„Mehr Jugend in die Landfrauen-Ortsvereine“

Bei den Vorstandswahlen des Landfrauen-Ortsvereins Westfalen-Süd ergaben sich nur wenig Änderungen. Christa Schäfer (3. v. l.) bleibt die Vorsitzende. Foto: jh
  • Bei den Vorstandswahlen des Landfrauen-Ortsvereins Westfalen-Süd ergaben sich nur wenig Änderungen. Christa Schäfer (3. v. l.) bleibt die Vorsitzende. Foto: jh
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jh Niederlaasphe. Locker flockig mit vielen Späßchen und großem Unterhaltungsfaktor, aber keineswegs undiszipliniert ging die Vorstandswahl des Landfrauen-Ortsverbands Wittgenstein-Süd von statten. Schnell hatte man am Freitag im Puderbacher Dorfgemeinschaftshaus den neuen Vorstand gefunden, der größtenteils aus dem alten besteht.

Christa Schäfer bleibt nach mehr als 20 Jahren die Vorsitzende des Ortsvereins. Ihre Kolleginnen im Vorstand sind die erste stellvertretende Vorsitzende Annerose Kroh, die zweite stellvertretende Vorsitzende Gudrun Koenemann, die Beisitzerinnen Irmhild Bohn, Sieglinde Schmid und Erika Schreiber. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis 2013 in ihren Ämtern. Die Wahlen hätten, wäre es schlecht gelaufen, viel länger dauern können. Denn eine Vorgabe macht den Ortsvereinen zu schaffen: Vorstandsmitglieder dürfen bei Beginn der Amtszeit nicht älter als 65 Jahre sein. Für Christa Schmidt unverständlich: „Frauen mit 65 haben Zeit, mehr zu organisieren. Die Jüngeren sind schließlich noch im Beruf tätig“. Die Tradition ist jedoch für die Regel verantwortlich. Früher wurde der Hof mit 65 Jahren abgegeben.

Eine Ehrung stand am Abend noch auf dem Programm. Christel Schmidt war 36 Jahre im Vorstand aktiv. Zunächst 32 Jahre für den Ortsverein Banfe, nach dem Zusammenschluss vier Jahre für den Ortsverein Wittgenstein-Süd als dritte Vorsitzende. In der nächsten Zeit Jahr stehen viele Veranstaltungen an, an denen der Ortsverein teilnehmen kann. Hauptsächlich sind es Seminare und Vorträge im Erndtebrücker Haus der Landwirtschaft. Für Januar ist ein „Wintervergnügen“ in Banfe geplant. Natürlich will man sich auch wie gewohnt rege am Dorfleben beteiligen, beispielsweise an Dorffesten, Weihnachtsfeiern und Wanderungen. Die Ziele für die Zukunft sind klar, nicht zuletzt wegen der strikten Vorgabe für Vorstandsmitglieder. „Wir wollen versuchen, mehr Jugend in die Ortsvereine reinzubekommen“, so Christa Schäfer.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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