Schnelle Hilfe bei Pannen
LEADER fördert ein TKS-Projekt

TKS-Geschäftsführerin Signe Friedreich, Jens Steinhoff vom LEADER-Regionalmanagement, Bad Laasphes Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann und LAG-Vorsitzender Holger Saßmannshausen präsentieren die Reparaturstation-Idee.
  • TKS-Geschäftsführerin Signe Friedreich, Jens Steinhoff vom LEADER-Regionalmanagement, Bad Laasphes Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann und LAG-Vorsitzender Holger Saßmannshausen präsentieren die Reparaturstation-Idee.
  • Foto: LEADER-Region Wittgenstein
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sz Bad Laasphe. Weit oben auf der Liste sportlicher Aktivitäten in Wittgenstein steht das Radfahren. Die Tourismus, Kur und Stadtentwicklung Bad Laasphe GmbH (TKS) möchte den Lahnradweg auf ihrem Gebiet aufwerten: Drei Pannenstationen sollen Radfahrern mehr Sicherheit bieten. Ein förderwürdiges Projekt für die Region im Rahmen von LEADER.

Vor wenigen Tagen kam laut Pressemitteilung der Bewilligungsbescheid für „Entspanntes Radeln in der Natur – Schnelle Hilfe bei Pannen mitten im Nirgendwo“. „Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) war sofort begeistert von der Idee“, sagte der LAG-Vorsitzende Holger Saßmannshausen. „Wir freuen uns sehr, dass das Projekt nun umgesetzt werden kann.“ Die LEADER-Förderung deckt 65 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von rund 13 900 Euro, die restlichen knapp 5000 Euro stemmt die TKS mit Eigenmitteln. Die naturnahen und abgelegenen Wege in der weitläufigen Landschaft machen den Radtourismus in Bad Laasphe bei Touristen und Einheimischen sehr beliebt.

Allerdings ist mitten in der Natur nicht immer Handyempfang: Das kann im Falle einer Panne zum Problem werden. Durch teils steile Passagen und unbefestigte Waldwege verliert der Reifen schnell mal ein wenig Luft oder eine Schraube löst sich. „Wer dann kein passendes Werkzeug dabei hat, müsste schieben“, so TKS-Geschäftsführerin Signe Friedreich.

Sie erklärte die Intention des Projektes: „Wir sind eine Destination an einem der bekanntesten Radwege in Deutschland. Da dürfen solche Servicestationen einfach nicht fehlen.“ Mit den Pannenhelfern können Radfahrer ihr Fahrrad kostenlos und jederzeit auf Vordermann bringen. Signe Friedreich: „Wir wollen damit ein Gefühl der Sicherheit mitten in der Natur vermitteln und die Radwege qualitativ aufwerten.“ Die Fahrrad-Reparaturstationen sollen auf einem Betonfundament fest im Boden verankert werden. Ausgestattet mit allen wichtigen Werkzeugen, die an einziehbaren Stahlseilen aus geflochtenem Edelstahl befestigt sind: Sechskantschlüssel-Set, Reifenheber, Schraubenschlüssel, Schraubenzieher und Konus-Schlüssel. „Die Stationen werden so konzipiert, dass die Wartung des Rades problemlos möglich ist“, erläuterte die TKS-Chefin.

An drei Standorten entlang des Lahnradwegs sollen die Vorrichtungen platziert werden: in der Nähe von Volkholz im Ortsteil Welschengeheu, zwischen Bermershausen und Saßmannshausen und am Ortsausgang Bad Laasphe/Niederlaasphe. „Wir stellen die Pannenhelfer bewusst an Orten auf, an denen die Menschen auf sich selbst angewiesen sind“, sagte Signe Friedreich. Die Stationen bieten darüber hinaus Platz für Werbemittel und Informationen: Dort können Details zum Wegeverlauf, die nächste Radwerkstatt sowie interessante Orte am Wegesrand aufgezeigt werden. Die Geschäftsführerin: „Mit den Radwerkstätten unserer Lahnstadt sind wir bereits im Gespräch.“

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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