Bad Laasphe unterstützt Vereine und Institutionen
Mobile Lautsprecheranlage angeschafft

Bürgermeister Dirk Terlinden, Fachbereichsleiter Volker Kohlberger, Hausmeister Martin Lauber und Dezernent Rainer Schmalz (v. l.) hätten „The Masked Singer“ spielen können: Neben Masken hatten sie die neue mobile Lautsprecheranlage parat.
  • Bürgermeister Dirk Terlinden, Fachbereichsleiter Volker Kohlberger, Hausmeister Martin Lauber und Dezernent Rainer Schmalz (v. l.) hätten „The Masked Singer“ spielen können: Neben Masken hatten sie die neue mobile Lautsprecheranlage parat.
  • Foto: bw
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

bw Bad Laasphe.  Versammlungen und Feiern sind im Moment zwar nicht möglich, werden es indes hoffentlich mittelfristig wieder sein. Für diesen Fall hat die Stadt Bad Laasphe jetzt für Vereine und Institutionen passendes Equipment angeschafft: Die Kommune nutzte Gelder aus der Kleinprojekte-Förderung des Leader-Programms zum Kauf einer mobilen Lautsprecheranlage. Diese kann künftig von Vereinen, Kindergärten, Ortsvorstehern oder der Flüchtlingsinitiative ausgeliehen werden, wie der zuständige Fachbereichsleiter Volker Kohlberger bei der Vorstellung der Anlage verriet.

Anlage kostete fast 7000 Euro

Die hat insgesamt fast 7000 Euro gekostet, rund 80 Prozent der Summe sind mit den Fördergeldern gedeckt, die Stadt steuerte ihrerseits rund 1400 Euro hinzu. Damit kam die Kommune einem schon häufiger vorgebrachten Wunsch vieler Vereine nach, wie Volker Kohlberger erklärte. Außerdem seien viele städtische Gebäude ja auch nicht mit festen Lautsprecheranlagen ausgestattet. Die mobile Anlage mit zwei Boxen, einem integrierten CD-Player und zwei Funkmikrofonen passt ganz locker in einen Kofferraum. Natürlich können auch Notebooks und andere Geräte angeschlossen werden. Außerdem verfügt die Anlage über Bluetooth. „Sie ist auch sehr einfach zu bedienen“, erläuterte Martin Lauber als Hausmeister der Dreifachturnhalle an der Lachsbachschule, wo die Lautsprecheranlage ab sofort stationiert ist. Martin Lauber kümmert sich zudem um die Ausgabe der Lautsprecheranlage. Wer diese ausleihen will, wendet sich vorher am besten an Volker Kohlberger im Laaspher Rathaus. Sie kann allerdings nur für Veranstaltungen ausgeliehen werden, die auch im Stadtgebiet von Bad Laasphe stattfinden.

Kaution statt Leihgebühr

Eine Leihgebühr verlangt die Stadt von Vereinen und Institutionen übrigens nicht. Diese müssen lediglich eine Kaution in einer Höhe von 100 Euro hinterlegen, die bei der Rückgabe erstattet wird. Bürgermeister Dirk Terlinden erklärte, dass das nichts mit mangelndem Vertrauen zu tun hat: „Es geht bei der Kaution lediglich darum, dass die Lautsprecheranlage dann auch zeitnah zurückgebracht wird und nicht irgendwo monatelang rumsteht.“ Volker Kohlberger merkte an, dass die Vereine allesamt verantwortungsbewusst seien. Die Anlage ist auf dem neuesten Stand der Technik, wie auch der kleine Test bewies, den der Rathauschef am Montagnachmittag selbst in der Dreifachturnhalle vornahm.
Im vergangenen Jahr hatte die Leader-Region Wittgenstein erstmals diese Kleinprojekte-Förderung eingestielt. Die maximale Gesamtsumme eines Projekts beträgt 20 000 Euro, die Förderquote liegt hier bei 80 Prozent. So summierten sich die geförderten Projekte in Wittgenstein im vergangenen Jahr auf 135 000 Euro an Fördergeldern, hinzu kamen Eigenanteile der Kommunen in Höhe von 13 500 Euro und anderer Projektträger in Höhe von 37 125 Euro. Wenn alle Projekte berücksichtigt worden wären, wäre ein Finanzbedarf in Höhe von 348 000 Euro notwendig gewesen. Vereine, die im vergangenen Jahr nicht berücksichtigt wurden, erhalten in diesem Jahr eine neue Chance, denn die Kleinprojekte-Förderung wird fortgesetzt, sogar bis ins Jahr 2023. Die Leader-Region Wittgenstein hat auch die maximale Förderung beantragt – wie hoch die Summe ist, dürfte sich in den kommenden Wochen klären.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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