Hospizdienst beim Weihnachtsmarkt

Nach drei Jahren Anlaufphase gibt es in Laasphe ein deutliches Signal, dass es weitergeht

JG Bad Laasphe. Am 1. Dezember 2003 wurde der Ambulante Hospizdienst Wittgenstein ins Leben gerufen. Erstmal für drei Jahre, dann wollte man sehen, wie es weitergeht. Dass es weitergeht, das dokumentiert der Verein am Samstag, 2. Dezember: Dann wird er sich und sein Anliegen beim Laaspher Weihnachtsmarkt im Haus des Gastes präsentieren.

Gestern Nachmittag wurde dieses Projekt im Laaspher Rathaus vorgestellt, denn Bürgermeister Robert Gravemeier wird als Schirmherr des Info-Stands die Öffentlichkeitsarbeit des Ambulanten Hospizdienstes Wittgenstein an dieser Stelle unterstützen. Ein bisschen habe das damit zu tun, dass der Vorsitzende des Hospizdienstes – der frühere Pfarrer und jetzige Arfelder Christoph Kunze – einst in Ladbergen sein Nachbar gewesen sei, so Robert Gravemeier.

Wichtiger sei allerdings, dass er die Idee der Sterbebegleitung durch den Ambulanten Hospizdienst für sehr gut halte und deshalb diese wichtige Arbeit unterstützen wolle. Christoph Kunze gab dann noch einen Einblick in die derzeitige Situation des Dienstes. Inzwischen habe man 20 ehrenamtliche Helfer, das einzige Problem: »Öffentlichkeitsarbeit ist für den Hospizdienst keine einfache Aufgabe.« Deshalb nutze man die Chance auf dem Laaspher Weihnachtsmarkt sehr gern. In Bad Berleburg ist der Dienst mittlerweile ein feststehender Qualitätsbegriff, Mund-zu-Mund-Propaganda sorgt dafür, dass der Dienst bekannter wird. In den beiden anderen Wittgensteiner Kommunen sieht das noch etwas anders aus.

Mittlerweile sind es 28 Familien, die insgesamt bisher begleitet wurden: mal nur ein paar Tage, mal über ein halbes Jahr. Doch nicht nur die Dauer ist unterschiedlich, auch der Ort der Begleitung. Denn die Wittgensteiner begleiten nicht nur zuhause, sondern gehen auch bewusst in Krankenhäuser und Pflege-Einrichtungen, wenn das gewünscht wird. Und trotz der Nähe zur Wittgensteiner Diakonie könnten alle Pflegdienste dieses Angebot in Anspruch nehmen, so Ulrike Kloft vom Hospizdienst.

An dem Stand beim Weihnachtsmarkt werden Mitarbeiter des Dienstes von ihrer Arbeit berichten, um Unterstützer zu finden. Damit soll die Idee weitergetragen werden, wobei natürlich auch neue Mitglieder im Förderverein – für 16 e im Jahr – willkommen sind, übrigens genauso wie Spenden. Zwei Konten hat der Förderverein »Hospiz« dafür: bei der Sparkasse Wittgenstein (BLZ: 46053480) mit der Kontonummer 14233 und bei der Laaspher Volksbank Mittelhessen (BLZ: 51390000) mit der Kontonummer 21899909.

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