Mordkommission ermittelt weiter
Opfer bereits zwei Tage zuvor tot

Der Brand in der Dachgeschosswohnung an der Bahnhofstraße in Bad Laasphe rief die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in der Nacht vom 25. auf den 26. März auf den Plan.
  • Der Brand in der Dachgeschosswohnung an der Bahnhofstraße in Bad Laasphe rief die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in der Nacht vom 25. auf den 26. März auf den Plan.
  • Foto: Feuerwehr (Archiv)
  • hochgeladen von Martin Völkel (Redakteur)

sz/vö Bad Laasphe. Der Wohnungsbrand an der Bad Laaspher Bahnhofstraße in der Nacht vom 25. auf den 26. März, bei dem die Feuerwehr die Leiche eines 49-jährigen Mannes fand, beschäftigt weiterhin die Ermittler: Staatsanwaltschaft Siegen, die Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen und die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein gingen am Dienstag mit einer weiteren Pressemitteilung an die Öffentlichkeit.

Gesucht werden weiterhin Zeugen, die dazu beitragen können, das Geschehen in der Lahnstadt zu rekonstruieren. Denn: Die Ermittler verfolgen zwar konkrete Spuren, der entscheidende Durchbruch ist aber offensichtlich noch nicht gelungen. Am frühen Donnerstag, 26. März, gegen 0.20 Uhr wurde der Brand in dem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstraße in Bad Laasphe gemeldet, nachdem Passanten auf die erhebliche Rauchentwicklung aufmerksam geworden waren. Bei der Immobilie handelt es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus. Im linken Teil des Erdgeschosses ist die Zahnarztpraxis Schwarz untergebracht, der rechte Teil der Räumlichkeiten steht leer.

Nachdem der Brand gelöscht worden war, entdeckten die Rettungskräfte einen toten Mann in der Dachgeschosswohnung. Bei dem Mann handelt es sich um den 49-jährigen Eigentümer des Hauses. Nach den Ermittlungsergebnissen und der Obduktion steht fest, dass der 49-jährige Hauseigentümer einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Eine weitere Erkenntnis aus der Obduktion ist, dass der Mann bereits ein bis zwei Tage vor dem Ausbruch des Dachstuhlbrandes getötet worden war – dies teilten die Ermittler am Dienstag ergänzend mit. Weiterhin keine Informationen gibt es darüber, wie der 49-Jährige getötet wurde, weil es sich möglicherweise um Täterwissen handelt.

Die Ermittler der Mordkommission Hagen gehen davon aus, dass der oder die Täter zwei Tage nach der Gewalttat zurückgekehrt sind und den Brand in der Wohnung absichtlich gelegt haben. Um damit Spuren oder gar die Tötung gänzlich zu vertuschen.

Konkret sucht die Polizei nach Hinweisen oder Zeugen, die im Zeitraum von Montag, 23. März, bis Mittwoch, 25. März, verdächtige Beobachtungen rund um das Doppelhaus an der Bahnhofstraße gemacht haben. Polizei und Staatsanwaltschaft fragen:

• Welche Personen sind dort ein- und ausgegangen?

• Haben vor dem Haus oder in der Nähe Fahrzeuge geparkt, die sonst nicht dort sind?

Insbesondere sucht die Polizei nach Hinweisen auf einen silberfarbenen Pkw-Kombi, der in dem Zeitraum an dem Haus an der Bahnhofstraße gesehen wurde. Hinweise gehen an die Mordkommission der Polizei Hagen unter der Rufnummer der Polizei in Siegen (02 71) 7 09 90.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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