Grüne sorgen sich um Begrünung und Kühlung
Klimaschutz in Bad Laasphe in den Mittelpunkt stellen

Sie hoffen auf mehr Klimaschutz in allen Belangen der täglichen kommunalpolitischen Arbeit: der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Peter Honig und die Fraktionsvorsitzende Viola Schneider.
  • Sie hoffen auf mehr Klimaschutz in allen Belangen der täglichen kommunalpolitischen Arbeit: der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Peter Honig und die Fraktionsvorsitzende Viola Schneider.
  • Foto: Christian Völkel
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

vc Bad Laasphe. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert für Bad Laasphe Klimaschutzkonzepte, die sich auch in den Bebauungsplänen, Flächennutzungsplänen und Landschaftsplänen der Lahnstadt wiederfinden. Das stellten die Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Viola Schneider und ihr Stellvertreter Peter Honig am Mittwoch klar.
„Was mir fehlt, ist die Botschaft der Stadt, wie es in Zeiten von Ressourcenknappheit und Klimawandel weitergeht. Das Thema Nachhaltigkeit muss überall eine Rolle spielen“, betonte Viola Schneider. Bad Laasphe benötige eine Verwaltung, die den Bereich Klimaschutz in ihre Arbeit einbettet. Als Beispiel nannte Peter Honig die Baumschutzsatzung: „Die gab es mal in Bad Laasphe. In anderen Kommunen, wie in Marburg, ist das völlig normal.“ Im Zuge des nächsten regulären Bauausschusses am 8. Dezember soll beraten werden, ob die Stadt wieder eine Baumschutzsatzung erhält.

Bürger in Sachen Klimaschutz informieren

Für Peter Honig fehlt auch die Transparenz, welche Maßnahmen konkret seitens der Stadt ergriffen werden, um den ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Mehr noch: „Die Stadt könnte besser über Hilfestellungen für den Bürger in Sachen Klimaschutz informieren“, konstatierte Viola Schneider.
Die Fraktionsvorsitzende sieht die Kühlung der Stadt und ihrer Dörfer als ein weiteres dringendes Problem. Ein Schlüssel dazu sei die Begrünung: „Wer die Bahnhofsstraße entlang geht und Bäume sucht, hat nicht viel zu zählen.“ Die Laaspher Grünen fordern auch Anreizprogramme, die zum Beispiel die Dachflächenbegrünung auf den Dächern fördern. Wichtig ist Peter Honig auch ein Straßenrandbewirtschaftungskonzept: „Wir müssen uns fragen, wo wir Blühflächen stehen lassen können. Das Inselmähen ist schon einmal ein kleiner Fortschritt, um die Insekten zu unterstützen.“ Die Fraktionsvorsitzende Viola Schneider will wissen, wie es mit dem Stadtwald weitergeht. Hier vermisst sie noch Wiederbewaldungskonzepte für die städtischen Waldflächen. Für die Grünen in Bad Laasphe ist eins klar: „Wenn wir gemeinsam mit Bürgern, Kommunalpolitik und Verwaltung an diesem vielfältigen, bunten und lebendigen Thema arbeiten, können wir zu Recht von ,Na(h)türlich Bad Laasphe’ sprechen.“

Autor:

Christian Völkel

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