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Neu gegründeter Verein MTB Laasphe
Mehr als eine Mountainbike-Initiative

Wollen gemeinsam etwas bewegen und dafür auch die Politik und andere Vereine mit ins Boot holen: Die Gründungsmitglieder des MTB Laasphe um ihre Vorsitzenden Uwe Franz (vorne r.) und Björn Schäfer (vorne l.).
  • Wollen gemeinsam etwas bewegen und dafür auch die Politik und andere Vereine mit ins Boot holen: Die Gründungsmitglieder des MTB Laasphe um ihre Vorsitzenden Uwe Franz (vorne r.) und Björn Schäfer (vorne l.).
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sz/ll Bad Laasphe. Unter dem Motto „Gemeinsam können wir viel bewegen“ wurde jetzt der MTB Laasphe aus der Taufe gehoben. Was die beiden Vorsitzenden Uwe Franz (1.) und Björn Schäfer (2.) bereits im Vorfeld im SZ-Gespräch angekündigt hatten, wurde nun in der konstituierende Sitzung mit zwölf Gründungsmitgliedern in die Tat umgesetzt.
Etablierung des Rad-und Mountainbike-Sports
Konkret, so Vorsitzender Uwe Franz, geht es dem MTB Laasphe um die Etablierung des Rad- und Mountainbike-Sports im Allgemeinen, im Besonderen aber – wie berichtet – auch um die Legalisierung von Trail-Routen und die Installation eines Bikeparks für alle Generationen sowie die Gestaltung eines Rad-Reiseweges außerhalb der Hauptverkehrsstraßen im Verbund mit dem Lahntal-Radwanderweg.

sz/ll Bad Laasphe. Unter dem Motto „Gemeinsam können wir viel bewegen“ wurde jetzt der MTB Laasphe aus der Taufe gehoben. Was die beiden Vorsitzenden Uwe Franz (1.) und Björn Schäfer (2.) bereits im Vorfeld im SZ-Gespräch angekündigt hatten, wurde nun in der konstituierende Sitzung mit zwölf Gründungsmitgliedern in die Tat umgesetzt.

Etablierung des Rad-und Mountainbike-Sports

Konkret, so Vorsitzender Uwe Franz, geht es dem MTB Laasphe um die Etablierung des Rad- und Mountainbike-Sports im Allgemeinen, im Besonderen aber – wie berichtet – auch um die Legalisierung von Trail-Routen und die Installation eines Bikeparks für alle Generationen sowie die Gestaltung eines Rad-Reiseweges außerhalb der Hauptverkehrsstraßen im Verbund mit dem Lahntal-Radwanderweg. „Wir haben in langen Abenden ein Konzept für Bad Laasphe und die Region entwickelt, und uns ist sehr schnell bewusst geworden, dass hinter der Etablierung des Radsportes deutlich mehr steckt, als ein Trend oder ein kurzfristiger Hype“, so Uwe Franz. Er sei fester Bestandteil eines Strukturwandels und könne der Motor für die Region hin zum naturnahen, klimaneutralen, sanften Tourismus sein.

,,Wir mussten unser Konzept sogar reduzieren''

Laut 2. Vorsitzendem Björn Schäfer hat man in Bad Laasphe und auch in der Region topografisch genau das passende Potenzial, es fehle bisher „nur“ an den passenden Strukturen und Möglichkeiten. Genau hier setzt der neue Verein an. Konzeptionell, so Uwe Franz, sei man weit über den Radsport, also das Mountainbiken an sich, hinausgegangen. So habe man Themen wie Infrastrukturen, Nutzergruppen, Tourismus und Fremdenverkehr, Gastronomie und insbesondere Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz näher beleuchtet. „Wir mussten unser Konzept sogar wieder etwas reduzieren, da wir eine gewisse Konzentration und Übersichtlichkeit erreichen wollten“, berichtet der 1. Vorsitzende, der gemeinsam mit Björn Schäfer und Kassenwart Peter Mainka den Vorstand bildet. Zum erweiterten Vorstand gehören wiederum Jörg Deussen, Fabian Christ, Carina Blümel, Pierre Duchardt, Michael Scheffel, Ronny Schmidt-Munzert, Tim Scheffel, Alexander Seibel und Tobias Hof.

Anstehende Gespräche mit der Forstwirtschaft

„Wir sind von unserem Konzept überzeugt und haben eine hochmotivierte Truppe zusammengestellt“, zeigt sich Björn Schäfer optimistisch. Er verspricht: „Wir werden unsere Ziele mit allen Mitteln verfolgen.“ Besonderen Stellenwert werden dabei die anstehenden Gespräche mit der Forstwirtschaft, den Grundstücks- und Waldbesitzern und den Naturschutzverbänden haben. Parallel hat der MTB Laasphe nach eigener Auskunft bereits viele Kontakte zu benachbarten Vereinen und Verbänden geknüpft. Erste Gespräche mit dem Wittgensteiner Leader-Verband seien ebenfalls anvisiert. Am Freitag, 3. Dezember, erhalten die Vereinsmitglieder die Möglichkeit, ihre Idee den Ratsmitgliedern und der Öffentlichkeit vorzustellen. „Wir sehen unser Konzept auch als interkommunalen Ansatz und als ein in allen Belangen vorteilhaftes, neues und wertvolles Geschäftsmodell für die Region, hin zu Tourismus/Fremdenverkehr und zur Entwicklung einer Ferienregion Wittgenstein“, so Uwe Franz. Björn Schäfer ergänzt: „Wir werden zeitnah unser Konzept öffentlich zugänglich machen und über die sozialen Medien streuen. Auch wollen wir alle ortsansässigen Sportvereine ansprechen und für unser Vorhaben begeistern. Wir freuen uns auf jede neue Idee und hoffen auf breite Unterstützung.“

Autor:

Lars Lenneper

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