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Wohnungsbrand in Bad Laasphe
Mordkommission übernimmt Ermittlungen

50 Einsatzkräfte der Löschzüge I und II der Freiwilligen Feuerwehr Bad Laasphe waren an der Bahnhofstraße gefordert. Sie bekamen den Brand schnell unter Kontrolle, für den 49-Jährigen kam dennoch jede Hilfe zu spät. Foto: Feuerwehr
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  • 50 Einsatzkräfte der Löschzüge I und II der Freiwilligen Feuerwehr Bad Laasphe waren an der Bahnhofstraße gefordert. Sie bekamen den Brand schnell unter Kontrolle, für den 49-Jährigen kam dennoch jede Hilfe zu spät. Foto: Feuerwehr
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vö Bad Laasphe. Was passierte in dem Wohn- und Geschäftshaus an der Bad Laaspher Bahnhofstraße tatsächlich? Die Antwort auf diese Frage soll eine Mordkommission der Polizei Hagen geben, die die Ermittlungen übernommen hat. Für einen 49-jährigen Mann, der nach Angaben der Polizei der Eigentümer der Immobilie ist, kam bei einem Wohnungsbrand in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag jede Hilfe zu spät. Der Laaspher wurde leblos in seiner Wohnung gefunden.

Michael Zell, Sprecher der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein, erklärte am Donnerstag auf SZ-Anfrage, dass der Leichnam des Mannes am Freitagmorgen in der Gerichtsmedizin in Dortmund obduziert werde. Vom Ergebnis erwarte man sich weitere Erkenntnisse. Der Tatort an der Bahnhofstraße sei beschlagnahmt worden.

Bad Laasphe. Was passierte in dem Wohn- und Geschäftshaus an der Bad Laaspher Bahnhofstraße tatsächlich? Die Antwort auf diese Frage soll eine Mordkommission der Polizei Hagen geben, die die Ermittlungen übernommen hat. Für einen 49-jährigen Mann, der nach Angaben der Polizei der Eigentümer der Immobilie ist, kam bei einem Wohnungsbrand in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag jede Hilfe zu spät. Der Laaspher wurde leblos in seiner Wohnung gefunden.

Michael Zell, Sprecher der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein, erklärte am Donnerstag auf SZ-Anfrage, dass der Leichnam des Mannes am Freitagmorgen in der Gerichtsmedizin in Dortmund obduziert werde. Vom Ergebnis erwarte man sich weitere Erkenntnisse. Der Tatort an der Bahnhofstraße sei beschlagnahmt worden. „Wie der Mann zu Tode gekommen ist und warum das Feuer in der Wohnung ausbrach, wird ermittelt. Da die Hintergründe noch vollkommen unklar sind, ist eine Mordkommission der Polizei Hagen eingesetzt“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Polizei Siegen-Wittgenstein, der Staatsanwaltschaft Siegen und der Polizei Hagen. Weitere Auskünfte werde man zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben – aus ermittlungstaktischen Gründen.

Das Feuer war laut Ermittlern in der Dachgeschosswohnung der Doppelhaushälfte – von der Straße aus gesehen in der rechten Haushälfte – ausgebrochen. Gegen 0.25 Uhr wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr zu dem Feuer im Dachgeschoss des Geschäftshauses mit Wohnungen gerufen. Passanten hatten die starke Rauchentwicklung bei klarem Himmel bemerkt und die Leitstelle alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits dunkler Rauch aus einem Fenster, berichtete Andreas Hinkelmann, Pressesprecher der Bad Laaspher Feuerwehr.

Da in diesem Gebäude laut Polizei zwei Personen wohnen sollten, wurden zwei Trupps zur Menschenrettung und ein weiterer Trupp zur Brandbekämpfung in das Gebäude beordert. Kurze Zeit später wurde die leblose Person in der Wohnung vorgefunden, für die trotz des sehr schnellen Eingreifens durch die Feuerwehr jede Hilfe zu spät kam. Eine zweite Person konnte zum Glück nicht gefunden werden. Der Einsatzort befand sich nur rund 300 Meter vom Feuerwehrgerätehaus an der Wehrstraße entfernt in der Bahnhofstraße, die während der Löscharbeiten vollständig gesperrt wurde. Mit im Einsatz waren der nachalarmierte Löschzug 2 aus Banfe, der den Einsatz mit Personal unterstützte, sowie das Team zur Psychosozialen Unterstützung (PSU). Zusätzlich waren ein Fahrzeug der Rettungswache und eines des Malteser Hilfsdienstes Bad Laasphe sowie zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizei vor Ort. Insgesamt bilanzierte die Feuerwehr „62 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle“. Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei zu weiteren Ermittlungen übergeben.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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