Laaspher CDU stützt Gravemeier

Kein eigener Kandidat: Christdemokraten gehen mit parteilosem Bürgermeister ins Rennen

howe Bad Laasphe. Die Bad Laaspher CDU schickt bei der kommenden Kommunalwahl Robert Gravemeier ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Das teilten Stadtverband und Fraktionsspitze der Christdemokraten sowie der amtierende Bürgermeister Robert Gravemeier gestern bei einer Pressekonferenz im Lahntal-Hotel in Feudingen mit.

Nachdem die Christdemokraten vom Jahresbeginn an bis dato keinen eigenen Kandidaten gefunden hatten, sprachen sie sich am Donnerstagabend in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Stadtverbands einstimmig für den 52-jährigen Münsterländer aus. Man sei seinerzeit mit der Maßgabe auf die Suche gegangen, einen besseren Kandidaten zu finden als Robert Gravemeier, betonte Jürgen Borchert, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. »Wir geben ganz offen zu, wir haben keinen besseren gefunden«, meinte Borchert freilich im positiven Sinne. Den Begriff »Armutszeugnis« im Hinblick auf die Tatsache, dass die CDU keinen eigenen, geeigneten Kandidaten gefunden hat, konterte Stadtverbands-Vorsitzender Werner Treude mit den Worten: »Es wäre vielmehr ein Armutszeugnis gewesen, wenn wir einen gefunden hätten, der nicht besser als Robert Gravemeier gewesen wäre.«

Bei der Kandidatenfindung, erläuterten die Christdemokraten, sei man nach objektiven Gesichtspunkten vorgegangen. Robert Gravemeier habe sein Amt zur Zufriedenheit der Bad Laaspher Bevölkerung ausgeübt. Sein Handeln sei ergebnis- und erfolgsorientiert gewesen. Die Gründung der TKS als Nachfolgeorganisation des Kur- und Verkehrsvereins sei nur ein Beispiel. Der Bürgermeister der Lahnstadt habe Führungsstärke und Entschlusskraft gezeigt, lobte die CDU.

Robert Gravemeier, der bei einer erfolgreichen Wahl in seine dritte Amtsperiode gehen würde, gab die Komplimente zurück: »Die Zusammenarbeit mit der CDU war immer eine offene und vertrauensvolle.« Solange er in Bad Laasphe lebe, habe dies mit der SPD nicht funktioniert. Zu seinem Mitbewerber aus dem Lager der Sozialdemokraten erlaubte sich Robert Gravemeier die Bemerkung, bei den SPD-Verantwortlichen stehe die eigene Linientreue im Vordergrund. »Diese Kräfte werden alles daran setzen, wieder jemanden an die Verwaltungsspitze zu bekommen, den sie in ihrem Sinne lenken und beeinflussen können.« Mit ihrem zuvor verstoßenen Kandidaten und Genossen Gerd Karpf, so der 52-jährige parteilose Einzelbewerber, mögen sie ein williges Opfer gefunden haben. Vor dem von ihm angepeilten Wiedereinzug ins Rathaus habe allerdings der Wähler das Wort. Robert Gravemeier selbst scheint guter Dinge. Seine Kandidatur als Landrat hätten manche Medien so dargestellt, als habe er Bad Laasphe verlassen wollen.

Das sei völlig falsch. »Ich fühle mich in der Region wohl, ich habe gute Kontakte geknüpft.« Seine Ziele für die neue Walhlzeit wolle er zu gegebener Zeit formulieren. Diese würden aber in erster Linie darin liegen, wieder einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, Schulden abzubauen und damti stärkere politische Handlungsfähigkeit zu erreichen. Wahlversprechen zu Lasten der Stadtkasse seien von ihm keine zu erwarten, so Robert Gravemeier.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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