Hauptaugenmerk jetzt auf die Nachwuchsarbeit legen

Niederlaaspher Spielmannszug plant Festkommers zum 50.

JH Niederlaasphe. Am Wochenende traf sich das Tambourkorps Niederlaasphe zur 50. Jahreshauptversammlung im Gasthof Schäfer in Niederlaasphe, zu der der Vorsitzende Hans-Armin Kohlberger begrüßte. Nach dem Jahresbericht 2005 und dem Kassenbericht kam Übungsleiter Manfred Dreisbach zu Wort, der den Aktiven, die sich über 50 Mal getroffen hatten, zunächst für ihren Einsatz dankte. Das Hauptaugenmerk müsse man auf die Nachwuchsarbeit legen, so Dreisbach. Die Fluktuation bei den jungen Spielleuten sei in den vergangenen Jahren groß gewesen: »Es wäre schön, wenn die sechs jungen Mädchen sechs junge Herren mitbringen würden«, ermutigte er das halbe Dutzend Nachwuchsmusikerinnen. Vor den Ehrungen dankte Kohlberger Manfred Dreisbach für dessen Arbeit.

Gerhard Roth bekam für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft die Goldene Ehrennadel mit Urkunde des Volksmusikerbundes NRW und die Goldene Ehrennadel des Vereins als neues Ehrenmitglied. Rainer Schneider erhielt die Goldene Ehrennadel mit Urkunde des Volksmusikerbundes NRW für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft. Das passive Mitglied Gerhard Feuring darf sich nun Ehrenmitglied nennen. Die Teilvorstandswahlen gingen zügig vonstatten. Horst-Walter Roth bleibt Kassierer, genauso wie Dietmar Schreiber weiterhin das Amt des Schriftführers behält. Ulrich Jung vertritt nach wie vor die Passiven. Lediglich Oliver Michel übergab die Tätigkeit des Kassenprüfers an Manfred Schäfer. Nach den Wahlen stand das 50-jährige Bestehen des Tambourkorps Niederlaasphe noch einmal im Vordergrund. So findet Mitte November ein Festkommers zum 50. Vereinsgeburtstag statt.

Das eigentliche Musikfest startet dann im Rahmen der 700-Jahr-Feier von Niederlaasphe Anfang Juni 2007. Ortsvorsteherin Waltraud Schäfer übernahm nun das Wort. Sie dankte dem Spielmannszug und machte auch kein Geheimnis daraus, wie sehr sie den Tambourkorps mag: »Ihr wisst ja, wie gerne ich ich beim Tambourkorps bin.« Sie zollte dem Tambourkorps auch ihren Dank, weil es das Musikfest zum 50-Jährigen für das Dorfjubiläum aufschiebe: »Für das Jubiläumsjahr wünsche ich euch viel Erfolg.« Bevor man dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung mit dem Schlussmarsch den Schlusspunkt setzte, nannte Kohlberger noch die Mitglieder mit den wenigsten Fehlstunden. Er selbst fehlte bei den 51 Zusammenkünften lediglich einmal, Erich Michel zweimal und Adolf Roth dreimal.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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