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IKEK-Projekte nur für die Schublade?
Ortsvorsteher würde gerne in den Ruhestand

Das Dorfgemeinschaftshaus in Herbertshausen sollte eigentlich über das IKEK einen neuen Anstrich und auch eine behindertengerechte Toilette bekommen. Aktuell sei davon jedoch keine Rede mehr, sagt der Ortsvorsteher Erich Scheffel.
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  • Das Dorfgemeinschaftshaus in Herbertshausen sollte eigentlich über das IKEK einen neuen Anstrich und auch eine behindertengerechte Toilette bekommen. Aktuell sei davon jedoch keine Rede mehr, sagt der Ortsvorsteher Erich Scheffel.
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joge Herbertshausen. „Ich möchte nicht sagen, dass es sich hier um einen Job handelt. Ohne Ortsvorsteher als Verbindung zur Verwaltung geht es nicht“, antwortet Erich Scheffel auf die Frage, was denn seine Motivation gewesen sei, den Job als Ortsvorsteher wahrzunehmen. Schon seit 2015 ist Erich Scheffel Ortsvorsteher in Herbertshausen.
Scheffel hat jahrelange Erfahrung als Chorleiter Kein Wunder, dass er sich nach einer solch langen Amtszeit frisches Blut auf seiner Position wünscht: „Ich fühle schon eine Verpflichtung, mich zur Verfügung zu stellen, da sich keine andere Person hierzu bereit erklärt hat. Ich bin es auch gewohnt, Verantwortung zu tragen, da ich durch jahrelange Tätigkeit als Chorleiter und Vorsitzender dementsprechend Erfahrung sammeln konnte.

joge Herbertshausen. „Ich möchte nicht sagen, dass es sich hier um einen Job handelt. Ohne Ortsvorsteher als Verbindung zur Verwaltung geht es nicht“, antwortet Erich Scheffel auf die Frage, was denn seine Motivation gewesen sei, den Job als Ortsvorsteher wahrzunehmen. Schon seit 2015 ist Erich Scheffel Ortsvorsteher in Herbertshausen.

Scheffel hat jahrelange Erfahrung als Chorleiter

Kein Wunder, dass er sich nach einer solch langen Amtszeit frisches Blut auf seiner Position wünscht: „Ich fühle schon eine Verpflichtung, mich zur Verfügung zu stellen, da sich keine andere Person hierzu bereit erklärt hat. Ich bin es auch gewohnt, Verantwortung zu tragen, da ich durch jahrelange Tätigkeit als Chorleiter und Vorsitzender dementsprechend Erfahrung sammeln konnte.“ Er würde sich aber sehr darüber freuen, wenn sich bis zur nächsten Kommunalwahl eine jüngere Person zur Verfügung stellen würde, „da ich dann aufgrund meines Alters wohl den Ruhestand verdient habe“, findet er.

Ortsvorsteher Erich Scheffel ist seid 2015 im Amt.
  • Ortsvorsteher Erich Scheffel ist seid 2015 im Amt.
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Bis dahin gibt es jedoch neben den immer wiederkehrenden Aufgaben, etwa das Melden von Straßenschäden, von defekten Gullydeckel oder von verstopften Straßengräben. auch ein großes Projekt und andere Vorhaben: „Aktuell ist die Verkleinerung des Friedhofes in Planung. Hier soll durch die Errichtung eines neuen Zauns ein Teil des Friedhofes abgetrennt werden. Der abgetrennte Teil soll dann in eine Blumenwiese umgewandelt werden. Außerdem soll die dürre Hecke dort entfernt werden.“ Neben den Arbeiten am Friedhof soll jetzt auch die seit längerer Zeit beantragte Straßenlaterne in der Herbertshäuser Straße installiert werden.

IKEK-Maßnahmen enttäuschen den Ortsvorsteher

Ein Thema, das schon vor vielen Jahren zur Debatte stand, enttäuscht den Ortsvorsteher mittlerweile nur noch: „Von den vor Jahren beantragen Maßnahmen des Integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK), wie beispielsweise die Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses mit Einrichtung einer behindertengerechten Toilette, hört man leider nichts mehr.“

Aktuell ist die Verkleinerung des Friedhofs in Herbertshausen in Planung. Hierbei soll durch die Errichtung eines neuen Zauns ein Teil des Geländes abgetrennt werden.
  • Aktuell ist die Verkleinerung des Friedhofs in Herbertshausen in Planung. Hierbei soll durch die Errichtung eines neuen Zauns ein Teil des Geländes abgetrennt werden.
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Über die Kooperation mit der Stadt kann Erich Schneider trotzdem keinesfalls klagen: „Die Zusammenarbeit mit dem Rathaus und auch mit dem Bauhof funktioniert bestens, auch dadurch, dass ich durch meine frühere Tätigkeit im Rathaus noch gute Kontakte dorthin habe.“ Trotzdem fühlt sich der Rentner hin und wieder als Prellbock, vor allem dann, wenn seinen Anträgen aufgrund finanzieller Probleme nicht entsprochen werden könne oder wenn er verpflichtet sei, Verstöße gegen bestehende Vorschriften zu melden.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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