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Schulung in Hesselbach
Mit dem Defibrillator kann man nichts falsch machen

Gespannt hörten knapp 50 Hesselbacher der Referentin Stefanie Bätzel vom Malteser Hilfsdienst zu und erfuhren so, wie der neue Defibrillator funktioniert. Foto: albl
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albl Hesselbach. Um in einem Ernstfall Leben retten zu können, trafen sich am Freitagabend knapp 50 Hesselbacher bei der Unterweisung in den neuen Defibrillator am Dorfgemeinschaftshaus. Aufgeteilt in zwei Gruppen, vermittelte Stefanie Bätzel vom Malteser Hilfsdienst die Grundlagen der Bedienung und klärte darüber hinaus über Erste-Hilfe-Maßnahmen auf. Dass das Gerät sinnvoll ist, hob Stefanie Bätzel hervor, „weil Hesselbach nicht so zentral liegt“. Derzeit, so zeigt es eine Studie, wird im Bad Laaspher Stadtgebiet die Rettungsfrist von zwölf Minuten nur zu drei Vierteln eingehalten. Kursteilnehmerin Nicole Gerhardt-Hinkelmann hatte hingegen bereits deutlich längere Anfahrtszeiten erlebt, da der Laaspher Rettungswagen im Einsatz war.

albl Hesselbach. Um in einem Ernstfall Leben retten zu können, trafen sich am Freitagabend knapp 50 Hesselbacher bei der Unterweisung in den neuen Defibrillator am Dorfgemeinschaftshaus. Aufgeteilt in zwei Gruppen, vermittelte Stefanie Bätzel vom Malteser Hilfsdienst die Grundlagen der Bedienung und klärte darüber hinaus über Erste-Hilfe-Maßnahmen auf. Dass das Gerät sinnvoll ist, hob Stefanie Bätzel hervor, „weil Hesselbach nicht so zentral liegt“. Derzeit, so zeigt es eine Studie, wird im Bad Laaspher Stadtgebiet die Rettungsfrist von zwölf Minuten nur zu drei Vierteln eingehalten. Kursteilnehmerin Nicole Gerhardt-Hinkelmann hatte hingegen bereits deutlich längere Anfahrtszeiten erlebt, da der Laaspher Rettungswagen im Einsatz war. Deshalb gelte es umso mehr, mit Erster Hilfe vertraut zu sein, betonte Stefanie Bätzel, da jede Minute zählt.

Im Ernstfall gilt: Bei ausbleibender Atmung und Bewusstsein muss die Wiederbelebung per „Pumpen“ durchgeführt werden. Trotz Defibrillators ist das die wichtigste Maßnahme. Nur ein weiterer Ersthelfer sollte das Gerät holen, während die Wiederbelebung kontinuierlich fortgesetzt wird, bis der Rettungsdienst eintrifft. Das Gerät wird aus der Verpackung gezogen und die Pads werden auf den Oberkörper (an Niere und an Schulter) gemäß Anleitung aufgeklebt. Das Gerät spricht nach Aktivierung mit dem Benutzer und vermittelt die nötigen Schritte über Sprachanweisungen. Es ersetzt jedoch nicht Erste-Hilfe-Maßnahmen und man kann mit dem Gerät nichts falsch machen. Das Gerät prüft, ob es mit Strom Herzklammerflimmern stoppen kann. Weitere Aspekte: Der Untergrund sollte hart und die Umgebung nicht nass sein. Der entkleidete Oberkörper sollte eventuell per Rasierer enthaart werden.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Heimat- und Verkehrsverein sowie vom Freibad-Förderverein. Ein positives Resümee zog Oliver Theiß, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins: „Wir freuen uns sehr über die zahlreichen interessierten Besucher aus dem Dorf und möchten uns für die tolle Einführung bedanken.“ Der Freibad-Verein plant in diesem Jahr wieder Erste-Hilfe-Kurse. In der Fragerunde konnte Stefanie Bätzel den interessierten Teilnehmern noch allgemeine Fragen zur Ersten Hilfe beantworten. In diesem Zuge kam auch die Idee eines digitalen Dorfnotrufes per App auf. Bis es solch einen gibt, sollten alle Hesselbacher aber wissen: Wenn ein lauter Warnton durch das Dorf schallt, könnte jemand Hilfe benötigen. Beim Öffnen des Defibrillator-Kastens soll dies weitere Helfer ansprechen oder gegebenenfalls auch Diebe abschrecken.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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