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Vorstellung im Bad Laaspher Ausschuss
Neues Förderprogramm ist für die Vereine eine Chance

Von 20 Sportvereinen aus Bad Laasphe hat sich bislang einer beim Stadtsportverband gemeldet, der Interesse an dem neuen NRW-Sportstätten-Förderprogramm bekundet. Foto: Holger Weber
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  • hochgeladen von Holger Weber (Redakteur)

howe Bad Laasphe. Anfang Dezember erhielt die Stadt Bad Laasphe die frohe Kunde vom Städte- und Gemeindebund: Das Land NRW legt gemeinsam mit dem Landessportbund ein neues Sportstättenförderprogramm auf, das „Moderne Sportstätte 2022“ heißt und von 2019 bis 2022 läuft. Von den landesweit 300 Mill. Euro, die im Fördertopf zur Verfügung stehen, erhält der Kreis Siegen-Wittgenstein rund 4,5 Mill. Euro. Die Gelder werden nach kommunalen Verteilschlüsseln vergeben, die sich auf die Einwohnerzahl beziehen. Bad Laasphe würden hier rund 300.000 Euro zugesprochen – Geld, das die Vereine jetzt abrufen können.

howe Bad Laasphe. Anfang Dezember erhielt die Stadt Bad Laasphe die frohe Kunde vom Städte- und Gemeindebund: Das Land NRW legt gemeinsam mit dem Landessportbund ein neues Sportstättenförderprogramm auf, das „Moderne Sportstätte 2022“ heißt und von 2019 bis 2022 läuft. Von den landesweit 300 Mill. Euro, die im Fördertopf zur Verfügung stehen, erhält der Kreis Siegen-Wittgenstein rund 4,5 Mill. Euro. Die Gelder werden nach kommunalen Verteilschlüsseln vergeben, die sich auf die Einwohnerzahl beziehen. Bad Laasphe würden hier rund 300.000 Euro zugesprochen – Geld, das die Vereine jetzt abrufen können.

Stadtsportverbandsvorsitzender Rolf Davidis erläuterte im jüngsten Ausschuss für Freizeit, Jugend, Soziales und Sport, dass die Antragsunterlagen zwar abrufbar seien, Alleingänge einzelner Vereine allerdings keinen Sinn machten. Denn Wunsch des Fördergebers sei es, die Antragstellung für bestimmte Projekte einzig über den Stadtsportverband in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund laufen zu lassen. „Damit verhindern wir, dass Anträge fehlerhaft oder unvollständig eingereicht und sofort abgelehnt werden,“ betonte Rolf Davidis. Gefördert werden die Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Erweiterung oder umbau von Sportstätten und -anlagen.

Rolf Davidis erläuterte, dass insbesondere die Beseitigung von Kunststoff-Granulat auf den heimischen Kunstrasenplätzen als Förderargument dienen möge. Pro Platz dürften hier rund 75.000 Euro Kosten veranschlagt werden, wobei die Vereine aktuell von einer 50-prozentigen Förderung ausgehen sollten. Tatsächlich richten sich die Fördersätze nach der Höhe der Maßnahme, sodass auch Förderungen von 85 oder 90 Prozent möglich wären. Dem Födergeber schwebt weiter vor, auch die energetische Sanierung oder Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit zu fördern - wenn es etwa darum geht, Umkleidekabinen oder WC’s auch für Frauen zu bauen. Ebenso sollen die digitale Modernisierung und die Herstellung der Barrierefreiheit bezuschusst werden. Festgelegt ist eine Bagatellgrenze von 10.000 Euro. Erst, wenn ein Verein eine Maßnahme in mindestens dieser Höhe plant, fällt er grundsätzlich in die Förderung. „Ich habe 20 Sportvereine in Bad Laasphe angeschrieben“, verriet Rolf Davidis im Fachausschuss, „gemeldet hat sich bislang ein Verein, der Interesse an dem Programm hat.“

Ende September soll es für alle Wittgensteiner Vereine eine Pflicht-Infoveranstaltung zu dem Thema in Bad Berleburg geben. Der Kreissportbund begleitet den Bad Laaspher Stadtsportverband unterstützen und intensiv begleiten. Am Ende soll dann mit allen beteiligten Partnern bis zum 31. März 2022 eine „priorisierende Vorschlagsliste“ erstellt werden. Die wird dann zur Staatskanzlei geschickt, dort soll über die Anträge entschieden werden.

„Für uns alle ist das Förderprogramm Moderne Sportstätte 2022 eine große Chance, unseren Sportlerinnen und Sportlern im Kreis Siegen-Wittgenstein adäquate Bedingungen – vom Breiten- bis zum Leistungssport – geben zu können“, erklärt Ottmar Haardt als Vorsitzender des Kreissportbundes Siegen-Wittgenstein in einem Brief an die Vereinsvorsitzenden. „Daher werden wir großen Wert legen auf eine sinnvolle, objektive und faire Verteilung der Fördermittel. Wir sind sicher, dass ihr für dieses Vorgehen Verständnis habt und freuen uns schon heute auf den gemeinsamen Dialog.“

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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