Tat hervorragend beherrschten.

Zum Orchester gehören insgesamt sieben Musiker: Thomas Bauer (Violine), Susanne Leben (Violoncello), Hans-Georg Kraft (Kontrabass), Paul Tunyôgi-Csapo (Klavier), Markus Klein (Querflöte), Bernd Bolsinger (Klarinette/Saxophon) und Rolf Hildebrand (Schlagzeug).

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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