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Herbstübung in Saßmannshausen
Jugendfeuerwehr arbeitete die Aufgaben sehr gut ab

Menschenrettung, Suche, Löschwasserversorgung, Funk, Führung – alle Themen der Feuerwehr standen am Samstagnachmittag an, als die Jugendfeuerwehr der Bad Laaspher Einheiten ihre Übung in Saßmannshausen absolvierte. Foto: schn
  • Menschenrettung, Suche, Löschwasserversorgung, Funk, Führung – alle Themen der Feuerwehr standen am Samstagnachmittag an, als die Jugendfeuerwehr der Bad Laaspher Einheiten ihre Übung in Saßmannshausen absolvierte. Foto: schn
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schn Saßmannshausen. Für die Jugendfeuerwehr Bad Laasphe war es ein aufregender und lehrreicher Tag. Die Kinder und Jugendlichen aller Bad Laaspher Löschzüge und Löschgruppen traten auf dem Gelände der Firma Osterrath zu einer Großübung mit einem ziemlich umfangreichen Szenario an: In einer Produktionshalle ist ein Brand ausgebrochen; im Inneren, das verqualmt und dunkel ist, werden Personen vermisst. Weil einer der Mitarbeiter im Freien die anderen warnen will, wird er unvorsichtig und es kommt zu einem Unfall mit einem Gabelstapler. Um genug Löschwasser bereit zu stellen und die angrenzenden Hallen zu kühlen, muss Wasser aus der Lahn entnommen werden. „Das ist schon das große Besteck, damit könnten wir auch die gesamte Einsatzabteilung beschäftigen“, sagte Marc-André Amos im SZ-Gespräch.

schn Saßmannshausen. Für die Jugendfeuerwehr Bad Laasphe war es ein aufregender und lehrreicher Tag. Die Kinder und Jugendlichen aller Bad Laaspher Löschzüge und Löschgruppen traten auf dem Gelände der Firma Osterrath zu einer Großübung mit einem ziemlich umfangreichen Szenario an: In einer Produktionshalle ist ein Brand ausgebrochen; im Inneren, das verqualmt und dunkel ist, werden Personen vermisst. Weil einer der Mitarbeiter im Freien die anderen warnen will, wird er unvorsichtig und es kommt zu einem Unfall mit einem Gabelstapler. Um genug Löschwasser bereit zu stellen und die angrenzenden Hallen zu kühlen, muss Wasser aus der Lahn entnommen werden. „Das ist schon das große Besteck, damit könnten wir auch die gesamte Einsatzabteilung beschäftigen“, sagte Marc-André Amos im SZ-Gespräch. Der Feuerwehrnachwuchs hatte also einiges vor der Brust, um den Einsatz nach den Regeln der Kunst abzuarbeiten.

Dazu gehört in Bad Laasphe auch, dass die Jugendlichen viel Verantwortung selbst übernehmen. Die Gruppenführer im Einsatz wurden von der Jugendfeuerwehr gestellt und hier mussten auch die Entscheidungen getroffen werden. Die Betreuer griffen nur ein, wenn es gar nicht weiter ging oder in die völlig falsche Richtung lief. Da fielen dann auch schon mal solche Ermahnungen wie: „Du kannst mit deinen fünf Mann nicht die Welt retten! Deswegen arbeiten wir die Aufgaben eine nach der anderen ab.“

Insgesamt machten die Jugendlichen ihre Aufgabe ziemlich gut, auch wenn an vielen Stellen noch viel Aufregung mit im Spiel war. Da saß der Funkverkehr nicht immer und die Orientierung ging verloren oder manchmal fehlte auch einfach die Kraft, etwas zu bewegen. „Früher haben wir solche Übungen einmal im Jahr gemacht, dann ist das etwas eingeschlafen. Aber so kommt die gesamte Jugendfeuerwehr zusammen. Deshalb haben wir eine solche Herbstübung wieder angesetzt“, berichtete Marc-André Amos. Sonst üben die Jugendfeuerwehrleute in ihren Löschgruppen und eher selten gemeinsam im großen Rahmen. Die große Herbstübung in Saßmannshausen bot dazu die richtige Gelegenheit. Damit alles noch ein bisschen echter für die Kinder und Jugendlichen ist, trägt auch die Jugendfeuerwehr Atemschutz – oder besser gesagt: täuschend echt aussehende Attrappen.

Doch schon hiermit merkte der Nachwuchs, dass es gar nicht so einfach ist, mit dicken Handschuhen und dem Gesicht unter einer Maske auch noch ein Funkgerät zu bedienen. Oder auch die Verständigung untereinander ist nicht eben einfach, wenn alles auf den gleichen Frequenzen unterwegs ist.

In dieser Übung konnten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr zeigen, was sie zuvor in den Übungsstunden gelernt hatten. Menschenrettung, Suche, Löschwasserversorgung, Funk, Führung – alle Themen standen am Samstagnachmittag an. Dabei kamen alle ins Schwitzen, auch wenn die Außentemperaturen eher kühl waren.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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