Hesselbach
Künstlerisch gestaltete Trafostation soll Raser ausbremsen

Die bunte Trafostation ist schön anzuschauen – und soll dabei mithelfen, dass auf der K 36 nicht so schnell gefahren wird.
  • Die bunte Trafostation ist schön anzuschauen – und soll dabei mithelfen, dass auf der K 36 nicht so schnell gefahren wird.
  • Foto: Christian Völkel
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

vc Hesselbach. Pfiffige Kunst gegen schnelles Fahren: In Hesselbach macht eine Trafostation von Westenergie seit einigen Tagen mobil für verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr. Konkret geht es um die Kreisstraße 36, die Hesselbach an das Banfetal anbindet. Und am örtlichen Freibad vorbeiführt. „Das Außengelände erfreut sich ganzjährig großer Beliebtheit auch aufgrund des dort angelegten Spielplatzes. Wir beobachten leider seit Jahren, dass im Bereich des Freibades bis zum Ortsschild häufig erheblich zu schnell gefahren wird“, fasste Volker Gerhardt, Vorsitzender des Fördervereins Freibad Hesselbach, die Situation bereits vor Monaten zusammen. Und weiter: Auto- und Motorradfahrer „vergessen es offenbar“, dass man sich eigentlich noch weit innerorts mit 50 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit befinde. „Eine Beschleunigung auf 120 km/h ist keine Seltenheit.“

Auf der Straße können immer Kinder sein

Ein Grund sei sicherlich die fehlende Bebauung in diesem Bereich. Der Vorstand überlege seit längerem, welche Maßnahmen man selbst ergreifen könne – und kontaktierte Westenergie. Das Unternehmen beauftragte die Künstler von „Highlightz“, die bereits mehrere Trafostationen im Raum Wittgenstein gestalteten. Die Motive sollten die Autofahrer darauf aufmerksam machen, das sich auf der Straße Kinder befinden könnten – und die Einhaltung der 50er-Zone bewusst machen, erklärte Westenergie-Sprecher Christoph Brombach.

Alle Institutionen machen bei dem Projekt mit

Die Abstimmung zur Gestaltungsaktion sei mit der Stadt Bad Laasphe und der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein sowie dem Landesbetrieb Straßenbau NRW erfolgt. „Hier haben alle Institutionen mitgemacht. Ob Stadtverwaltung oder Westenergie – das hat einfach gepasst“, freute sich Volker Gerhardt am Dienstagabend beim Pressetermin (siehe Hauptbericht auf dieser Seite).
Der Verteilerkasten steht gegenüber des Parkplatzes, der im Sommer für das Freibad Hesselbach genutzt wird. Nicht wenige Kinder aus dem Dorf kreuzen dort die Straße, um in ihr Freibad zu kommen.

Autor:

Christian Völkel

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