Hier blieb wohl kein Auge trocken

Laaspher Amateurbühne sorgte mit Lustspiel von Jürgen Hörner fast professionell für Spaß

tk Bad Laasphe. »Drei Kerle und ein Halber« – so heißt das Lustspiel von Jürgen Hörner, das die Amateurbühne Bad Laasphe jetzt in der Grundschulturnhalle aufführte. Vorweg: Wer nicht dabei war, sollte die Chance nutzen, eine der beiden nächsten Aufführungen am Samstag, 4.Oktober, ab 19.30 Uhr oder am Sonntag, 5. Oktober, ab 15 Uhr zu besuchen. Wie gewohnt brillierte das gemeinsame Stück von Kulturring und BdV durch Humor und exzellente Schauspieler. Doch worum ging es? Ort der Handlung ist die Wohngemeinschaftsküche einer Altbauwohnung. Drei Männer haben beschlossen, den Problemen mit Frauen aus dem Weg zu gehen und gestatten ihnen deshalb keinen Zutritt zu ihrer WG. Die Herren sind jedoch gänzlich verschieden.

Möchtegern-Macho Mickey (Jürgen Knebel) lebt in Scheidung, kann aber Ehefrau Vera (Petra Köcher-Schneider) nicht vergessen. Olli (Ralf Lingelmann) versucht ständig mit Diäten sein Gewicht zu reduzieren, um bei der Damenwelt anzukommen. Muttersöhnchen Hansi (Klaus Klatte), genannt Bubi, schöpft sein Wissen in Sachen »Liebe« aus dem Biologiebuch. Nachdem der vierte WG-Bewohner ausgezogen ist, steht ein Zimmer frei, für das sich auch die hübsche Alexandra (Anette Döll) bewirbt.

Ihr einziger Haken: Sie ist eine Frau und als solche unerwünscht. Als Mann getarnt bekommt sie das Zimmer dann aber doch. Zunächst weiß keiner, dass Alex auf der Flucht vorm gewalttätigen Bruder Moritz (Christian Kalischer) ist, der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist. Eines Tages steht er vor der Tür und sorgt auf seine Weise für den Ausnahmezustand in der WG. Zusätzliche Unruhe stiften die neugierige Vermieterin Frau Bruddler (Ingrid Kohle-Schneider), genannt Wadenbeißer, und Mickeys Noch-Ehefrau Vera. Die Darsteller überzeugten das Publikum voll und ganz: Es ist fast unmöglich, dass nur ein Auge trocken geblieben ist.

Ein großes Kompliment gilt vor allem Jürgen Knebel für die Gestaltung des Bühnenbilds der WG-Wohnküche und für seine gemeinsam mit Gisela Pfeifer-Bänfer geführte Regie. Was wäre ein gutes Theater ohne eine perfekte Souffleuse, auch in diesem Jahr wieder Margot Köcher. Für die Technik war Kurt Partsch verantwortlich.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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