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Grundstücksfragen wohl geklärt
Hoffen auf Ausbau der K34 in Rückershausen

In 2022 soll der Kreis für den Ausbau der Kreisstraße 34 zwischen Volkholz (L719) und Rückershausen möglichst Fördermittel bekommen. Der Weg für die Sanierung scheint mit der Initiative eines Unternehmers frei geworden zu sein.
  • In 2022 soll der Kreis für den Ausbau der Kreisstraße 34 zwischen Volkholz (L719) und Rückershausen möglichst Fördermittel bekommen. Der Weg für die Sanierung scheint mit der Initiative eines Unternehmers frei geworden zu sein.
  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

howe Rückershausen. Wer hätte das gedacht? In Sachen Sanierung der Kreisstraße 34 zwischen dem Ende der Ausbaustrecke im Industriegebiet „In den Espen“ in Rückershausen und der Einmündung in die Landesstraße 719 vor Volkholz zeichnet sich nach langen Jahren des Herumdokterns ein Ende der Verhandlungen ab. Wie die Siegener Zeitung nämlich erfuhr, haben sich die Grundstücksfragen innerhalb einer durchaus komplizierten Gemengelage inzwischen geklärt. Grund für die erfolgte Einigung unter den Grundstückseigentümern ist nach gesicherten SZ-Informationen die Initiative eines Unternehmers, der im besagten Industriegebiet ansässig ist.

howe Rückershausen. Wer hätte das gedacht? In Sachen Sanierung der Kreisstraße 34 zwischen dem Ende der Ausbaustrecke im Industriegebiet „In den Espen“ in Rückershausen und der Einmündung in die Landesstraße 719 vor Volkholz zeichnet sich nach langen Jahren des Herumdokterns ein Ende der Verhandlungen ab. Wie die Siegener Zeitung nämlich erfuhr, haben sich die Grundstücksfragen innerhalb einer durchaus komplizierten Gemengelage inzwischen geklärt. Grund für die erfolgte Einigung unter den Grundstückseigentümern ist nach gesicherten SZ-Informationen die Initiative eines Unternehmers, der im besagten Industriegebiet ansässig ist.

Auf der Suche nach einem Ausgleich für einen Landwirt

Bislang hatten sich Landesbetrieb und Kreis Siegen-Wittgenstein mit dem geplanten Ausbau der Kreisstraße 34 in der Warteschleife befunden. Nur mit einem Grunderwerb wäre es dem Kreis möglich, die Sanierung der Straße so umzusetzen, dass die Straßenbreiten ausreichend sind. Als Ausgleich für einen möglichen Grunderwerb sah sich der Kreis nach SZ-Informationen bislang nicht in der Lage, einem Landwirt ein adäquates Grundstück als Gegenleistung für einen Teil von dessen Land anzubieten. So war zunächst angedacht, besagtem Landwirt ein Grundstück einer Eigentümergemeinschaft anzubieten, das allerdings von einem anderen Landwirt bewirtschaftet wurde. Würde man diesem Pächter ein Ersatzland zur Verfügung stellen, wäre ein Verkauf möglich – ein schwieriges Unterfangen. Um nun die Fronten aufzuweichen, schaltete sich der Unternehmer ein, der dem Pächter ein Stück Land von seinem Besitz anbieten wollte.

Kreisverwaltung zeigt sich optimistisch

Dann wiederum wäre die Besitzergemeinschaft in der Lage gewesen, ihr Grundstück dem Kreis Siegen-Wittgenstein anzubieten. Während der Pächter im November leider verstarb und die Erbengemeinschaft inzwischen doch kein Interesse mehr an einem Geschäft mit dem Kreis hatte, wurde der Unternehmer erneut tätig. Er bot der Erbengemeinschaft an, deren Grundstück abzukaufen. Im Juni wurde das Stück Land umgeschrieben, Anfang Juli trocknete die Tinte unter dem Vertragswerk. Damit eröffnete der Unternehmer, ein Feudinger, exakt die Perspektiven, die der Kreis und der Landesbetrieb für ihr Sanierungsvorhaben benötigen. „Die sind jetzt am Zug“, äußerte sich der Unternehmer auf SZ-Anfrage. Und der Kreis nahm wie folgt Stellung: Die Grunderwerbssituation sei durch die aktuelle Entwicklung „deutlich positiv beeinflusst“ worden. „Die hierzu geführten jahrelangen Verhandlungen können jetzt in einem dreiseitigen notariellen Kaufvertrag finalisiert werden.“

Ausbau der K34 vor Aufnahme in das Straßenausbauprogramm

Weiterhin gebe es noch eine offene Grunderwerbsfrage, die aktuell bearbeitet werde. Unabhängig davon erfolge derzeit eine Neuplanung des Straßenausbaus mit dem Ziel, dass zum nächstmöglichen Antragstermin der Förderantrag bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht werden könne, um für das Jahr 2022 eine Fördermittelzusage erhalten zu können. „Dementsprechend ist geplant, den Ausbau der K34 in das Straßenausbauprogramm 2022 aufzunehmen und dieses mit dem Beschluss zum Kreishaushalt 2022 zu verbinden“, so Jana Schröder von der Stabsstelle Öffentlichkeit.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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