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Steinbach hat wieder Lust zum Feiern
Ortsvorsteher Lothar Dornhöfer seit 30 Jahren im Amt

Lothar Dornhöfer ist seit über 30 Jahren Ortsvorsteher und der Kümmerer in Steinbach.
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lh Steinbach. Als dienstältester Ortsvorsteher in der Stadt Bad Laasphe vermittelt Lothar Dornhöfer seit 1988 zuverlässig als Bindeglied zwischen den rund 50 Steinbacher Bürgern und der Kommune. „Um solche Posten reißt sich niemand, oft bin ich der Prellbock zwischen Bürgern und der Verwaltung – da ist man froh, jemanden für das Amt zu finden“, betont er. Trotzdem hat er nach über 30 Jahren Tätigkeit noch immer Freude daran.

„Ich kümmere mich, dass im Ort alles rund läuft: Straßeninstandhaltung, Reparaturen am Spielplatz und Mäharbeiten gehören dazu“, erklärt Lothar Dornhöfer. „Mit der Stadt gibt es manchmal Differenzen, aber im Großen und Ganzen läuft es gut.“ Bei Problemen finden meistens Ortstermine statt.

lh Steinbach. Als dienstältester Ortsvorsteher in der Stadt Bad Laasphe vermittelt Lothar Dornhöfer seit 1988 zuverlässig als Bindeglied zwischen den rund 50 Steinbacher Bürgern und der Kommune. „Um solche Posten reißt sich niemand, oft bin ich der Prellbock zwischen Bürgern und der Verwaltung – da ist man froh, jemanden für das Amt zu finden“, betont er. Trotzdem hat er nach über 30 Jahren Tätigkeit noch immer Freude daran.

„Ich kümmere mich, dass im Ort alles rund läuft: Straßeninstandhaltung, Reparaturen am Spielplatz und Mäharbeiten gehören dazu“, erklärt Lothar Dornhöfer. „Mit der Stadt gibt es manchmal Differenzen, aber im Großen und Ganzen läuft es gut.“ Bei Problemen finden meistens Ortstermine statt. Straßenschäden versucht der Ortsvorsteher durch die Ausbesserung ganzer Teilstücke der Straße zu erreichen, um hohe Kosten für die Bürger zu vermeiden: „Ich lasse die Straßen erst gar nicht in den Zustand kommen, dass ein Komplettausbau nötig wird“, betont er.

Lothar Dornhöfer freut sich über gute Gemeinschaft in Steinbach

Über den Zusammenhalt in Steinbach freut er sich besonders: „Wir haben eine sehr gut gehende Dorfgemeinschaft.“ Seit den Vorbereitungen der 550-Jahr-Feier in 2016 seien die „Staabocher“ noch näher zusammengerückt und hatten damals ja ein großes Festwochenende auf die Beine gestellt. Auch die Dorfjugend SteinbachRüppershausen ist seitdem besser miteinander vernetzt. Die Organisation übernahmen Lothar Dornhöfer, sein Stellvertreter Burkhard Dornhöfer und Ekkehard Feuring. „Für den kleinen Ort war das Jubiläum eine echte Hausnummer“, erinnert sich der Ortsvorsteher.

Besonders erfreut waren die Steinbacher seinerzeit, dass fast alle Ehemaligen der Einladung gefolgt sind und die Heimat besucht haben. Normalerweise ist Lothar Dornhöfer jedes Jahr zum Osterfeuer und zum Pfingstbaumfest „eingespannt“ – dieses Jahr fielen beide Feiern erneut aus. So nutzte er die Zeit sinnvoll und errichtete einen großen Anbau an der Dreschhalle, die oft als Treffpunkt des Dorfes genutzt wird. „In den letzten zwei Jahren lief hier nichts. Gerade die älteren Bürger haben jetzt alle die zweite Impfung und wollen wieder Feste feiern und sich treffen“, fasst Lothar Dornhöfer die allgemeine Stimmung zusammen. Die letzte gemeinsame Aktivität war ein „Grenzgang“ rund um Steinbach mit anschließendem Kartoffelbraten und Grillen in der Dorfmitte. Trotz der langen Pause plant das Dorf schon die nächsten Projekte und Feiern, die nun ins Auge gefasst werden sollen.

Glasfaserleitung für schnelles Internet in Steinbach

Seit einigen Wochen verfügt Steinbach jetzt auch über eine Glasfaserleitung für schnelles Internet und über ein Erdkabel für die Stromversorgung. Der Strom läuft aktuell noch parallel über die Oberleitungen und über das Kabel, bis alle Häuser an die neue Leitung angeschlossen sind. Der große Vorteil daran ist die Unabhängigkeit Holzhausens von Steinbach: Während früher die Oberleitung von Steinbach kommend Holzhausen mitversorgte, ist Holzhausen künftig auch mit Saßmannshausen verbunden und kann im Notfall von dort versorgt werden.

Auf dem Plateau oberhalb der neuen Trafostation steht eine neue Sitzbank, die bald um einen Tisch ergänzt und zur Raststation erweitert werden soll. Für den verstärkten Wander- und Fahrradverkehr bekommt das Dorf zudem zwei neue E-Bike-Ladestationen, die vor den Spielplatz installiert werden. Generell wird der Spielplatz sehr gut angenommen – viele Familien kommen sogar aus umliegenden Dörfern mit ihren Kindern zum Spielen her.

So manche Eltern kommen sogar aus den Nachbarorten, um mit ihren Kindern den Spielplatz in Steinbach zu nutzen. Zukünftig sollen vor dessen Zaun zwei E-Bike-Ladestationen installiert werden.
  • So manche Eltern kommen sogar aus den Nachbarorten, um mit ihren Kindern den Spielplatz in Steinbach zu nutzen. Zukünftig sollen vor dessen Zaun zwei E-Bike-Ladestationen installiert werden.
  • Foto: lh
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

Steinbach will mit Nachbardörfern zusammenarbeiten

Als Ausflugsziel ist auch der Steinbacher Felsen sehr beliebt. Problematisch ist weiterhin dagegen die Situation der Waldwege, die durch die Waldrodungen in Mitleidenschaft gezogen worden sind und wieder hergerichtet werden müssen. Besonders im Hinblick auf den demografischen Wandel und die sinkenden Einwohnerzahlen müssten die kleinen Dörfer für ihren Erhalt künftig weiter an einem Strang ziehen, findet der Ortsvorsteher.

Für Steinbach sind aktuell noch drei Bauplätze vorgesehen, wovon zwei kaum als Baugrundstücke nutzbar sind. Solange dem Ort aber „auf dem Papier“ noch Bauflächen zustehen, gebe es keinen Handlungsbedarf. „Wenn man es geschickt anstellt, käme man noch auf vier andere Bauplätze“, fasst Lothar Dornhöfer die Möglichkeiten zusammen, die freilich nicht genehmigt werden. Gerade bei dem Erhalt und der Verbesserung der Infrastruktur sei es wichtig, zukünftig mit den Nachbardörfern zusammenzuarbeiten.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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