Liebe und Sehnen

Das Trio Saphiro gastierte am Ostersonntag in der ev. Stadtkirche zu Bad Laasphe. Anna Gann (Sopran), Bettina Linck (Harfe) und Gunter Sieberth (Oboe) hatten eigens für dieses Konzert ein österliches Programm zusammengestellt.  Foto: tk
  • Das Trio Saphiro gastierte am Ostersonntag in der ev. Stadtkirche zu Bad Laasphe. Anna Gann (Sopran), Bettina Linck (Harfe) und Gunter Sieberth (Oboe) hatten eigens für dieses Konzert ein österliches Programm zusammengestellt. Foto: tk
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tk Bad Laasphe. „Von zarter Liebe und bangem Sehnen“ lautete der Titel eines Konzertes in der sehr gut besuchten ev. Stadtkirche zu Bad Laasphe am Ostersonntag. Das Trio Saphiro begeisterte sein Publikum mit einem österlichen Programm für Sopran, Oboe und Harfe. Eingeladen hatten die ev. Kirchengemeinde und der örtliche Kulturring. Otto Düsberg wies als Mitglied des Kulturrings in seiner Begrüßung auf die Besonderheit des Konzertes hin. „Das Programm wurde vom Ensemble eigens für diesen Anlass zusammengestellt und wird an einigen Stellen von österlichen Einwürfen unterbrochen.“

Anna Gann (Sopran), Gunter Sieberth (Oboe) und Bettina Linck (Harfe) begannen mit einem Präludium, dem von Johann David Heinichen vertonten Psalm 127, betitelt als „Nisi Dominus aedificaverit domum“. Es folgten Werke von Vivaldi und Händel sowie mit Johann Sebastian Bachs „Quia respexit humilitatem“ (aus dem „Magnificat“) ein österliches Intermezzo. Nach einer kurzen Pause überzeugten Gunter Sieberth und Bettina Linck mit einem Duett für Oboe und Harfe. Sie gaben die „Entr’acte“ von Jacques Ibert zum Besten, bevor Anna Gann, begleitet von Harfenklängen, „Hebe deine Augen auf“ von Felix Mendelssohn Bartholdy sang. Sehr überzeugend präsentierten die Musiker drei der insgesamt zehn „stillen Lieder“ des tschechischen Komponisten Petr Eben. Dabei handelt es sich um Vertonungen von Versen des Dichters Frantiek Halas. Anna Gann und Gunter Sieberth intonierten zudem drei der „Blake Songs“ von Ralph Vaughan Williams, bevor das Konzert mit Antonio Vivaldis „Domine Deus“ ein österliches Finale fand.

Mit lang anhaltendem Beifall belohnte das Publikum die künstlerischen Leistung. Als Zugabe kamen die Kirchenbesucher in den Genuss von Giulio Caccinis „Ave Maria“.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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