Käufer für das Laaspher Hotel-Gebäude gesucht

Im Laaspher Ramada-Hotel hängt ein Betriebsferien-Schild – dennoch ist das Haus nun wohl für sehr länger geschlossen. Foto: jg
  • Im Laaspher Ramada-Hotel hängt ein Betriebsferien-Schild – dennoch ist das Haus nun wohl für sehr länger geschlossen. Foto: jg
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jg Bad Laasphe. Schon vor vier Monaten berichtete die Siegener Zeitung, dass das Laaspher Ramada-Hotel Ende Januar schließen werde. Nicht einmal so lange hat es das Haus geschafft, seit Montag prangt im Eingangsbereich ein Schild mit dem Wort „Betriebsferien“. Wobei das eine Beschönigung ist, denn tatsächlich ist hier zu. In dem Artikel stand damals schon Einiges über das Gegeneinander zwischen den Eigentümern des Gebäudes und dem Hotel-Betreiber.

Diese Woche sagte Hermann Schatz als Verwalter und im Namen der Wohnungseigentümergemeinschaft, dass man nun eine Lösung für die Immobilie ohne den bisherigen Betreiber suchen wolle. Wobei es insgesamt wenig Anlass für Optmismus gebe. Ausdrücklich lobte der Mann aus Rott am Inn das Engagement des neuen Laaspher Bürgermeisters, Dr. Torsten Spillmann. Wenn es überhaupt noch eine Chance gebe, dann wegen des neuen Verwaltungs-Chefs.

Dass die Geschichte zunächst einmal solch ein schlechtes Ende genommen habe, liege in dem Modell begründet, mit dem 1990 Investoren als Eigentümer gesucht wurden. Statt damit Geld zu verdienen, zahlten diese bis heute. Deshalb blieben die notwendigen Modernisierungen auf der Strecke. Heute wird von den Eigentümern nur noch ein Käufer für die Immobilie oberhalb von Bad Laasphe gesucht. Inzwischen habe man sich einen Berater von außen genommen, so Hermann Schatz. Ein Gutachter solle klären, wie es zu der verfahrenen Situation überhaupt kommen konnte. Wobei Hermann Schatz insgesamt denkt, dass schon im Standort „Bad Laasphe“ der Wurm drin ist. Für ihn ist es kein Zufall, dass Lahnklinik, Emmaburg, Schlossbergklinik genau wie das Ramada-Hotel vor die Hunde gegangen seien. Letztendlich ist Hermann Schatz sicher, dass für ganz Bad Laasphe insgesamt was passieren müsse: „Es muss nicht nicht nur am Hotel etwas geändert werden.“

Für Bad Laasphe geht es darum, dass der Lahnstadt 30 000 oder auch sogar 35 0000 Übernachtungen wegbrechen. Dennoch habe die Stadt Bad Laasphe auch weiterhin viele Übernachtungs-Möglichkeiten zu bieten, wie Verena Heers als Geschäftsführerin der Laaspher Tourismus-, Kur- und Stadtentwicklungs-GmbH unterstreicht. Es wird zudem an einem Stadtentwicklungs-Konzept gearbeitet.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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