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Holz, Bauland, Tempolimit
Große Pläne in Friedewald

An der Grundschule Friedewald wird es künftig eine Geschwindigkeitsbegrenzung von maximal 30 Kilometern pro Stunde geben.
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  • An der Grundschule Friedewald wird es künftig eine Geschwindigkeitsbegrenzung von maximal 30 Kilometern pro Stunde geben.
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rai Friedewald. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde wird an der Grundschule Friedewald eingerichtet. Das haben Vertreter von Orts- und Verbandsgemeinde sowie Landesbetrieb für Mobilität (LBM) Diez vereinbart. Generell würde der LBM keine Begrenzung hinnehmen, teilte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Buhl im Rat mit. Eine Ausnahme sei ein Bereich vor der Schule. Er habe dafür plädiert, dass die Beschilderung bereits an der Einmündung von Kaiser-Ludwig- und Schlossstraße beginnt, weil dort auch Kinder unterwegs sind. Das wird nun umgesetzt. In Fahrtrichtung Derschen gesehen enden die „30“ hinter der Schule. Bei einer Einwohnerfragestunde im Juni war die Tempobegrenzung angeregt worden.

Die Kommune will Bauland im Bereich Vorm Heckelchen I und Im weißen Stück schaffen.

rai Friedewald. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde wird an der Grundschule Friedewald eingerichtet. Das haben Vertreter von Orts- und Verbandsgemeinde sowie Landesbetrieb für Mobilität (LBM) Diez vereinbart. Generell würde der LBM keine Begrenzung hinnehmen, teilte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Buhl im Rat mit. Eine Ausnahme sei ein Bereich vor der Schule. Er habe dafür plädiert, dass die Beschilderung bereits an der Einmündung von Kaiser-Ludwig- und Schlossstraße beginnt, weil dort auch Kinder unterwegs sind. Das wird nun umgesetzt. In Fahrtrichtung Derschen gesehen enden die „30“ hinter der Schule. Bei einer Einwohnerfragestunde im Juni war die Tempobegrenzung angeregt worden.

Die Kommune will Bauland im Bereich Vorm Heckelchen I und Im weißen Stück schaffen. Planer Volker von Weschpfennig stellte den Sachstand vor. Auf einem der Grundstücke bestehe die Absicht, eine Feldscheune zu errichten. Die Baunutzungsverordnung biete die Option für eine Mischung von land- und forstwirtschaftlichem Nebenerwerb und Wohnnutzung. Dieses „dörfliche Wohngebiet“ könnte für einen kleinen Teil des Baugebietes Vorm Heckelchen I festgesetzt werden, der Rest als allgemeines Wohngebiet. „Mischgebiete haben eine hohe Toleranz zu Wohngebieten“, erklärte er. Ein Mischgebiet biete einen gewissen Puffer zum bestehenden Gewerbegebiet, wo Lagerhallen stehen. Der Planer erläuterte den Entwurf für die textlichen Festsetzungen. Demnach dürfen zwei Vollgeschosse entstehen. 30 Prozent der Fläche dürfen vom Gebäude überdeckt sein, mit Nebengebäude und Hofeinfahrt maximal 45 Prozent.

Vegetative Flächen in Friedewald

Laut Entwurf soll pro 400 Quadratmeter Grundstücksfläche ein landschaftstypischer Obstbaum gepflanzt werden. Das diene dem landespflegerischem Ausgleich und spare Kosten. Die Festsetzung verbietet zwar keine Steingärten, aber es ist notiert, dass 55 Prozent der Fläche vegetativ zu pflegen sind. Die Ratsleute sollen sich mit dem Papier befassen. Etwaige Wünsche werden eingepflegt. Bei der nächsten Sitzung soll darüber entschieden werden.

Holz und sein Ertrag

334 Festmeter Holz wurden im Wald der Gemeinde 2020 eingeschlagen. 277 Festmeter sind es beim Käferholz. Die restlichen 57 Festmeter Laubholz fielen bei Verkehrssicherungsmaßnahmen an. Davon berichtete Revierleiter Matthias Grohs. Es kommen noch etliche 100 Festmeter Fichte und Laubholz hinzu. Vom Land gibt es pro Festmeter Schadholz eine Förderung von 7 Euro. Vom Bund gab es 7700 Euro als Nachhaltigkeitsprämie. Förster Grohs stellte den einstimmig verabschiedeten Forstwirtschaftsplan 2022 vor. Dieser sieht einen Hieb von 230 Festmetern vor. 30 sind es bei der Eiche und 50 bei der Buche. Die 150 bei der Esche sollen als Wertholz vermarktet werden. Es wird mit einem Holzertrag von 14 300 Euro kalkuliert.

Mammutbäume als Grenzbäume 

Grohs informierte über geplante Maßnahmen, z. B. Pflege von Edellaubholz in einem Gatterbestand sowie Anpflanzungen. Im Bereich „Schimmerich“ soll in Kooperation mit einem Biotopbetreuer ein Weiher freigestellt werden. Der Plan schließt mit einem Minus von 2000 Euro. Er sehe es optimistisch, „dass wir in den nächsten Jahren in schwarze Zahlen kommen“, so der Förster. Buhl erwähnte, dass Mammutbäume als Grenzbäume gepflanzt werden sollen, was für das Frühjahr angedacht ist.

An der Grundschule Friedewald wird es künftig eine Geschwindigkeitsbegrenzung von maximal 30 Kilometern pro Stunde geben.
Die Ortsgemeinde will Bauland schaffen, und zwar Vom Heckelchen I und Im weißen Stück.
Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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