„Noch einige verrückte Ideen“ für den Wabachpark

Friedhelm Becker (Dritter von rechts)) hat mit seinen Vorstandskollegen „noch einige verrückte Ideen“, wie die Zukunft des Wabachparks aussehen könnte.  Foto: db
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db Bad Laasphe. Nachdem der Förderverein „Wabachpark Bad Laasphe“ , so dessen Vorsitzender Friedhelm Becker, „nach einigen Mühen“ im Dezember 2008 gegründet worden war, trafen sich jetzt die Mitglieder zur ersten Jahreshauptversammlung. Seit April 2009 sei man Inhaber des Wabachparks und was sich seitdem getan habe, könne man deutlich sehen. Neben den vielen Formalitäten auf dem Weg zum eingetragenen Verein, haben die Förderer vor allem viel eigenen Schweiß in die neue Sportstätte gesteckt. Nach dem Baubeginn im Juni konnten die Fußballer des FC bereits im Oktober ihr erstes Spiel auf dem neuen Kunst-Grün bestreiten.

Doch fertig ist der Wabachpark noch lange nicht. „Die ersten und wichtigsten Schritte sind getan“, so Rainer Briel, doch jetzt gehe es erst richtig los. Sobald das Wetter es zulässt, sollen die Kunststoffoberflächen für die Leichtathleten verlegt werden. Schnellst möglich sollen auch Geräteräume folgen, um die „derzeitige Katastrophe zu beheben“, wie es Friedhelm Becker ausdrückte. Ganz oben auf der Wunschliste, insbesondere des FC, steht ein Vereinsheim, das in Richtung einer Gaststätte gehen soll. „Und dann“, so der Vorsitzende, „haben wir noch einige verrückte Ideen“. Es könne eine Skate- und Radbahn entstehen, die so zwischen Siegen und Marburg einmalig wäre. Anlagen für Bogenschießen, Basketball, eine Kletterwand sowie eine Rollschuh- oder Eislaufbahn seien ebenfalls denkbar.

Das wohl größte Projekt dürften fünf Ferienhäuser sein, die im Wabachpark entstehen könnten und auch sollen. Hierfür, verriet Friedhelm Becker, seien die Zeichnungen schon gefertigt. Die Häuser sollen Platz für sechs Personen bieten und besonders für Schulklassen eine Alternative zu Jugendherbergen sein. Erlebnispädagogische Programme seien denkbar. Eine Kneippsche Badeanstalt mit Sauna im geplanten Umkleidegebäude könnte das Rundumangebot „Wabachpark“ ebenso abrunden wie ein Erlebnisweiher auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Das alles, war sich Friedhelm Becker sicher, sei positiv für die Stadt und den Einzelhandel. Daher sei das alles auch nur mit öffentlicher Teilförderung zu realisieren. Berührungspunkte in der Zielsetzung sah er mit der reaktivierten Pro Bad Laasphe (die SZ berichtete). Mit diesen Ideen will man sich seitens des Vereins wohl auch beim Tourismuswettbewerb der Stadt und der Regionale 2013 bewerben. Im Juni oder Juli dieses Jahres soll übrigens in Form von Sportwochen der bisherige Wabachpark offiziell übergeben werden. Bei den Wahlen wurde Friedhelm Becker als Vorsitzender bestätigt, um die Finanzen kümmert sich Georg Gücker und Beisitzer sind Stefan Hochdörfer und Samir Schneider.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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