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Stadt bittet um Verständnis
Holzabfuhr verärgert Anlieger

howe Bad Laasphe. „Für die Waldbesitzer ist die Situation ein Desaster nicht gekannten Ausmaßes.“ Bad Laasphes Kämmerer Manfred Zode folgte mit diesem Satz am Dienstagabend der Anweisung seines neuen Chefs. Bürgermeister Dirk Terlinden hatte nämlich bei der Verpflichtung der Ortsvorsteher (SZ berichtete) die Gelegenheit genutzt, die neuen Dorfvertreter über wichtige, die Stadt betreffende Belange zu informieren. Manfred Zode oblag es, die Holzabfuhr zu thematisieren – ein Ärgernis, das die Bevölkerung in den Ortschaften unmittelbar betrifft.Sei es als Spaziergänger und Wanderer, sei es als Radfahrer oder als Straßenverkehrsteilnehmer, wenn etwa schwere 40-Tonner mit Container-Aufliegern einem auf der schmalen Kreisstraße im Ilsetal und Banfetal entgegenkommen.

howe Bad Laasphe. „Für die Waldbesitzer ist die Situation ein Desaster nicht gekannten Ausmaßes.“ Bad Laasphes Kämmerer Manfred Zode folgte mit diesem Satz am Dienstagabend der Anweisung seines neuen Chefs. Bürgermeister Dirk Terlinden hatte nämlich bei der Verpflichtung der Ortsvorsteher (SZ berichtete) die Gelegenheit genutzt, die neuen Dorfvertreter über wichtige, die Stadt betreffende Belange zu informieren. Manfred Zode oblag es, die Holzabfuhr zu thematisieren – ein Ärgernis, das die Bevölkerung in den Ortschaften unmittelbar betrifft.Sei es als Spaziergänger und Wanderer, sei es als Radfahrer oder als Straßenverkehrsteilnehmer, wenn etwa schwere 40-Tonner mit Container-Aufliegern einem auf der schmalen Kreisstraße im Ilsetal und Banfetal entgegenkommen. Seit drei Jahren verfolge nicht nur die Stadt das Problem, wie sich der Wald verändere. Drei Sommer mit extremer Trockenheit, die Folgeschäden durch die Borkenkäferplage. Die Stadt, die bekanntlich eigenen Wald besitzt, und die Waldeigentümer versuchen, „der Situation Herr zu werden“, formulierte Manfred Zode. Dass der Holztransport aus den Bad Laaspher Wäldern zu Beschwerden in der Bevölkerung führt, daraus machte der Mitarbeiter der Verwaltung keinen Hehl. „Wir müssen zurzeit immer wieder um Verständnis bitten.“

Anlieger kritisieren Schwerlastverkehr

Eine der „prominentesten“ Beschwerden dürfte zuletzt vom Sasselberg in Feudingen gekommen sein. Hier hatten Anlieger – vornehmlich im Hinblick auf die von ihnen künftig zu entrichtenden KAG-Gebühren – den Schwerlastverkehr auf der erst frisch asphaltierten Straße kritisiert. Tagtäglich würden mehrere voll beladene Holz-Laster den Sasselberg hinunterkommen und die neue Trasse im Grunde wieder kaputt fahren. Beschwerden dürften sicher auch dort auftauchen, wo zurzeit mit schwerem Gerät Waldwege in Mitleidenschaft gezogen werden, wodurch Wanderer und Radler bestimmte Wege nicht mehr passieren können. Zurzeit finden die größten Holzarbeiten im Feudinger Rentkammer-Wald, im Fischelbacher Wald sowie im Banfetal statt – wo vorige Woche „auf der Indel“ an einem Tag gleich mehrere Container-Lkw hintereinander entlang der Strecke standen und ein Vorbeifahren ohne Gegenverkehr reine Glückssache war. „Wir versuchen als Stadt, die Wogen zu glätten“, versprach Manfred Zode, „deshalb bitten wir nochmals um Verständnis.“

Täler sind herausfordernd

Schließlich müsse gesehen werden, welch enormen Verluste entstanden seien. Aufarbeitung und Vermarktung seien jetzt für die Waldarbeiter essentiell. Leider müsse das Holz abgefahren werden, hier gehe es auch um die Existenz der Waldbesitzer. „Und wie soll das Holz auch abfließen?“ Die Täler in Wittgenstein seien schmal, das stelle einen vor Herausforderungen. Manfred Zode bat die Ortsvorsteher darum, diese Sichtweise der Verwaltung den Bürgern so weiterzugeben. Bürgermeister Dirk Terlinden ergänzte: „Sie sehen, wie wichtig es ist, zusammenzukommen. Wir wollen Sie informieren, damit Sie Auskunft geben können.“

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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