Im Seniorenheim gefunden

tika Bad Laasphe. Eine verwirrte Bewohnerin des Fritz-Heinrich-Zentrums in Bad Laasphe, die sich in den Räumlichkeiten des Seniorenheims versteckt hatte, löste am Dienstagabend eine großangelegte Suchaktion aus.

„Die Frau – desorientiert aber mobil – war am späten Nachmittag verschwunden“, berichtete der Leiter der Einrichtung, Hans-Joachim Mikuszies, gestern auf Anfrage der Siegener Zeitung. Die Heimbetreuer hätten die Frau nicht auffinden können und deshalb geistesgegenwärtig umgehend die Polizei verständigt: „Schließlich war bekannt, dass die Frau relativ dünn bekleidet war – die Außentemperaturen lagen weit unter 10 Grad Celsius“, erklärte Hans-Joachim Mikuszies, der sich selbst ebenfalls an der Suchaktion beteiligte. Schließlich hätte die Frau bei den Temperaturen auch gesundheitliche Schäden davontragen können. Daher wurden fünf Streifenwagen, eine Hundestaffel sowie ein Hubschrauber aktiviert, um nach der Frau zu suchen, bilanzierte Uwe Weinhold von der Pressestelle der Siegener Polizei. Außerdem rund 40 Feuerwehrleute der Löschzuge I und II, ergänzte Laasphes Stadtbrandmeister Otto Wunderlich.

„Wir haben unter anderem ein Foto der Frau an die Behörden gegeben“, erklärte Hans-Joachim Mikuszies. Gesucht worden sei sowohl in Bad Laasphe als auch in Banfe. Später habe sich herausgestellt, dass sich die verschwundene Frau lediglich im Fritz-Heinrich-Zentrum versteckt habe. Die Heimbetreuer treffe an diesem Vorfall allerdings keine Schuld. Schließlich sei seitens des zuständigen Gesetzgebers gefordert, dass solche und ähnliche Seniorenzentrum der Öffentlichkeit frei zugänglich und für Heimbewohner jederzeit zur Außenwelt geöffnet sein müssten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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