Zirkus-Projekt fand seinen Abschluss
Manege frei für die vielen gestärkten Grundschüler

Niederlaaspher und Bad Laaspher Grundschüler boten am Freitag im Zirkus Rondel ihren Verwandten und Freunden zwei atemberaubende Shows. Foto: Holger Weber
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howe Niederlaasphe. Es hat sich herumgesprochen im Bad Laaspher Raum, dass es immer etwas Besonderes ist, wenn der Zirkus Rondel in die Lahnstadt kommt. Dreimal schon gastierte der „Circus for kids“ – also der Kinder-Mitmachzirkus – in Niederlaasphe. Zweimal schlug er in Bad Laasphe die Zelte auf. Dass nach fünfmal Zirkus Rondel eine gewisse Routine eingekehrt ist bei Organisatoren, Eltern und Förderern, das konnte man am Freitag bei den Vorstellungen hinter dem Clubheim des FV Niederlaasphe sehen.

Da griff ein Rädchen ins andere. Während die einen Eltern die Parkplatzeinweisung auf der großen Wiese beim Bahnsteig übernahmen, kümmerten sich die anderen um die Verpflegung. Förderverein und zahlreiche Helfer hatten für Brezeln, Kuchen und Teilchen, kühle Getränke oder buntes Slush-Eis gesorgt. In der Pause fanden die angebotenen Köstlichkeiten reißenden Absatz.

Auch den Kartenverkauf nahmen Mütter und Väter in die Hand, vor dem Zelt standen sogar zwei jüngere Burschen, die alle Tickets überprüften und entwerteten. Im pickepackevollen Zelt selbst stiegen am Nachmittag und am Abend zwei unglaubliche Shows. Gleich zu Beginn suchte Direktor René Ortmann erst einmal einen Clown aus dem Publikum, der frisch geschminkt und eingekleidet wurde. Und dann ging sie los, die tolle Vorstellung. Hunderte Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Paten und Geschwisterkinder klatschten tosenden Beifall für die Akrobatinnen. Mit fetziger Musik, glitzernden Kostümen und abwechslungsreichen Lichteffekten zogen die Mädels das Publikum in ihren Bann. So mancher Gast im Zelt wunderte sich, wie Kinder in so kurzer Zeit solche Leistungen bringen können. Das galt auch für die Trapez-Künstlerinnen – zweifelsohne einer der ganz großen Höhepunkte.

Freilich sah man den Mädchen und Jungen förmlich die gehörige Portion Stolz an, das Gelernte einem großen Publikum vorführen zu dürfen. Ein Knaller waren auch die Indianer, die sich behutsam den weißen Tauben widmeten. Ordentlich Pepp war in der Trampolin-Nummer der New-York-Trampolin-Boys. Die rannten im Basketball-Shirt in das Zirkus-Rund und brannten ein wahres Feuerwehr ab. Wenn dazu auch noch „We will rock you“ von Queen durch die Lautsprecher donnerte, war für reichlich Stimmung gesorgt.

Zwei Stunden lang erlebten die Leute eine atemberaubende Show: Fakire legten sich auf echte Nagelbretter, eine alte Männer-Turnriege brachte das Publikum zum Toben, die Nummer mit den Ziegen war gekonnt, ebenso die Vorführung der Akrobaten. Die drehten Teller auf einem Stöckchen in der Luft, warfen Ringe hoch, jonglierten Bälle und machten die Manege bunt.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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