Neuer Haltepunkt ab 2010

Der Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS) will den Bau eines Bahnsteigs in Niederlaasphe finanzieren. Foto: Arbeitskreis Schienenverkehr
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sz Niederlaasphe. Der Arbeitskreis Schienenverkehr Südwestfalen begrüßt den aktuellen Beschluss des Zweckverbandes Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS), den Neubau eines Bahnsteigs in Niederlaasphe zu finanzieren, so dass dort ab Sommerfahrplan 2010 die Züge der Kurhessenbahn halten können. „Damit geht ein langjähriger Wunsch der Niederlaaspher Bevölkerung in Erfüllung“, so der Arbeitskreisvorsitzende Otto Wunderlich, „das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr wird sich dadurch für Niederlaasphe deutlich verbessern.“ Derzeit wird der Ort durch neun Fahrtenpaare der Buslinie R 35, die Montag bis Freitag zweistündlich zwischen Bad Laasphe und Wallau verkehrt, bedient. Samstag und Sonntag besteht kein Verkehrsangebot.

Dem gegenüber bestehen mit der Kurhessenbahn Montag bis Freitag 13, sowie Samstag und Sonntag jeweils sechs Fahrmöglichkeiten je Richtung (ohne sonntägliche Fahrradzüge), wobei die Züge des zweistündlichen Grundangebots umsteigefreie Verbindungen nach Erndtebrück und Marburg bieten. Der Arbeitskreis weist darauf hin, dass auch in Womelsdorf die Züge immer noch durchfahren. Hier besteht das Problem, dass für die Womelsdorfer Bevölkerung derzeit keine annehmbare ÖPNV-Verbindung nach Aue, Wingeshausen und Berghausen besteht. Diese benachbarten Orte sind im Linienverkehr derzeit nur mit einem großen Umweg über Birkefehl/Weidenhausen und Umsteigen in Raumland zu erreichen. Deshalb dauert eine Fahrt von Womelsdorf nach Aue (direkte Entfernung rund acht Kilometer) fast eine Stunde. Alternativ besteht Montag bis Freitag zweistündlich die Möglichkeit, mit dem Taxibus der Linie L 202 nach Erndtebrück und von dort mit dem Zug wieder an Womelsdorf vorbei nach Aue zu gelangen. Die Fahrzeit beträgt hier 25 Minuten, mit dem Zug würde die Fahrt nur zehn Minuten dauern.

„Auf der Rothaarbahn besteht in Wittgenstein mit 28 Zügen an Werktagen und zwölf Zügen an Sonntagen mittlerweile ein gutes Angebot“, so der Arbeitskreisvorsitzende, „nicht akzeptabel ist, dass die Womelsdorfer von der Nutzung ausgeschlossen bleiben, weil die Reaktivierung des Haltepunkts bisher auf die lange Bank geschoben wird.“ Darüber hinaus, hält der Arbeitskreis die Einrichtung der Haltepunkte „Erndtebrück-Ederfeld“, „Kreuztal-Mitte“ und „Buschhütten“ für erforderlich. Wohnortnah bzw. zentral gelegen, würden diese Stationen die Nutzung der Bahn für weitere Bevölkerungskreise ermöglichen und eine gute Alternative zur Pkw-Nutzung bieten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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